Durchfall

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IRIS D12
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DHU-Arzneimittel GmbH & Co. KG PZN: 2925179 (rezeptfrei) DHU
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Inhaltsverzeichnis

Was versteht man unter Durchfall?

Was sind die Ursachen von Durchfall?

Was sind die Symptome von Durchfall?

Wie wird Durchfall behandelt?

 

Was versteht man unter Durchfall?

Durchfall wird in der Fachsprache auch Diarrhö genannt. Die Verdauungsstörung liegt dann vor wenn mindestens dreimal am Tag Stuhlgang von verminderter Konsistenz erfolgt. In den meisten Fällen liegt außerdem ein erhöhtes Stuhlvolumen und -gewicht vor. Man unterscheidet zwischen Durchfällen akuter und chronischer Natur. Starke Diarrhö kann zu einem gefährlichen Flüssigkeits- und Salzverlust führen.

 

Ohne Behandlung besteht dann die Gefahr der Austrocknung (Dehydratation), die besonders für Risikogruppen wie Kinder unter drei Jahren, schwangere Frauen, immungeschwächte und ältere Menschen schwerwiegende Folgen haben kann.

 

Was sind die Ursachen von Durchfall?

Durchfall kann je nach Dauer unterschiedlichste Ursachen haben. Während akute Durchfälle auf wenige bis maximal 14 Tage begrenzt sind, bestehen bei chronischen Diarrhöen die Beschwerden teils über mehrere Wochen und treten oft wiederholt, manchmal auch schubartig auf.

 

1. Mögliche Ursachen akuter Durchfälle:

  • Akute Magen-Darm-Infekte ausgelöst durch Viren oder Bakterien (Gastroenteritis)
  • Lebensmittelvergiftung wie beispielsweise nach dem Konsum verdorbenerer Pilze
  • Nebenwirkungen von Medikamenten wie beispielsweise Antibiotika oder Abführmittel
  • Pilzinfektionen
  • Parasitenbefall
  • Vergiftungen mit Chemikalien
  • Vergiftungen mit Pilzen wie beispielsweise dem Fliegenpilz, Riesenrötling oder Knollenblätterpilz
  • Stress und Angstsituationen
  • Koffeinkonsum
  • Strahlenbehandlungen im Bereich des Bauches oder Beckens
  • Organische Ursachen wie ein Gefäßverschluss im Darm

 

2. Mögliche Ursachen chronischer Durchfälle:

 

Was sind die Symptome von Durchfall?

Durchfall macht sich durch sehr weichen oder flüssigen Stuhlgang mindestens dreimal innerhalb von 24 Stunden bemerkbar.

 

Oft kann dieser von Bauchschmerzen, Krämpfen im Magen-Darm Bereich und Blähungen begleitet sein. Je nach Ursache sind auch Übelkeit, sowie Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen möglich. Als Folge des möglichen Salz- und Flüssigkeitsverlustes kann es außerdem zu Schwindel und Kreislaufprobleme kommen.

 

Wie wird Durchfall behandelt?

Die Behandlung von Durchfall richtet sich - soweit möglich - hauptsächlich nach der Ursache und deren Beseitigung.

 

Bei (akuter) Diarrhö ist es wichtig den Salz-und Flüssigkeitsverlust auszugleichen. Dies kann in Form von gezuckertem Tee in Kombination mit salzigem Gebäck oder Zwieback oder mit Hilfe gebrauchsfertiger Elektrolytlösungen erfolgen. Des Weiteren ist es ratsam Schonkost zuzuführen und auf schwer verdauliche, fette und scharf gewürzte Speisen zu verzichten.

 

Ergänzend kann in Abhängigkeit vom Alter der Betroffenen, Schwere und Dauer der Symptome auf Arzneimittel zurückgegriffen werden:

  • Arzneistoffe die den Durchfall stoppen: Loperamid (ab 12 Jahre) oder Racecadotril (ab 18 Jahren); beides nur zur kurzzeitigen Behandlung leichter Durchfälle in der Selbstmedikation unter Beachtung zahlreicher Kontraindikationen
  • Medizinische Kohle: bindet verschiedenste organische und anorganische Stoffe, Bakterien und Giftstoffe
  • Quellstoffe: beispielsweise Flohsamenschalen; diese binden überschüssiges Wasser, so dass sich bei Durchfall der Stuhl verfestigt
  • Probiotika: zur Wiederherstellung einer gesunden Darmflora
  • Antibiotika: im Falle einer bakteriellen Infektion

 

Quellenangaben:
 

Mutschler Arzneimittelwirkungen. 8. Auflage

Taschenatlas Pharmakologie, 5. Auflage

https://www.msdmanuals.com/de-de/heim/verdauungsstörungen/symptome-von-verdauungsstörungen/durchfall-bei-erwachsenen

https://www.pharmazeutische-zeitung.de/ausgabe-252015/antibiotika-nur-in-ausnahmefaellen/

https://www.online-zfa.de/fileadmin/user_upload/Heftarchiv/ZFA/article/2014/03/F42F8984-2605-4134-BFBD-CBAECC65923C/F42F898426054134BFBDCBAECC65923C_ll_akuter_durchfall_sander_einleitung_1_original.pdf

https://www.aerzteblatt.de/pdf/103/5/a261.pdf