FLAMMAZINE (50 g)
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Pflichtangaben: FLAMMAZINE
Indikation
- Das Präparat ist eine Sulfonamid-Silbersalzhaltige Creme zum Auftragen auf die Haut.
- Es wird angewendet bei oberflächlichen, frischen und infektionsgefährdeten Wunden nach Verbrennungen, Verbrühungen und leichteren Säureverätzungen der Haut.
Kontraindikation
- Das Arzneimittel darf unter folgenden Bedingungen nicht angewendet werden:
- Es sind keine Vorerkrankungen oder Umstände bekannt, bei denen das Arzneimittel grundsätzlich nicht angewendet werden darf.
- Da es mit dem Sulfadiazin aber ein zu den Antibiotika zählendes Sulfonamid enthält, sollte das Arzneimittel bei allen Vor- und Begleiterkrankungen, die durch Aufnahme von Sulfonamiden nachteilig beeinflusst werden können, nur nach sorgfältiger Überprüfung von Nutzen und Risiken einer Anwendung eingesetzt werden.
- Dies betrifft Patienten mit bekannter Sulfonamidüberempfindlichkeit, Überempfindlichkeit gegenüber einem der anderen Bestandteile dieses Arzneimittels, blasenbildender Entzündung der Haut (Erythema exsudativum multiforme (auch in der Vorgeschichte)), krankhaften Blutbildveränderungen mit Verminderung der Zahl der weißen Blutkörperchen (Leukopenie), angeborenem Glukose-6-Phosphat-Dehydrogenase-Mangel der Erythrozyten, Hämoglobinanomalien wie Hb Köln und Hb Zürich, schweren Nierenfunktionsstörungen (Kreatinin-Clearance unter 25 ml/min/1,73 m2), schweren Leberschäden oder Leberfunktionsstörungen (z. B. akute Hepatitis) und akuter Porphyrie (Störung der Bildung des roten Blutfarbstoffes).
Dosierung
- Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Anweisung des Arztes an. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
- Falls vom Arzt nicht anders verordnet, wird dieses Arzneimittel im Allgemeinen einmal täglich angewendet.
- Dauer der Anwendung:
- Die Dauer der Behandlung richtet sich nach der zu Grunde liegenden Erkrankung und wird von Ihrem Arzt bestimmt. Meist liegt die Anwendungsdauer bei 10 bis 14 Tagen.
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung zu stark oder zu schwach ist.
- Wenn Sie eine größere Menge angewendet haben, als Sie sollten:
- Bei großflächiger Anwendung, insbesondere bei starker Hautentzündung oder bei schweren Verbrennungen, sind die nach oraler Einnahme von Sulfadiazin bekannten Nebenwirkungen wie Blutbildveränderungen, Anämie, Leber- und Nierenveränderungen (Lebernekrose, interstitielle Nephritis), Kristallurie, Arzneimittelfieber, urtikarielle Hautausschläge und Hypoglykämie nicht völlig auszuschließen.
- Wenn Sie die Anwendung vergessen haben:
- Sollten Sie einmal zu wenig angewendet haben oder eine Anwendung vergessen haben, so besteht die Möglichkeit, dass sich die Wirkung nicht voll entfalten kann. Wenden Sie beim nächsten Mal jedoch nicht die doppelte Menge an, sondern bleiben Sie bei Ihrem Dosierungsplan.
- Wenn Sie die Anwendung abbrechen:
- Unterbrechen Sie die Behandlung oder beenden Sie die Anwendung vorzeitig, müssen Sie damit rechnen, dass sich die gewünschte Wirkung nicht einstellt bzw. sich das Krankheitsbild wieder verschlechtert. Nehmen Sie deshalb bitte Rücksprache mit Ihrem Arzt, wenn Sie die Behandlung eigenständig beenden oder unterbrechen wollen.
- Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Patientenhinweise
- Besondere Vorsicht bei der Anwendung ist erforderlich,
- wenn Sie an einer bekannten Überempfindlichkeit gegen Sulfonylharnstoff-Antidiabetika und Diuretika (harntreibende Mittel) auf Sulfonamidbasis bzw. an einer leichten Nieren-, Leber- oder Schilddrüsenfunktionsstörung leiden, sollte dieses Arzneimittel nur nach sorgfältigem Abwägen von Nutzen und eventuellen Risiken angewendet werden.
- Obwohl bislang nicht über Sulfadiazin-Silber ausgelöste Überempfindlichkeitsreaktionen berichtet wurde, sollten diese aus rein theoretischen Gründen nicht ausgeschlossen werden.
- Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:
- Es wurden keine Studien bezüglich der Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit oder dem Bedienen von Maschinen durchgeführt.
Schwangerschaft
- Schwangerschaft:
- Da ein geringer Teil des in diesem Arzneimittel enthaltenen Sulfonamid-Antibiotikums
Sulfadiazin" vom Körper aufgenommen wird, ist das Arzneimittel während der Schwangerschaft, vor allem im 1. Schwangerschaftsdrittel, nur unter strenger Nutzen-Risiko-Abschätzung anzuwenden. - In den letzten Wochen der Schwangerschaft sollte die Anwendung von Sulfadiazin-Silber (wie in diesem Arzneimittel enthalten) gleichfalls nur in eng begrenzten Fällen erfolgen, da durch den vom Körper aufgenommenen Sulfonamidanteil beim Ungeborenen eine frühkindliche Hirnschädigung (Kernikterus) ausgelöst werden kann.
- Da ein geringer Teil des in diesem Arzneimittel enthaltenen Sulfonamid-Antibiotikums
- Stillzeit:
- Auch nach der Entbindung kann über das Stillen mit der Muttermilch ein Anteil des aus der Creme in den Körper der Mutter aufgenommenen Sulfonamides an das Neugeborene weitergegeben werden. Diese Menge stellt für gesunde Säuglinge aber sehr wahrscheinlich kein besonderes Risiko dar.
- Da aber alle Sulfonamide das Risiko eines Kernikterus (Einlagerung von giftigem Bilirubin im Gehirn von Neugeborenen) erhöhen, ist bei der Anwendung dieses Arzneimittels während der Stillzeit Vorsicht geboten.
- Neugeborene mit einem erhöhten Gehalt von Gallenfarbstoffen im Blut (= Hyperbilirubinämie) sowie Frühgeborene sollten dagegen während der mütterlichen Behandlung mit diesem Arzneimittel nicht gestillt werden. Das gilt auch für Neugeborene mit einer Stoffwechselstörung der roten Blutkörperchen in Form des Glukose-6-Phosphat-Dehydrogenase Mangels.