Itraconazol Aristo 100mg Hartkapseln (4 Stück)
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Pflichtangaben: Itraconazol Aristo 100mg Hartkapseln
Zusammensetzung
- Itraconazol 100mg
Indikation
- Itraconazol wird für die Behandlung von Pilzinfektionen von Vagina, Haut, Mund, Augen, Nägeln sowie der inneren Organe angewendet.
- Der Wirkstoff Itraconazol gehört der folgenden Kategorie von pharmazeutisch-therapeutischen Arzneimitteln an: Systemische Antimykotika, Triazole und Tetrazol-Derivate.
- Itraconazol ist hoch wirksam gegen zahlreiche durch Hefen und Pilze verursachte Infektionen.
- Es weist eine ausgeprägte Bindungsneigung zu stark keratinhaltigen Geweben, wie Haut und Nägeln sowie dem Scheidenwandgewebe, auf.
- Therapeutische Mengen von Itraconazol verbleiben je nach Behandlungsdauer über zwei bis vier Wochen nach Abschluss der Behandlung hinweg in der Haut.
- Im Scheidengewebe verbleibt Itraconazol, ebenso je nach Behandlungsdauer, über einen Zeitraum von zwei bis drei Tagen.
Kontraindikation
- Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
- wenn Sie allergisch gegen Itraconazol oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind;
- wenn Sie schwanger sind, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden. Wenn Sie im gebärfähigen Alter sind und schwanger werden könnten, sollten Sie Empfängnisverhütungsmittel anwenden, um sicher zu gehen, dass Sie nicht schwanger werden, während Sie Ihr Arzneimittel einnehmen. Da der Wirkstoff von Itraconazol noch für einige Zeit, nachdem Sie es abgesetzt haben, im Körper verbleibt, sollten Sie weiterhin verhüten, bis Ihre nächste Periode nach Ende der Behandlung mit Itraconazol einsetzt.
- wenn Sie Zeichen einer schweren Herzfunktionsstörung (ventrikuläre Dysfunktion, Herzinsuffizienz) haben oder eine Herzschwäche haben oder hatten.
- Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, welche Arzneimittel Sie einnehmen/anwenden, bevor Sie mit der Einnahme von Itraconazol beginnen.
- Nehmen Sie das Präparat nicht ein, wenn Sie derzeit eines der nachfolgenden Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. Sie dürfen die folgenden Arzneimittel erst zwei Wochen nach Absetzen von Itraconazol einnehmen/anwenden:
- Arzneimittel zur Behandlung von Herz, Blut oder Kreislauf
- Aliskiren, Eplerenon, Lercanidipin oder Nisoldipin (gegen hohen Blutdruck)
- Bepridil, Ivabradin oder Ranolazin (gegen Brustenge)
- Dabigatran oder Ticagrelor (gegen Blutgerinnsel)
- Disopyramid, Dofetilid, Dronedaron oder Chinidin (gegen Herzrhythmusstörungen)
- Finerenon (gegen Nierenprobleme bei Patienten mit Diabetes Typ 2)
- Lomitapid, Lovastatin oder Simvastatin (zur Cholesterinsenkung)
- Sildenafil (gegen Lungenhochdruck)
- Arzneimittel zur Behandlung von Magenproblemen und Verstopfung
- Cisaprid (gegen Magenverstimmung)
- Domperidon (gegen Übelkeit und Erbrechen)
- Naloxegol (gegen Verstopfung bei Anwendung von opioiden Schmerzmitteln)
- Arzneimittel zur Behandlung von Kopfschmerzen, Schlaf- oder psychischen Störungen
- Dihydroergotamin oder Ergotamin (Mutterkornalkaloide gegen Migräne)
- Midazolam (zum Einnehmen) oder Triazolam (zur Beruhigung oder als Schlafmittel)
- Lurasidon, Pimozid, Quetiapin oder Sertindol (gegen Störungen, die Gedanken, Gefühle und/oder Verhalten betreffen)
- Arzneimittel zur Behandlung der Harnblase
- Darifenacin (gegen Blasenschwäche)
- Fesoterodin oder Solifenacin (gegen Reizblase) zur Anwendung bei Patienten mit bestimmten Nieren- oder Leberproblemen
- Arzneimittel zur Behandlung von Allergien
- Astemizol, Mizolastin oder Terfenadin (gegen Allergien)
- Arzneimittel zur Behandlung von Erektions- und Ejakulationsstörungen
- Avanafil (gegen Erektionsstörungen)
- Dapoxetin (gegen vorzeitigen Samenerguss)
- Vardenafil (gegen Erektionsstörungen) zur Anwendung bei Männern über 75 Jahre
- Sonstige Arzneimittel, die folgende Wirkstoffe enthalten
- Colchicin (gegen Gicht) zur Anwendung bei Patienten mit Nieren- oder Leberproblemen
- Ergometrin (Ergonovin) oder Methylergometrin (Methylergonovin), Mutterkornalkaloide zur Anwendung nach einer Entbindung
- Eliglustat (gegen Morbus Gaucher) zur Anwendung bei Patienten, deren Körper bestimmte Arzneimittel nicht abbauen kann
- Halofantrin (gegen Malaria)
- Irinotecan (gegen Krebs)
- Isavuconazol (gegen Pilzbefall)
- Ombitasvir, Paritaprevir, Ritonavir, Ritonavir/Dasabuvir (gegen Hepatitis C)
- Venetoclax (gegen chronisch lymphatische Leukämie), wenn Sie die Behandlung mit Venetoclax neu beginnen oder bei Dosissteigerungen zu Beginn der Behandlung
- Arzneimittel zur Behandlung von Herz, Blut oder Kreislauf
- Hinweis: Auch nach Beendigung Ihrer Behandlung mit Itraconazol dürfen Sie 2 Wochen lang keines der oben genannten Arzneimittel einnehmen/anwenden.
Dosierung
- Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein.
- Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
- Die empfohlene Dosis beträgt:
- Oberflächliche Pilzinfektionen
- Anwendungsgebiet: Vaginalinfektionen
- Dosierung:
- 2 x täglich 2 Hartkapseln (entspr. 400 mg Itraconazol pro Tag)
- Behandlungsdauer: 1 Tag
- oder
- 1 x täglich 2 Hartkapseln (entspr. 200 mg Itraconazol pro Tag)
- Behandlungsdauer: 3 Tage
- 2 x täglich 2 Hartkapseln (entspr. 400 mg Itraconazol pro Tag)
- Dosierung:
- Anwendungsgebiet: Orale Infektionen
- Dosierung:
- 1 x täglich 1 Hartkapseln (entspr. 100 mg Itraconazol pro Tag)
- Behandlungsdauer: 15 Tage
- 1 x täglich 1 Hartkapseln (entspr. 100 mg Itraconazol pro Tag)
- Dosierung:
- Anwendungsgebiet: Pilzerkrankungen der Haut
- Dosierung:
- 1 x täglich 2 Hartkapseln (entspr. 200 mg Itraconazol pro Tag)
- Behandlungsdauer: 7 Tage
- oder
- 1 x täglich 1 Hartkapsel (entspr. 100 mg Itraconazol pro Tag)
- Behandlungsdauer: 2 Wochen
- 1 x täglich 2 Hartkapseln (entspr. 200 mg Itraconazol pro Tag)
- Dosierung:
- Anwendungsgebiet: Pilzerkrankungen der Handinnenflächen und Fußsohlen
- Dosierung:
- 2 x täglich 2 Hartkapseln (entspr. 400 mg Itraconazol pro Tag)
- Behandlungsdauer: 7 Tage
- oder
- 1 x täglich 1 Hartkapsel (entspr. 100 mg Itraconazol pro Tag)
- Behandlungsdauer: 4 Wochen
- 2 x täglich 2 Hartkapseln (entspr. 400 mg Itraconazol pro Tag)
- Dosierung:
- Anwendungsgebiet: Kleienpilzflechte (Pityriasis versicolor)
- Dosierung:
- 1 x täglich 2 Hartkapseln (entspr. 200 mg Itraconazol pro Tag)
- Behandlungsdauer: 7 Tage
- 1 x täglich 2 Hartkapseln (entspr. 200 mg Itraconazol pro Tag)
- Dosierung:
- Anwendungsgebiet: Vaginalinfektionen
- Pilzerkrankungen der Nägel
- Intervalltherapie (Einnahme mit Unterbrechung)
- Dosierung und Behandlungsdauer
- Eine Intervalltherapie beinhaltet das folgende Dosierungsschema: 2 x täglich 2 Hartkapseln (entspr. 400 mg Itraconazol pro Tag) für eine Woche. Intervallbehandlungen werden immer durch ein 3-wöchiges, einnahmefreies Intervall unterbrochen (siehe beigefügte Tabelle). Zwei Intervallbehandlungen werden für Fingernagelinfektionen empfohlen und drei Intervallbehandlungen für Fußnagelinfektionen. Wenn der Nagel nach Beendigung der Behandlung wieder nachwächst, war die Behandlung erfolgreich.
- Insbesondere bei Befall der Zehennägel kann der endgültige Therapieerfolg erst nach weiteren 3 Monaten (ohne Behandlung) eintreten.
- Bei Behandlung von Pilzerkrankungen der Nägel sollte aus Sicherheitsgründen die Behandlungsdauer 3 Monate nicht überschreiten.
- Hinweis: Um ein gutes Ergebnis zu erreichen, sollte der erkrankte Nagelbereich vor Behandlungsbeginn möglichst wenig traumatisierend (z. B. mit Harnstoffsalben) entfernt werden.
- Tabelle siehe Gebrauchsinformation
- Dosierung und Behandlungsdauer
- kontinuierliche Therapie (Einnahme ohne Unterbrechung)
- Dosierung: 1 x täglich 2 Hartkapseln (entspr. 200 mg Itraconazol pro Tag)
- Behandlungsdauer: In der Regel 3 Monate (bei alleinigem Befall der Fingernägel kann eine kürzere Behandlungsdauer ausreichen).
- Dosierung: 1 x täglich 2 Hartkapseln (entspr. 200 mg Itraconazol pro Tag)
- Intervalltherapie (Einnahme mit Unterbrechung)
- Itraconazol verbleibt wesentlich länger in der Haut und in den Nägeln als im Blut.
- Bei Pilzerkrankungen der Haut tritt eine deutliche Besserung im Allgemeinen in der ersten Woche nach Behandlungsbeginn ein. Eine optimale Heilung wird bei Pilzerkrankungen der Haut 2- 4 Wochen, bei Pilzerkrankungen der Nägel 6-9 Monate nach Absetzen von Itraconazol erreicht.
- Pilzerkrankungen der Schleimhäute und/oder inneren Organe (systemische Mykosen)
- Anwendungsgebiet: Aspergillose
- Dosierung: 1 x täglich 2 Hartkapseln (entspr. 200 mg Itraconazol pro Tag)
- Behandlungsdauer 1: 2 - 5 Monate
- Bemerkungen: Bei invasivem oder disseminiertem Verlauf (Eindringen der Pilze in Nachbargewebe oder Streuung im Körper) auf 2 x täglich (morgens und abends) 2 Hartkapseln (entspr. 400 mg Itraconazol pro Tag) erhöhen.
- Anwendungsgebiet: Candidose
- Dosierung: 1 x täglich 1 bis 2 Hartkapseln (entspr. 100 - 200 mg Itraconazol pro Tag)
- Behandlungsdauer 1: 3 Wochen - 7 Monate
- Bemerkungen: Bei invasivem oder disseminiertem Verlauf (Eindringen der Pilze in Nachbargewebe oder Streuung im Körper) auf 2 x täglich (morgens und abends) 2 Hartkapseln (entspr. 400 mg Itraconazol pro Tag) erhöhen.
- Anwendungsgebiet: Nichtmeningeale Kryptokokkose
- Dosierung: 1 x täglich 2 Hartkapseln (entspr. 200 mg Itraconazol pro Tag)
- Behandlungsdauer 1: 2 Monate - 1 Jahr
- Bemerkungen: In klinischen Studien wurden auch höhere Dosen bis zu 600 mg pro Tag angewandt.
- Anwendungsgebiet: Kryptokokken-Meningitis
- Dosierung: 2 x täglich (morgens und abends) 2 Hartkapseln (entspr. 400 mg Itraconazol pro Tag
- Behandlungsdauer 1: 8 - 10 Wochen
- Bemerkungen: In klinischen Studien wurden auch höhere Dosen bis zu 600 mg pro Tag angewandt. Erhaltungstherapie: siehe Kategorie " Patientenhinweis"
- Anwendungsgebiet: Histoplasmose
- Dosierung: 1 x täglich 2 Hartkapseln bis 2 x täglich (morgens und abends) 2 Hartkapseln (entspr. 200-400 mg Itraconazol pro Tag)
- Behandlungsdauer 1: 8 Monate
- 1 Die Behandlungsdauer wird abhängig vom Behandlungserfolg von Ihrem Arzt angepasst.
- Anwendungsgebiet: Aspergillose
- Oberflächliche Pilzinfektionen
- Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
- Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Ihnen gesagt wurde, nehmen Sie unverzüglich Verbindung mit Ihrem Arzt oder einem Krankenhaus auf.
- Zur Überdosierung stehen bisher keine Daten zur Verfügung. Es sollten unterstützende Maßnahmen eingesetzt werden. Itraconazol kann nicht durch Blutwäsche entfernt werden. Spezielle Gegenmaßnahmen sind nicht bekannt.
- Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
- Wenn Sie die Einnahme Ihres Arzneimittels vergessen haben, nehmen Sie die nächste Dosis wie gewohnt ein und setzen Sie die Einnahme entsprechend den Anweisungen Ihres Arztes fort.
- Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.
- Wenn Sie die Einnahme abbrechen
- Sie sollten die Behandlung mit Itraconazol nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt vorzeitig abbrechen. Die Wirksamkeit von Itraconazol könnte bei vorzeitigem Abbrechen der Behandlung gemindert sein.
- Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Patientenhinweise
- Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen.
- Nehmen Sie Itraconazol nicht mehr ein und suchen Sie sofort Ihren Arzt auf, wenn eines der folgenden Symptome eines schweren Leberproblems während Ihrer Behandlung auftritt:
- starke Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen, ungewöhnliche Müdigkeit, Bauchschmerzen, ungewöhnlich dunkel gefärbter Urin oder heller Stuhl.
- Verständigen Sie sofort Ihren Arzt,
- wenn Sie während der Einnahme von Itraconazol ungewöhnliche Empfindungen in Ihren Händen oder Füßen haben wie Kribbeln, Taubheitsgefühl oder Schwäche;
- wenn Sie Symptome eines Hörverlustes bei sich bemerken. In sehr seltenen Fällen haben Patienten, die ein itraconazolhaltiges Arzneimittel eingenommen haben, über vorübergehenden oder dauerhaften Hörverlust berichtet.
- Sie müssen Ihren Arzt vor der Einnahme von Itraconazol informieren, wenn Sie unter Folgendem leiden oder in der Vergangenheit gelitten haben:
- eine allergische Reaktion gegen ein anderes Arzneimittel zur Pilzbehandlung
- ein Herzproblem einschließlich einer Herzfunktionsstörung (auch Herzinsuffizienz genannt). Itraconazol könnte es verschlimmern. Wenn Ihr Arzt sich entschieden hat, Ihnen Itraconazol zu geben, sollten Ihnen die unten aufgelisteten Beschwerden, auf die Sie achten müssen, beschrieben werden. Wenn Sie eine davon bekommen, hören Sie mit der Einnahme von Itraconazol auf und informieren Sie unverzüglich Ihren Arzt darüber.
- Folgendes können Zeichen einer Herzfunktionsstörung sein:
- Kurzatmigkeit
- unerwartete Gewichtszunahme
- Anschwellen Ihrer Beine oder Ihres Bauchs
- Gefühl ungewöhnlicher Müdigkeit
- nächtliches Aufwachen mit Kurzatmigkeit
- Folgendes können Zeichen einer Herzfunktionsstörung sein:
- ein Leberproblem wie Gelbsucht (Gelbfärbung der Haut), weil Ihre Dosierung von Itraconazol dann eventuell geändert werden muss. Ihr Arzt sollte Ihnen die Symptome, auf die Sie achten müssen, beschreiben. Hierzu zählen: Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen, ungewöhnliche Müdigkeit, Bauchschmerzen, ungewöhnlich dunkler Urin. Wenn Sie Itraconazol ununterbrochen über mehr als einen Monat einnehmen müssen, könnte es sein, dass Ihr Arzt Ihre Leberfunktion mittels eines Bluttests prüfen möchte. Außerdem dürfen Sie wahrscheinlich bestimmte Arzneimittel nicht anwenden.
- eine Nierenfunktionsstörung, weil Ihre Dosierung von Itraconazol dann eventuell geändert werden muss. Außerdem dürfen Sie wahrscheinlich bestimmte Arzneimittel nicht anwenden.
- wenn Sie ein geschwächtes Immunsystem haben, z. B. bei Neutropenie (verminderte Anzahl weißer Blutkörperchen), AIDS oder nach einer Organtransplantation. Die Dosierung von Itraconazol muss dann eventuell erhöht werden.
- wenn Sie AIDS-Patient sind und eine Pilzerkrankung der Organe haben (z. B. Sporotrichose, Blastomykose, Histoplasmose, Kryptokokkose [mit und ohne Hirnhautentzündung]), wird Ihr behandelnder Arzt prüfen, ob Sie eine sogenannte Erhaltungstherapie durchführen müssen.
- wenn Sie zu wenig Magensäure haben. Die Aufnahme von Itraconazol aus den Kapseln in den Körper wird dadurch beeinträchtigt. Wenn Sie säureneutralisierende Arzneimittel (z. B. Aluminiumhydroxid) einnehmen müssen, sollten Sie diese mindestens eine Stunde vor oder frühestens zwei Stunden nach der Einnahme von Itraconazol einnehmen. Patienten mit Magensaftmangel (Achlorhydrie), bestimmte AIDS-Patienten oder Patienten, die Arzneimittel zur Verminderung der Magensekretion (z. B. H2-Antagonisten, Protonenpumpenhemmer) einnehmen, sollten Itraconazol mit einem nicht-diätetischen Cola-Getränk einnehmen.
- Ihr behandelnder Arzt wird ggf. prüfen, ob die Dosierung von Itraconazol erhöht werden muss.
- Kinder und Jugendliche
- Da zur Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit Itraconazol nur begrenzt Erfahrungen vorliegen, wird die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen nicht empfohlen, es sei denn, dass der mögliche Nutzen die möglichen Risiken überwiegt.
- Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Itraconazol kann gelegentlich Schwindelgefühl, Verschwommensehen/Doppeltsehen oder Hörverlust hervorrufen. Fahren Sie nicht und bedienen Sie keine Maschinen, wenn Sie diese Beschwerden haben.
Schwangerschaft
- Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
- Schwangerschaft
- Nehmen Sie das Arzneimittel nicht ein, wenn Sie schwanger sind, es sei denn, Ihr Arzt hat Ihnen dazu geraten, weil Sie eine lebenserhaltende Therapie benötigen und der mögliche Nutzen die möglichen Risiken überwiegt.
- Wenn Sie im gebärfähigen Alter sind und schwanger werden könnten, sprechen Sie mit Ihrem Arzt. Sie sollten wirksame Empfängnisverhütungsmittel anwenden, um sicher zu gehen, dass Sie nicht schwanger werden, während Sie das Arzneimittel einnehmen. Da der Wirkstoff von dem Arzneimittel noch für einige Zeit, nachdem Sie es abgesetzt haben, im Körper verbleibt, sollten Sie weiterhin verhüten, bis Ihre nächste Periode nach Ende der Behandlung mit Itraconazol einsetzt.
- Falls Sie bemerken sollten, dass Sie nach Behandlungsbeginn mit dem Präparat schwanger geworden sind, beenden Sie die Einnahme und informieren Sie sofort Ihren Arzt.
- Über die Anwendung von itraconazolhaltigen Kapseln während der Schwangerschaft liegen nur im begrenzten Umfang Informationen vor. In Erfahrungen nach Markteinführung wurde über Fälle von angeborenen Missbildungen berichtet. Dazu gehören Missbildungen des Skeletts, des Urogenitaltrakts, des Herz-Kreislauf-Systems, des Auges, der Chromosomen sowie Mehrfach-Missbildungen. Bisher wurde nicht festgestellt, dass itraconazolhaltige Kapseln die Ursache dafür waren.
- Epidemiologische Daten hinsichtlich der Einnahme von Itraconazol während der ersten drei Monate der Schwangerschaft - meistens mit nur einer kurzzeitigen Therapiedauer - zeigten kein erhöhtes Missbildungsrisiko.
- Stillzeit
- Nehmen Sie Itraconazol nicht ein, wenn Sie stillen, da geringe Mengen des Arzneimittels in die Muttermilch übergehen können.