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Letrozol Denk 2.5mg Filmtabletten (100 Stück)

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Denk Pharma GmbH & Co.KG PZN: 10409285 (rezeptpflichtig) Filmtabletten, 100 Stück Generikum

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Indikation

  • Das Arzneimittel ist ein Aromatasehemmer. Dies bedeutet, dass das Arzneimittel bestimmte im Körper vorkommende und als Aromatasen bezeichnete Enzyme hemmt. Diese Enzyme sind an der Bildung bestimmter weiblicher Sexualhormone im Organismus, darunter beispielsweise Östrogen, maßgeblich beteiligt. Durch Hemmung dieser Enzyme bewirkt das Arzneimittel eine Abnahme der Östrogenmenge im Körper.
  • Das Arzneimittel ist angezeigt zur Behandlung des Brustkrebses bei Frauen, bei denen das Tumorwachstum von bestimmten weiblichen Sexualhormonen (Östrogenen) abhängt (und deren Tumor daher als Östrogenrezeptor-positiv bezeichnet wird).
  • Das Arzneimittel wird folgendermaßen angewendet:
    • Begleitende (adjuvante) Behandlung des primären Brustkrebses bei Frauen, die keine Monatsblutungen mehr haben (nach den Wechseljahren).
    • Erweiterte begleitende (adjuvante) Behandlung des primären Brustkrebses bei Frauen, die keine Monatsblutungen mehr haben (nach den Wechseljahren) und die zuvor bereits 5 Jahre lang eine begleitende (adjuvante) Standardbehandlung mit Tamoxifen (einem anderen Mittel gegen Brustkrebs) erhalten haben.
    • Erstbehandlung des fortgeschrittenen Brustkrebses bei Frauen, die keine Monatsblutungen mehr haben (nach den Wechseljahren).
    • Behandlung des fortgeschrittenen Brustkrebses, nachdem dieser wieder aufgetreten oder weiter gewachsen ist bei Frauen, die keine Monatsblutungen mehr haben (nach den Wechseljahren) oder bei denen dieser Zustand durch eine Behandlung künstlich herbeigeführt wurde (postmenopausaler Status) und die bereits zuvor mit einem anderen Arzneimittel behandelt wurden, das die Wirkung bestimmter weiblicher Sexualhormone (Östrogene) auf das Tumorwachstum unterdrückt (einem so genannten Antiöstrogen).
    • Bei Patientinnen, bei denen das Tumorwachstum nicht von bestimmten weiblichen Sexualhormonen (Östrogenen) abhängt (und deren Tumor daher als Östrogenrezeptor-negativ bezeichnet wird), ist die Wirksamkeit des Arzneimittels nicht belegt.

Kontraindikation

  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Letrozol
    • wenn Sie noch Monatsblutungen haben (prämenopausaler endokriner Status).
    • wenn Sie schwanger sind oder stillen.

Dosierung

  • Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau nach Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
    • Die übliche Dosis des Arzneimittels ist 1 Tablette einmal täglich mit einem Glas Wasser oder einer anderen Flüssigkeit.
    • Kinder oder Jugendliche
      • Für die Anwendung des Arzneimittels bei Kindern und Jugendlichen gibt es keine relevante Indikationsstellung.
    • Ältere Patientinnen (ab 65 Jahren)
      • Frauen ab 65 Jahren können das Arzneimittel in derselben Dosierung einnehmen wie andere erwachsene Patientinnen.

 

  • Dauer der Anwendung
    • Nehmen Sie das Arzneimittel bitte täglich so lange ein, wie Ihnen dies von Ihrem Arzt verordnet wird. Die Behandlung muss unter Umständen über Monate oder sogar Jahre fortgesetzt werden.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge des Arzneimittels eingenommen haben, als Sie sollten
    • Fragen Sie unverzüglich Ihren Arzt oder Ihre Klinik um Rat. Zeigen Sie dabei die Packung mit den Tabletten.
    • Über einzelne Fälle einer Überdosierung mit Letrozol wurde berichtet. Ein spezifisches Gegengift (Antidot) ist nicht bekannt. Daher erfolgt die Behandlung einer Überdosierung symptomatisch.

 

  • Wenn Sie die Einnahme des Arzneimittels vergessen haben
    • Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Setzen Sie Ihre Behandlung fort und nehmen Ihre nächste Dosis zum gewohnten Zeitpunkt ein.

 

  • Wenn Sie die Einnahme des Arzneimittels abbrechen
    • Setzen Sie die Behandlung mit dem Arzneimittel nicht ohne vorherige Rücksprache mit Ihrem Arzt ab, da es sich bei der Behandlung mit dem Arzneimittel um eine Langzeittherapie handelt. Wenn Sie im Zusammenhang mit der Anwendung des Arzneimittels Probleme haben, setzen Sie sich bitte mit Ihrem Arzt in Verbindung.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Patientenhinweise

  • Besondere Vorsicht bei der Einnahme des Arzneimittels ist erforderlich,
    • wenn Ihre Nierenfunktion stark eingeschränkt ist (Kreatinin-Clearance weniger als 30 ml/min), da hier keine relevanten klinischen Erfahrungen vorliegen.
    • wenn Sie an einer leichten bis mittelschweren oder schweren Lebererkrankung leiden, da hier keine relevanten klinischen Erfahrungen vorliegen.
    • wenn Sie an Knochenschwund (Osteoporose) leiden oder bei Ihnen ein erhöhtes Risiko für diese Erkrankung besteht oder wenn es bei Ihnen in der Vergangenheit zu Knochenbrüchen gekommen ist. In diesem Fall führt Ihr Arzt vor Behandlungsbeginn und in regelmäßigen Abständen unter der Therapie Knochendichtemessungen durch. Gegebenenfalls beginnt Ihr Arzt bei Ihnen mit einer Behandlung zur Therapie oder Vorbeugung des Knochenschwunds (Osteoporose) und überwacht Sie dabei engmaschig.
  • Auswirkungen bei Fehlgebrauch zu Dopingzwecken
    • Die Anwendung des Arzneimittels kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen. Die gesundheitlichen Folgen der Anwendung des Arzneimittels als Dopingmittel können nicht abgesehen werden, schwerwiegende Gesundheitsgefährdungen sind nicht auszuschließen.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
    • Unter dem Arzneimittel ist nicht damit zu rechnen, dass Ihre Fahrtüchtigkeit oder Ihre Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt wird. Allerdings kann es bei manchen Patientinnen gelegentlich zu Müdigkeit, Schwindel oder Schläfrigkeit kommen. In diesem Fall dürfen Sie sich nicht an das Steuer eines Fahrzeugs setzen und keine Maschinen bedienen.

Schwangerschaft

  • Schwangerschaft und Stillzeit
    • Sie dürfen das Arzneimittel nicht einnehmen, wenn Sie schwanger sind oder stillen, da dieses Arzneimittel Ihr Kind schädigen könnte.
    • Da das Arzneimittel nur für Frauen nach den Wechseljahren empfohlen wird, treffen die Anwendungsbeschränkungen hinsichtlich Schwangerschaft und Stillzeit aller Wahrscheinlichkeit nach nicht auf Sie zu.
    • Wenn bei Ihnen das Ausbleiben der Monatsblutungen aber noch nicht lange zurückliegt, muss Ihr Arzt mit Ihnen über die Notwendigkeit einer Verhütung sprechen, da Sie immer noch schwanger werden könnten.