Levosimendan Kalceks 2.5mg/ml Konz.z.Her.Inf.-Lsg. (1X5 ml)
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Date vom 07.02.2026 16:12**
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Ever Pharma GmbH
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Infusionsloesungs-Konzentrat, 1X5 ml
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Zusammensetzung
Wirkstoffe
Hilfsstoffe
- Levosimendan 2.5mg
Indikation
- Das Präparat ist ein konzentriertes Arzneimittel, das verdünnt werden muss, bevor es als Infusion in Ihre Venen verabreicht wird.
- Das Arzneimittel führt zu einer Steigerung der Pumpkraft des Herzens und zu einer Erschlaffung der Blutgefäße. Es wird die Lungenstauung verringern und es für Blut und Sauerstoff einfacher machen, durch Ihren Körper zu strömen. Das Präparat wird helfen, die Kurzatmigkeit, die durch eine schwere Herzschwäche (Herzinsuffizienz) hervorgerufen wird, zu lindern.
- Das Arzneimittel wird zur ergänzenden Kurzzeit-Behandlung der akut dekompensierten schweren chronischen Herzschwäche bei erwachsenen Patienten eingesetzt, die immer noch Schwierigkeiten bei der Atmung haben, obwohl sie schon andere Arzneimittel zur Entwässerung des Körpers einnehmen.
Kontraindikation
- Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden,
- wenn Sie allergisch gegen Levosimendan oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
- wenn Sie an sehr niedrigem Blutdruck und einem abnormal schnellen Herzschlag leiden,
- wenn Sie an einer Herzerkrankung leiden, die das Füllen und die Entleerung des Herzens erschwert,
- wenn Sie an einer schweren Nierenerkrankung leiden,
- wenn Sie an einer schweren Lebererkrankung leiden,
- wenn Ihnen Ihr Arzt erklärt hat, dass Sie an einem abnormalen Herzschlag (Torsades de Pointes) leiden oder jemals litten.
Dosierung
- Das Arzneimittel dient nur zur Anwendung im Krankenhaus. Es sollte nur in Krankenhäusern verwendet werden, die über adäquate Überwachungsmöglichkeiten verfügen und auch Erfahrung im Umgang mit inotropen Substanzen haben.
- Die Dosis und Dauer der Behandlung werden entsprechend Ihrem klinischen Zustand und Ansprechen individuell angepasst.
- Im Normalfall werden Sie eine schnelle Infusion (Anfangsdosis 6 - 12 Mikrogramm/kg) für die Dauer von zehn Minuten erhalten, gefolgt von einer langsameren Infusion (gleichbleibende Infusionsrate von 0,1 Mikrogramm/kg pro Minute), die bis zu 24 Stunden dauert. Ihr Arzt wird abhängig von Ihrem Körpergewicht sowie der Nieren- und Leberfunktion entscheiden, wieviel Ihnen verabreicht wird.
- Von Zeit zu Zeit wird Ihr Arzt Ihr Ansprechen auf die Behandlung mit dem Arzneimittel überprüfen (z. B. durch Messung Ihrer Herzfrequenz, oder Ihres Blutdrucks, durch Aufnahme eines EKGs und/oder indem er Sie fragt, wie Sie sich fühlen). Ihr Arzt wird gegebenenfalls die Dosierung ändern.
- Teilen Sie es Ihrem Arzt oder dem medizinischen Fachpersonal mit, wenn Sie Herzrasen verspüren, wenn Sie sich schwindlig fühlen oder wenn Sie glauben, die Wirkung des Präparates ist zu stark oder zu schwach. Der Arzt kann Ihre Infusion verlangsamen, wenn Ihr Blutdruck fällt oder Ihr Herz anfängt, zu schnell zu schlagen, oder Sie sich nicht wohl fühlen.
- Wenn Ihr Arzt befindet, Sie benötigen mehr von dem Arzneimittel und Sie keine Nebenwirkungen verspüren, kann er die Infusion beschleunigen.
- Ihr Arzt wird die Levosimendan-Infusion so lange aufrechterhalten, wie Sie sie zur Unterstützung Ihres Herzens benötigen. Normalerweise dauert das 24 Stunden.
- Die Wirkung auf Ihr Herz wird mindestens 24 Stunden nach Beendigung der Levosimendan-Infusion anhalten. Die Wirkung kann bis zu 9 Tage nach Beendigung der Infusion anhalten. Daher sollte das Präparat bei Ihnen nur im Krankenhaus angewendet werden, wo Ihr Arzt Sie nach Beendigung der Infusion weitere 4 bis 5 Tage überwachen kann.
- Beeinträchtigte Nierenfunktion
- Das Arzneimittel darf bei Patienten mit leichter bis mäßiger Beeinträchtigung der Nierenfunktion nur mit Vorsicht angewendet werden. Das Präparat soll bei Patienten mit schwer beeinträchtigter Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance < 30 ml/min) nicht angewendet werden.
- Beeinträchtigte Leberfunktion
- Das Arzneimittel darf bei Patienten mit leichter bis mäßiger Beeinträchtigung der Leberfunktion nur mit Vorsicht angewendet werden, obwohl eine Dosisanpassung für diese Patienten nicht erforderlich zu sein scheint. Das Präparat soll bei Patienten mit schwer beeinträchtigter Leberfunktion nicht angewendet werden.
- Wenn bei Ihnen eine größere Menge angewendet wurde als vorgesehen
- Sollte Ihnen zu viel verabreicht worden sein, könnte Ihr Blutdruck fallen und Ihr Herzschlag schneller werden. Ihr Arzt wird wissen, wie er Sie in diesem Zustand weiter behandeln soll.
- Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal.
Patientenhinweise
- Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Wenn Sie einen niedrigen Blutdruck haben.
- Wenn Sie sich im Zustand eines verringerten Blutvolumens (Hypovolämie) befinden.
- Wenn Ihnen Ihr Arzt mitgeteilt hat, dass Sie an einem abnormal geringen Kaliumgehalt Ihres Blutes leiden.
- Wenn Sie an einer Nieren- oder Lebererkrankung leiden.
- Wenn Sie an einem Mangel an Blutkörperchen (Anämie) und Schmerzen in der Brust leiden.
- Wenn Sie an einem abnormal schnellen Herzschlag, abnormalen Herzrhythmus leiden oder Ihnen Ihr Arzt mitgeteilt hat, dass Sie an Herzflimmern (Vorhofflimmern) leiden, sollte Ihr Arzt das Arzneimittel sehr vorsichtig einsetzen.
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie das Präparat anwenden, wenn Sie an einer der oben erwähnten Erkrankungen oder einem der Symptome leiden.
- Kinder und Jugendliche
- Die Sicherheit und Wirksamkeit der Anwendung des Arzneimittels bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren wurde bisher nicht nachgewiesen.
Schwangerschaft
- Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat.
- Schwangerschaft
- Die Wirkungen des Arzneimittels auf das ungeborene Kind sind nicht bekannt. Einige negative Effekte auf die Fortpflanzung sind bei Tieren aufgetreten. Deswegen soll das Präparat während der Schwangerschaft und bei Frauen im gebärfähigen Alter, die keine Verhütungsmethode anwenden, nicht angewendet werden.
- Stillzeit
- Es gibt Hinweise darauf, dass das Arzneimittel in die Muttermilch übertritt. Sie sollten während der Behandlung mit dem Arzneimitel nicht stillen, um mögliche kardiovaskuläre Nebenwirkungen beim Säugling zu vermeiden.