• Paxlovid 150 mg + 100 mg Filmtabletten

Paxlovid 150 mg + 100 mg Filmtabletten (30 Stück)

Paxlovid 150 mg + 100 mg Filmtabletten (30 Stück) im Preisvergleich

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Nutzerfrage

Frage vom 23.02.2025

Wirkt das Medikament noch bei Corona? Und wie sieht es mit den test aus, schlagen die noch zuverlässig an?

Sehr geehrte Fragestellerin, sehr geehrter Fragesteller,

 

Paxlovid wird auch weiterhin zur Behandlung von COVID-19 eingesetzt – insbesondere für Erwachsene mit einem erhöhten Risiko für einen schweren Verlauf. Die meisten Mutationen treten am sogenannten Spike-Protein auf – also dort, wo das Virus an die Zellen andockt...

Sehr geehrte Fragestellerin, sehr geehrter Fragesteller,

 

Paxlovid wird auch weiterhin zur Behandlung von COVID-19 eingesetzt – insbesondere für Erwachsene mit einem erhöhten Risiko für einen schweren Verlauf. Die meisten Mutationen treten am sogenannten Spike-Protein auf – also dort, wo das Virus an die Zellen andockt. Paxlovid wirkt jedoch an einer anderen Stelle, nämlich an einem Enzym, das das Virus zur Vermehrung benötigt. Daher reagieren die meisten Virusvarianten noch gut auf dieses Medikament.

Bei COVID-19-Tests ist es ähnlich: PCR-Tests erkennen das Erbgut des Virus und bleiben deshalb zuverlässig. Antigentests reagieren auf bestimmte Virusproteine, die weniger von Mutationen betroffen sind als das Spike-Protein. Sie können in ihrer Sensitivität variieren, sind aber bei hoher Viruslast in der Regel weiterhin aussagekräftig.

Herzliche Grüße und alles Gute

Linda Künzig, Apothekerin

Produktinformationen zu Paxlovid 150 mg + 100 mg Filmtabletten

Allgemeine Informationen zu dem Produkt

Pfizer Pharma GmbH PZN: 18380061 (rezeptpflichtig) Filmtabletten, 30 Stück 10,00 € Zuzahlung für Versicherte gesetzl. Krankenvers.

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Zusammensetzung

Hilfsstoffe
  • Nirmatrelvir 150mg
  • Ritonavir 100mg

Indikation

  • Das Arzneimittel enthält die zwei Wirkstoffe Nirmatrelvir und Ritonavir in zwei verschiedenen Tabletten.
  • Dieses Präparat ist ein antivirales Arzneimittel zur Behandlung von COVID-19 bei Erwachsenen, die keinen zusätzlichen Sauerstoff benötigen und die ein erhöhtes Risiko haben, einen schweren Krankheitsverlauf zu entwickeln.
  • COVID-19 wird durch ein Virus namens Coronavirus verursacht. Das Arzneimittel stoppt die Vermehrung des Virus in den Zellen und damit auch die Vermehrung des Virus im Körper. Dies kann Ihrem Körper helfen, die Virusinfektion zu überwinden, und kann verhindern, dass Sie eine schwere Krankheit entwickeln.
  • Wenn sich Ihre Symptome verschlimmern oder nach 5 Tagen nicht bessern, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Kontraindikation

  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Nirmatrelvir, Ritonavir oder einen der sonstigen Bestandteile von diesem Präparat sind.
    • wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen. Eine Einnahme von diesem Präparat mit diesen Arzneimitteln kann zu schweren oder lebensbedrohlichen Nebenwirkungen führen oder die Wirkweise von dem Präparat beeinflussen:
      • Alfuzosin (zur Behandlung der Symptome einer vergrößerten Prostata)
      • Ranolazin (zur Behandlung von chronischen Brustschmerzen [Angina pectoris])
      • Dronedaron, Propafenon, Chinidin (zur Behandlung von Herzerkrankungen und zur Korrektur von Herzrhythmusstörungen)
      • Rifampicin, Rifapentin (zur Behandlung bakterieller Infektionen)
      • Apalutamid, Enzalutamid, Neratinib, Venetoclax (zur Behandlung von Krebs)
      • Carbamazepin, Phenobarbital, Phenytoin, Primidon (zur Vorbeugung und Kontrolle von Krampfanfällen)
      • Colchicin (zur Behandlung von Gicht)
      • Terfenadin (zur Behandlung von Allergien)
      • Cariprazin und Luradison (zur Behandlung von Schizophrenie)
      • Pimozid, Quetiapin (zur Behandlung von Schizophrenie, bipolarer Störung, schweren Depressionen und abnormen Gedanken oder Gefühlen)
      • Silodosin (zur Behandlung einer vergrößerten Prostata)
      • Eplerenon und Ivabradin (zur Behandlung von Erkrankungen des Herzens und/oder der Blutgefäße)
      • Dihydroergotamin und Ergotamin (zur Behandlung von Migränekopfschmerzen)
      • Ergometrin und Methylergometrin (zur Stillung übermäßiger Blutungen, die nach einer Entbindung oder einem Schwangerschaftsabbruch auftreten können)
      • Cisaprid (zur Linderung bestimmter Magenbeschwerden)
      • Johanniskraut (Hypericum perforatum) (ein pflanzliches Mittel zur Behandlung von Depressionen und Angstzuständen)
      • Voclosporin (zur Behandlung von Immunerkrankungen)
      • Lovastatin, Simvastatin, Lomitapid (zur Senkung des Cholesterinspiegels im Blut)
      • Eletriptan (zur Behandlung von Migränekopfschmerzen)
      • Lumacaftor/Ivacaftor (zur Behandlung von zystischer Fibrose)
      • Finerenon (zur Behandlung chronischer Nierenerkrankungen in Verbindung mit Typ-2-Diabetes)
      • Naloxegol (zur Behandlung Opioid-induzierter Verstopfung)
      • Avanafil, Vardenafil (zur Behandlung von Erektionsstörungen [auch als Impotenz bezeichnet])
      • Sildenafil, Tadalafil (zur Behandlung von Erektionsstörungen [auch als Impotenz bezeichnet] oder pulmonaler arterieller Hypertonie [hoher Blutdruck in der Lungenarterie])
      • Clorazepat, Diazepam, Estazolam, Flurazepam, Triazolam, Midazolam oral eingenommen (zur Linderung von Angstzuständen und/ oder Schlafstörungen)
      • Tolvaptan (zur Behandlung von Hyponatriämie [niedrige Natriumspiegel im Blut])

Dosierung

  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein.
  • Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Das Präparat besteht aus 2 Arzneimitteln: Nirmatrelvir und Ritonavir. Die empfohlene Dosis beträgt 2 Tabletten Nirmatrelvir und 1 Tablette Ritonavir zur zweimal täglichen oralen Einnahme (am Morgen und am Abend).
  • Wenn Sie an einer Nierenerkrankung leiden, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt, um eine geeignete Dosis zu erhalten.

 

  • Dauer der Anwendung
    • Ein Behandlungszyklus dauert 5 Tage. Nehmen Sie für jede Dosis alle 3 Tabletten zusammen zur gleichen Zeit ein.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, rufen Sie Ihren Arzt an oder suchen Sie sofort die Notaufnahme des nächsten Krankenhauses auf.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Wenn Sie innerhalb von 8 Stunden nach dem regulären Einnahmezeitpunkt bemerken, dass Sie eine Dosis vergessen haben, nehmen Sie diese sobald wie möglich ein.
    • Wenn Sie später als 8 Stunden nach dem regulären Einnahmezeitpunkt bemerken, dass Sie eine Dosis vergessen haben, nehmen Sie die ausgelassene Dosis nicht ein, sondern nehmen Sie stattdessen die nächste Dosis zur üblichen Zeit ein. Nehmen Sie nicht 2 Dosen gleichzeitig ein.
    • Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, um eine vergessene Dosis nachzuholen.

 

  • Wenn Sie die Einnahme abbrechen
    • Auch wenn Sie sich besser fühlen, sollten Sie die Einnahme nicht abbrechen, ohne mit Ihrem Arzt zu sprechen.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Patientenhinweise

  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Allergische Reaktionen, einschließlich schwerer allergischer Reaktionen (als „Anaphylaxie" bezeichnet) und schwerwiegender Hautreaktionen (als „toxisch-epidermale Nekrolyse" und „Stevens-Johnson-Syndrom" bezeichnet), können bei Patienten auftreten, die das Präparat einnehmen, auch nach nur 1 Dosis. Brechen Sie die Einnahme des Arzneimittels ab und rufen Sie sofort Ihren Arzt an, wenn eines der folgenden Symptome einer allergischen Reaktion auftritt:
      • Schluck- oder Atembeschwerden
      • Schwellung von Zunge, Mund und Gesicht
      • Engegefühl im Hals
      • Heiserkeit
      • Juckreiz
      • Hautausschlag
      • gerötete und schmerzende Haut
      • Blasen und Abschälen der Haut
      • Blasen oder wunde Stellen im Mund oder an den Lippen
    • Lebererkrankung
      • Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie eine Lebererkrankung haben oder hatten.
      • Leberenzymanomalien, Hepatitis und Gelbsucht sind bei Patienten, die Ritonavir erhalten, aufgetreten.
    • Nierenerkrankung
      • Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie eine Nierenerkrankung haben oder hatten.
    • Hoher Blutdruck
      • Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie einen hohen Blutdruck haben. Vor und während der Behandlung mit dem Arzneimittel wird Ihr Arzt möglicherweise Ihren Blutdruck überwachen müssen. Es wurden Fälle von hohem Blutdruck bei Patienten, die das Präparat einnehmen, berichtet, insbesondere bei älteren Personen.
    • Risiko der Entwicklung einer HIV-1-Resistenz
      • Wenn Sie eine unbehandelte oder unkontrollierte HIV-Infektion haben, kann dieses Präparat dazu führen, dass einige HIV-Arzneimittel in Zukunft nicht mehr so gut wirken.
    • Kinder und Jugendliche
      • Das Arzneimittel darf Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nicht gegeben werden, da es nicht bei Kindern und Jugendlichen untersucht wurde.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Es wird erwartet, dass dieses Arzneimittel keinen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit oder die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen hat.

Schwangerschaft

  • Schwangerschaft
    • Wenn Sie schwanger sind, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat.
    • Es sind keine ausreichenden Informationen vorhanden, die eine unbedenkliche Einnahme während der Schwangerschaft bestätigen. Wenn Sie schwanger sind, wird eine Behandlung mit disem Arzneimittel nicht empfohlen, es sei denn, Ihr klinischer Zustand erfordert es. Es wird empfohlen, dass Sie während der Einnahme von diesem Arzneimittel und als Vorsichtsmaßnahme für 7 Tage nach Beendigung der Behandlung auf Geschlechtsverkehr verzichten oder eine wirksame Empfängnisverhütung anwenden.
    • Wenn Sie ein hormonelles Verhütungsmittel anwenden, wird empfohlen, ein Kondom oder eine andere nicht-hormonelle Verhütungsmethode zu verwenden, da dieses Arzneimittel die Wirksamkeit von hormonellen Verhütungsmitteln beeinträchtigen kann. Ihr Arzt wird Sie über die Dauer dieser erforderlichen Anpassung Ihrer Verhütungsmaßnahmen informieren.
  • Stillzeit
    • Eine geringe Menge des Arzneimittels geht in die Muttermilch über. Während der Einnahme des Präparates und als Vorsichtsmaßnahme für 48 Stunden nach Beendigung der Behandlung damit sollten Sie nicht stillen.