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Zentiva Pharma GmbH
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Schnelle Wirksamkeit und klare diagnostische Ergebnisse durch hochwertige Einzel-Viagra? wait SKID product? SKID might be a brand of
5,00 € Zuzahlung für Versicherte gesetzl. Krankenvers.
Hersteller: Zentiva Pharma GmbH
PZN: 4421684 (rezeptfrei)
Darreichung: Filmtabletten | Generikum
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Produktinformationen zu SKID

Allgemeine Informationen zu dem Produkt

Zentiva Pharma GmbH PZN: 4421684 (rezeptpflichtig) Filmtabletten, 20 Stück Generikum 5,00 € Zuzahlung für Versicherte gesetzl. Krankenvers.
Darreichungsform: Filmtabletten Verordnungsart: rezeptpflichtig
Wirkstoff & Hilfsstoff Menge
Wirkstoffe
Minocyclin hydrochlorid 2-Wasser 57.92 mg
Hilfsstoffe
Titan dioxid +
Macrogol 6000 +
Silicium dioxid, hochdispers +
Hypromellose +
Magnesium stearat +
Eisen (III) hydroxid oxid x-Wasser +
Talkum +
Povidon K25 +
Carboxymethylstärke, Natriumsalz Typ A +
Cellulose, mikrokristallin +
Minocyclin 50 mg

Pflichtangaben: SKID

Zusammensetzung

Hilfsstoffe
  • Minocyclin hydrochlorid 2-Wasser 57.92mg

Indikation

  • Das Präparat ist ein Mittel zur Behandlung der Akne.
  • Es wird angewendet bei schweren Formen der Akne (Acne vulgaris).

Kontraindikation

  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Minocyclin oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
    • Informieren Sie Ihren Arzt auch, wenn Sie schon einmal auf ein anderes Tetracyclin (besondere Arzneimittelgruppe zur Behandlung von Infektionen) allergisch reagiert haben, da Sie dann auf Minocyclin ebenfalls allergisch reagieren können (Kreuzallergie).
    • in Kombination mit systemisch verabreichten Retinoiden,
    • wenn Sie unter einer schweren Störung der Leberfunktion leiden, da es sonst zu einer weiteren Verschlechterung Ihrer Leberfunktion kommen kann,
    • in Kombination mit anderen, auf die Leber toxisch wirkenden Mitteln,
    • während der Schwangerschaft,
    • während der Stillzeit,
    • von Kindern unter 8 Jahren.

Dosierung

  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis
    • Nehmen Sie 2-mal täglich 1 Filmtablette (entsprechend 2-mal 50 mg Minocyclin) ein.

 

  • Dauer der Anwendung
    • Sie sollten das Präparat über einen Zeitraum von in der Regel 4-6 Wochen einnehmen. Über eine längere Behandlung entscheidet Ihr Arzt.
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung zu stark oder zu schwach ist.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Obwohl Berichte über Vergiftungsfälle bisher nicht vorliegen, sollten Sie vorsichtshalber einen Arzt verständigen, da die Möglichkeit besteht, dass Leber- und Nierenschädigungen sowie eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse auftreten. Halten Sie eine Packung des Arzneimittels bereit, damit sich der Arzt über den aufgenommenen Wirkstoff informieren kann.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Holen Sie bitte die Einnahme zum nächstmöglichen Zeitpunkt nach. Wenn Sie mehrere Einnahmen vergessen haben, sollten Sie sich Ihrem Arzt zur Kontrolle vorstellen, damit eine mögliche Verschlechterung der Erkrankung rechtzeitig festgestellt werden kann.

 

  • Wenn Sie die Einnahme abbrechen
    • Brechen Sie die Behandlung nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt ab. Ihre Krankheit könnte sich hierdurch verschlechtern.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Patientenhinweise

  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Die Anwendung von Tetracyclinen (Arzneimittelgruppe zur Behandlung von Infektionen; zu dieser gehört auch Minocyclin, der Wirkstoff dieses Arzneimittels) während der Zahnentwicklung (ab dem 4. Schwangerschaftsmonat bis zu einem Alter von 8 Jahren) kann zu bleibenden Zahnverfärbungen (gelb, grau, braun) und Zahnschmelzdefekten führen. Diese Effekte treten insbesondere bei einer Langzeitbehandlung auf, sind aber auch bei wiederholter kurzzeitiger Anwendung beobachtet worden.
    • Tetracycline dürfen von schwangeren Frauen ab dem 4. Schwangerschaftsmonat sowie bei Säuglingen und Kindern unter 8 Jahren nicht angewendet werden, es sei denn, der erwartete Nutzen ist deutlich größer als das damit verbundene Risiko.
    • Innerhalb der Arzneimittelgruppe der Tetracycline besteht eine komplette Kreuzallergie.
    • Wenn Zeichen einer Immunreaktion wie Hautausschlag, Fieber, geschwollene Lymphknoten (Lymphadenopathie) oder Lupus erythematodes auftreten, sollte die Behandlung sofort beendet werden.
    • Bei Patienten mit einer Erhöhung bestimmter Leberwerte im Blut (Transaminasen, alkalische Phosphatase oder Bilirubin) und insbesondere bei Patienten mit Gelbsucht sollte die Behandlung beendet werden.
    • Da bei der Behandlung mit diesem Präparat das Risiko einer erhöhten Empfindlichkeit der Haut gegenüber Sonne und ultraviolettem Licht (Photosensibilisierung) besteht, sollte die Exposition mit direktem Sonnenlicht oder UV-Strahlung vermieden werden. Eine Exposition muss unterbrochen werden, sobald Hautreaktionen wie entzündliche Rötungen der Haut (Erytheme) auftreten.
    • Sonnenbaden im Freien oder in Solarien sollte daher während einer Therapie mit diesem Präparat unterbleiben.
    • Wenn Kopfschmerzen oder Sehstörungen auftreten, die eine Hirndrucksteigerung (benigner intrakranieller Hypertonus) vermuten lassen, sollte die Behandlung beendet werden.
    • Insbesondere die längere Anwendung von Antibiotika kann zur Vermehrung resistenter Bakterien und Pilze führen. Deshalb wird Ihr Arzt dies bei Ihnen in regelmäßigen Zeitabständen kontrollieren und geeignete Maßnahmen ergreifen, falls eine Folgeinfektion auftritt.
    • Beim Auftreten schwerer und anhaltender Durchfälle während oder nach der Therapie ist an eine pseudomembranöse Enterokolitis (bestimmte Form einer Darmentzündung) zu denken, die lebensbedrohlich sein kann. In diesem Fall sollte die Gabe sofort eingestellt und eine angemessene Behandlung eingeleitet werden. Arzneimittel, die die Darmbewegung hemmen, dürfen nicht eingenommen werden.
    • Bei einem Rückfluss von Magenflüssigkeit in die Speiseröhre (gastroösophagealem Reflux) und Passagebehinderung durch die Speiseröhre wurden Geschwüre der Speiseröhre durch haftende Kapseln oder Tabletten ausgelöst. Daher sollten Tetracycline nicht abends vor dem Schlafengehen und nicht im Liegen eingenommen werden. Außerdem sollte nach der Einnahme mit viel Flüssigkeit nachgespült werden.
    • Eine vorbestehende Muskelschwäche (Myasthenie) kann durch Tetracycline verstärkt werden.
    • Es ist nicht auszuschließen, dass das Präparat die empfängnisverhütende Wirkung der „Pille" beeinträchtigt. Sie sollten daher während der Behandlung zusätzlich nicht hormonhaltige empfängnisverhütende Mittel anwenden.
    • Anwendung bei Patienten mit Niereninsuffizienz
      • Bei diesen Patienten ist eine Anhäufung von Tetracyclinen im Blut möglich. Diese kann möglicherweise eine Lebertoxizität hervorrufen.
      • Der antianabole Effekt von Tetracyclinen führt möglicherweise zu einem Anstieg der Blutharnstoffwerte. Eine Dosis von 200 mg sollte daher nicht überschritten werden.
      • Bei Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz können diese metabolischen Wirkungen möglicherweise auch zu einer Ansammlung stickstoff- und phosphathaltiger Stoffwechselprodukte im Blut sowie einer Übersäuerung des Blutes (Azotämie, Hyperphosphatämie oder Azidose) führen.
    • Anwendung bei älteren Patienten (über 65 Jahre)
      • Aufgrund unzureichender Daten für die Anwendung bei älteren Patienten über 65 Jahre sollte die Behandlung mit niedrigen Dosen begonnen werden, denn eine größere Häufigkeit von Störungen der Leber-, Nieren- und Herzfunktion, Begleiterkrankungen und anderer Begleitmedikationen ist in Betracht zu ziehen.
    • Überwachung von Laborwerten
      • Bei Langzeitanwendung (d. h. mehr als 21 Tage) sollten zu Beginn der Behandlung sowie weiterhin regelmäßig Kontrollen der Blut-, Nieren- und Leberwerte durchgeführt werden.
      • Bitte informieren Sie Ihren Arzt vor Harnuntersuchungen über die Einnahme dieses Arzneimittels, da bei bestimmten Untersuchungen (Nachweis von Harnzucker, -eiweiß, Katecholaminen und Urobilinogen) Störungen auftreten können.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Während der Behandlung können Bewegungsstörungen, Müdigkeit, Benommenheit und Schwindel sowie in Einzelfällen eine vorübergehende Kurzsichtigkeit auftreten.
    • Sie können dann auf unerwartete oder plötzliche Ereignisse nicht mehr schnell und gezielt genug reagieren. Fahren Sie nicht Auto oder andere Fahrzeuge! Bedienen Sie keine elektrischen Werkzeuge oder Maschinen! Arbeiten Sie nicht ohne sicheren Halt!
    • Beachten Sie besonders, dass Alkohol Ihre Verkehrstüchtigkeit noch weiter verschlechtert!

Schwangerschaft

  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Schwangerschaft
    • Das Arzneimittel darf während der Schwangerschaft nicht eingenommen werden, da es beim ungeborenen Kind zu toxischen Effekten und Missbildungen sowie zu einer Verfärbung der Zähne (gelb, grau, braun), zu Zahnschmelzschädigungen und zu einer Verzögerung des Knochenwachstums kommen kann.
  • Stillzeit
    • Da der Wirkstoff in die Muttermilch übertritt, sollte vor Einnahme des Arzneimittels abgestillt werden.

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