Brimonidin

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Einführung in Brimonidin

Brimonidin ist ein selektiver alpha2-adrenozeptoragonist, der primär in der Ophthalmologie zur Senkung des Augeninnendrucks bei Glaukom und okulärer Hypertonie eingesetzt wird. Durch seine einzigartige Wirkweise trägt es dazu bei, die Lebensqualität von Patienten zu verbessern.

Beschreibung und Wirkmechanismus

Brimonidin wirkt, indem es die Produktion des Kammerwassers in den Augen reduziert und gleichzeitig den Abfluss über alternative Wege erleichtert. Diese doppelte Wirkweise führt zu einer effizienten Reduktion des intraokularen Drucks.

Wirkungen von Brimonidin

Der Wirkstoff senkt den Augeninnendruck, was entscheidend zur Verlangsamung des Fortschreitens eines Glaukoms beiträgt. Darüber hinaus kann Brimonidin aufgrund seiner neuroprotektiven Eigenschaften das Risiko von Sehverlusten minimieren.

Anwendungsgebiete

Brimonidin wird vor allem bei der Behandlung von Offenwinkelglaukom und okulärer Hypertonie eingesetzt. Es dient als unterstützende Therapie zur Erhaltung der Sehkraft und zur Verlangsamung des Krankheitsverlaufs.

Dosierung und Anwendung

Die übliche Applikation erfolgt in Form von Augentropfen, die ein- bis mehrmals täglich gemäß der ärztlichen Anordnung angewendet werden. Eine genaue Dosierung sollte stets in Absprache mit dem behandelnden Arzt erfolgen, um optimale Ergebnisse zu gewährleisten und Nebenwirkungen zu minimieren.

Mögliche Nebenwirkungen

Zu den häufig berichteten Nebenwirkungen zählen lokale Reizungen, Augenbrennen oder Rötungen. In seltenen Fällen können auch systemische Effekte wie Kopfschmerzen oder Müdigkeit auftreten. Eine genaue Beobachtung und Rücksprache mit einem Arzt ist empfehlenswert.

Wechselwirkungen

Brimonidin kann mit anderen Medikamenten, die den Augeninnendruck senken, interagieren. Daher sollte der Einsatz in Kombination mit anderen ophthalmologischen Präparaten stets unter ärztlicher Aufsicht erfolgen, um unerwünschte Wirkungen zu vermeiden.

Besondere Hinweise

Patienten sollten vor der Anwendung von Brimonidin eine ausführliche Anamnese durchführen lassen, insbesondere bei bekannten Allergien oder bestehenden Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Zudem ist Vorsicht geboten bei gleichzeitiger Anwendung von Systemmedikamenten, die ähnliche Wirkmechanismen aufweisen.

Beispiele für Präparate mit Brimonidin

Eines der bekannten Handelspräparate, das Brimonidin enthält, ist Alphagan. Es existieren jedoch auch weitere Marken, die den Wirkstoff enthalten, wobei die genaue Zusammensetzung und Dosierung variieren kann.

Häufig Gestellte Fragen

Was ist Brimonidin?

Brimonidin ist ein Wirkstoff zur Senkung des Augeninnendrucks, der besonders in der Glaukomtherapie Anwendung findet.

Wie wirkt Brimonidin?

Es reduziert die Produktion des Kammerwassers und erleichtert den alternativen Abfluss, was zu einem gesenkten intraokularen Druck führt.

Welche Nebenwirkungen können auftreten?

Mögliche Nebenwirkungen sind lokale Augenreizungen, Rötungen, Brennen sowie in seltenen Fällen systemische Effekte wie Kopfschmerzen.

Wie wird Brimonidin angewendet?

Der Wirkstoff wird in Form von Augentropfen verabreicht, wobei die Dosierung und Häufigkeit der Anwendung stets ärztlich überwacht werden sollten.

Mit welchen Medikamenten kann Brimonidin interagieren?

Es kann mit anderen ophthalmologischen Medikamenten interagieren, die den Augeninnendruck senken. Eine ärztliche Beratung ist daher ratsam.

Fazit

Brimonidin stellt eine effektive Option in der Behandlung von Glaukom und okulärer Hypertonie dar. Durch seine gezielte Wirkungsweise und das breite Anwendungsspektrum leistet es einen wesentlichen Beitrag zur Erhaltung der Sehschärfe und Lebensqualität der Patienten.