Cabotegravir

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Einführung in Cabotegravir

Cabotegravir ist ein innovativer antiretroviraler Wirkstoff, der als Integrase-Inhibitor wirkt. Er spielt eine wichtige Rolle bei der Behandlung und Prävention von HIV-Infektionen und hebt sich durch seine langwirksame Formulierung ab.

Was ist Cabotegravir?

Cabotegravir gehört zur Klasse der Integrase-Strangtransfer-Inhibitoren (INSTI) und blockiert das Enzym, das für die Integration der viralen DNA in das Genom der Wirtszelle notwendig ist. Dies unterbricht den Replikationszyklus von HIV und reduziert die Viruslast signifikant.

Besondere Eigenschaften

Dank seiner langwirksamen Formulierung kann Cabotegravir in Form von Injektionen verabreicht werden, was die Therapie insbesondere im Rahmen der Prä-Expositionsprophylaxe (PrEP) und der antiretroviralen Kombinationstherapie vereinfacht.

Wirkmechanismus und Effekte

Cabotegravir verhindert die Integration von viraler DNA in die Zellkern-DNA, wodurch die Vermehrung des Virus unterbunden wird. Dieser Mechanismus führt zu einer signifikanten Reduktion der Viruslast und unterstützt den Erhalt eines stabilen Immunstatus bei Menschen mit HIV.

Indikationen

Der Wirkstoff wird vor allem in zwei Bereichen eingesetzt:

  • HIV-Behandlung: Als Bestandteil der antiretroviralen Kombinationstherapie.
  • Prä-Expositionsprophylaxe (PrEP): Zur Verhinderung einer HIV-Infektion bei Personen mit einem hohen Infektionsrisiko.

Anwendung und Dosierung

Cabotegravir wird in der Regel als Injektion verabreicht. Die genaue Dosierung und das Applikationsintervall werden vom behandelnden Arzt individuell festgelegt. Es ist wichtig, die Anweisungen des Arztes genau zu befolgen und regelmäßige Kontrolluntersuchungen wahrzunehmen.

Mögliche Nebenwirkungen

Wie bei allen Medikamenten können auch bei Cabotegravir Nebenwirkungen auftreten. Zu den häufig berichteten gehören:

  • Reaktionen an der Injektionsstelle (Schmerzen, Rötung, Schwellung)
  • Kopfschmerzen
  • Übelkeit und Müdigkeit

Bitte konsultieren Sie Ihren Arzt, wenn ungewöhnliche oder anhaltende Nebenwirkungen bemerkt werden.

Wechselwirkungen

Cabotegravir kann mit anderen Medikamenten interagieren, insbesondere mit Medikamenten, die Enzyme im Hepatozytenstoffwechsel aktivieren oder hemmen. Es ist wichtig, den behandelnden Arzt über alle anderen Arzneimittel oder Nahrungsergänzungsmittel, die eingenommen werden, zu informieren.

Besondere Hinweise

Vor Beginn der Therapie mit Cabotegravir sollten vorbestehende Erkrankungen sowie mögliche Kontraindikationen mit dem Arzt besprochen werden. Schwangere oder stillende Frauen sollten die Anwendung nur nach ausführlicher Beratung in Betracht ziehen.

Präparate mit Cabotegravir

Cabotegravir ist in verschiedenen zugelassenen Medikamenten enthalten, die häufig in Kombination mit anderen antiretroviralen Wirkstoffen angeboten werden. Informieren Sie sich stets über die jeweiligen Packungsbeilagen und sprechen Sie mit Ihrem Arzt.

Häufig Gestellte Fragen

Was ist Cabotegravir?

Cabotegravir ist ein antiretroviraler Integrase-Inhibitor, der zur Behandlung und Prävention von HIV-Infektionen eingesetzt wird.

Wie wird Cabotegravir verabreicht?

Der Wirkstoff wird in der Regel als Injektion verabreicht. Die genaue Dosierung richtet sich nach individuellen ärztlichen Vorgaben.

Welche Nebenwirkungen können auftreten?

Häufige Nebenwirkungen sind Reaktionen an der Injektionsstelle, Kopfschmerzen, Übelkeit und Müdigkeit. In seltenen Fällen können weitere Nebenwirkungen auftreten.

Kann Cabotegravir mit anderen Medikamenten eingenommen werden?

Ja, jedoch ist eine sorgfältige ärztliche Überwachung notwendig, da Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten möglich sind.

Ist Cabotegravir für die Prä-Expositionsprophylaxe geeignet?

Ja, Cabotegravir wird auch zur Prä-Expositionsprophylaxe (PrEP) eingesetzt, um HIV-Infektionen bei Personen mit hohem Risiko zu verhindern.

Fazit

Cabotegravir stellt durch seinen innovativen Wirkmechanismus eine bedeutende Option in der antiretroviralen Therapie und PrEP dar. Eine individuelle ärztliche Beratung ist essenziell, um den bestmöglichen Therapieerfolg und die Sicherheit zu gewährleisten.