Cilastatin, Natriumsalz

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Einführung in Cilastatin, Natriumsalz

Cilastatin, Natriumsalz ist ein wichtiger Bestandteil in der Kombinationstherapie mit Antibiotika, insbesondere mit Imipenem. Es spielt eine entscheidende Rolle, indem es die Wirkung des Hauptantibiotikums unterstützt und dessen Abbau im Körper verhindert.

Was ist Cilastatin, Natriumsalz?

Cilastatin ist ein spezifischer Inhibitor des Enzyms Renalse Dehydropeptidase I. Durch die Hemmung dieses Enzyms wird der rasche Abbau von Imipenem im Nierenkanal verhindert, sodass das Antibiotikum seine volle Wirksamkeit entfalten kann.

Wirkungsweise und Effekte

Verlängerung der Antibiotikawirkung

Durch die Blockade der leistungsstarken Nierenenzyme stellt Cilastatin sicher, dass der Begleitantibiotikum-Imipenem länger im Blutkreislauf verbleibt und damit eine optimierte antimikrobielle Wirkung erzielt wird.

Anwendungsgebiete

Cilastatin, Natriumsalz wird in der Regel in Kombination mit Imipenem verwendet. Diese Therapie ist indiziert bei schwerwiegenden bakteriellen Infektionen, bei denen eine breite antimikrobielle Abdeckung erforderlich ist, beispielsweise bei intraabdominellen Infektionen, Haut- und Weichteilinfektionen oder Lungenentzündungen.

Anwendung und Dosierung

Die Dosierung erfolgt stets in Kombination mit Imipenem, wobei die individuelle Dosis und Verabreichungsform vom Schweregrad der Infektion sowie von Patientenspezifika wie Nierenfunktion abhängen. Die Applikation erfolgt intravenös unter ärztlicher Überwachung.

Nebenwirkungen

Zu den möglichen Nebenwirkungen zählen allergische Reaktionen, gastrointestinale Beschwerden, Hautausschläge und in seltenen Fällen Beeinträchtigungen der Nierenfunktion. Eine engmaschige Überwachung während der Therapie ist daher empfehlenswert.

Wechselwirkungen

Cilastatin wird in der Regel in Kombination mit Imipenem eingesetzt. Wechselwirkungen können auftreten, wenn gleichzeitig andere nephrotoxische Medikamente oder Substanzen, die die Nierenfunktion beeinflussen, verabreicht werden. Daher sollte die gleichzeitige Gabe weiterer Arzneimittel immer sorgfältig ärztlich geprüft werden.

Besondere Hinweise

Wichtig ist, dass Cilastatin nicht als Monotherapie verwendet wird. Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion bedürfen einer angepassten Dosierung. Vor Beginn der Therapie ist daher eine umfassende diagnostische Überprüfung und regelmäßige Überwachung der Nierenwerte erforderlich.

Arzneimittel mit Cilastatin, Natriumsalz

Typische Präparate enthalten Cilastatin in Kombination mit Imipenem. Ein bekanntes Beispiel ist das Medikament Primaxin®, das aufgrund seiner verbesserten Wirksamkeit und Stabilität in der klinischen Praxis weit verbreitet ist.

Häufig Gestellte Fragen

Was bewirkt Cilastatin in der Kombinationstherapie?

Cilastatin hemmt das Enzym Dehydropeptidase I, was den Abbau von Imipenem verhindert und so die Effektivität des Antibiotikums verlängert.

Wird Cilastatin alleine angewendet?

Nein, Cilastatin wird ausschließlich in Kombination mit Imipenem verabreicht, um dessen Wirksamkeit zu optimieren.

Welche Nebenwirkungen können auftreten?

Mögliche Nebenwirkungen sind allergische Reaktionen, gastrointestinale Beschwerden, Hautausschläge und selten Beeinträchtigungen der Nierenfunktion.

Wie wird die Dosierung bestimmt?

Die Dosierung richtet sich nach der Schwere der Infektion und individuellen Faktoren wie der Nierenfunktion, weshalb eine ärztliche Überwachung unabdingbar ist.

Welche Medikamente enthalten Cilastatin?

Ein bekanntes Beispiel für ein Medikament, das Cilastatin enthält, ist Primaxin®, das in der Kombinationstherapie mit Imipenem eingesetzt wird.

Zusammenfassung

Cilastatin, Natriumsalz spielt eine wesentliche Rolle in der Kombinationstherapie mit Imipenem, um die antimikrobielle Wirkung durch Verhinderung des schnellen Abbaus des Antibiotikums zu verlängern. Eine sorgfältige Anwendung unter ärztlicher Kontrolle und regelmäßige Überwachung sind entscheidend, um den Therapieerfolg zu sichern und Nebenwirkungen zu minimieren.