Foscarnet

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Foscavir
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Clinigen Healthcare B.V. PZN: 1170514 (rezeptpflichtig)

ab 2.692,91 €

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Einführung zu Foscarnet

Foscarnet ist ein antiviraler Wirkstoff, der besonders bei schwer verlaufenden Infektionen und in der Behandlung von Medikamentenresistenzen eingesetzt wird. Er spielt eine wichtige Rolle in der Behandlung von Virusinfektionen bei immungeschwächten Patienten.

Was ist Foscarnet?

Foscarnet wirkt durch Hemmung der viralen DNA-Polymerase, wodurch die Virusreplikation unterbrochen wird. Es wird vor allem zur Behandlung von Infektionen eingesetzt, die durch Herpesviren und Cytomegaloviren (CMV) verursacht werden, insbesondere wenn herkömmliche Therapien wie Acyclovir versagen.

Wirkungsweise von Foscarnet

Der Wirkstoff bindet direkt an virale Enzyme und verhindert so den Einbau von Nukleotiden in die virale DNA, was zu einer Unterbrechung des Virusreplikationsprozesses führt. Diese einzigartige Wirkungsweise ermöglicht den Einsatz bei Acyclovir-resistenten Virusstämmen.

Indikationen

  • Cytomegalovirus (CMV) Infektionen, insbesondere CMV-Retinitis
  • Behandlung von Acyclovir-resistenten Herpes-simplex-Virus (HSV) Infektionen
  • Anwendung bei anderen lebensbedrohlichen Virusinfektionen bei immungeschwächten Patienten

Dosierung und Applikation

Foscarnet wird in der Regel intravenös verabreicht. Die Dosierung muss individuell angepasst werden, wobei eine sorgfältige Überwachung der Nierenfunktion und der Elektrolyte notwendig ist, um das Risiko von Nebenwirkungen zu minimieren.

Häufige Nebenwirkungen

  • Nierenfunktionsstörungen
  • Elektrolytstörungen (insbesondere Hypokalämie und Hypomagnesiämie)
  • Übelkeit und Erbrechen
  • ZNS-Beeinträchtigungen wie Kopfschmerzen oder Verwirrtheit

Wechselwirkungen

Bei der Verabreichung von Foscarnet sollte auf gleichzeitige Einnahme von anderen nephrotoxischen Mitteln oder Medikamenten, die Elektrolytstörungen verursachen können, geachtet werden. Eine sorgfältige Überwachung und gegebenenfalls Anpassung der Medikation ist erforderlich.

Besondere Hinweise

Aufgrund des Risikos von Nieren- und Elektrolytstörungen wird eine engmaschige Überwachung während der Behandlung empfohlen. Patienten sollten über die möglichen Nebenwirkungen informiert werden, und regelmäßige Blutuntersuchungen sind oft notwendig.

Handelshäufige Präparate

Foscarnet ist vor allem unter dem Handelsnamen Foscavir erhältlich. Weitere rezeptpflichtige Produkte können je nach Region unterschiedlich zugelassen sein.

Häufig Gestellte Fragen

Was ist Foscarnet?

Foscarnet ist ein antiviraler Wirkstoff, der zur Behandlung von CMV-Infektionen und Acyclovir-resistenten Herpesinfektionen eingesetzt wird.

Wie wirkt Foscarnet?

Es hemmt die virale DNA-Polymerase, wodurch die Vermehrung des Virus gestoppt wird.

Bei welchen Infektionen wird Foscarnet eingesetzt?

Foscarnet wird vor allem bei CMV-Infektionen, insbesondere bei CMV-Retinitis, sowie bei Acyclovir-resistenten Herpes-simplex-Virus-Infektionen verwendet.

Welche Nebenwirkungen können auftreten?

Mögliche Nebenwirkungen umfassen Nierenfunktionsstörungen, Elektrolytstörungen, Übelkeit und Kopfschmerzen.

Wie wird Foscarnet verabreicht?

In der Regel erfolgt die Verabreichung von Foscarnet intravenös, mit einer individuell angepassten Dosierung und enger Überwachung.

Fazit

Foscarnet ist ein essenzieller Wirkstoff in der antiviralen Therapie, insbesondere bei schwerwiegenden Virusinfektionen und Therapieresistenzen. Trotz seiner potenziellen Nebenwirkungen überwiegt der therapeutische Nutzen in ausgewählten Patientengruppen. Eine enge ärztliche Überwachung ist jedoch unabdingbar, um die bestmögliche Behandlungssicherheit zu gewährleisten.