Einführung in Lorlatinib
Lorlatinib ist ein moderner Wirkstoff, der als tyrosinkinase-Inhibitor konzipiert wurde und besonders bei der Behandlung von nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC) mit ALK-Positivität eine wichtige Rolle spielt.
Inhaltsverzeichnis Die wichtigsten Punkte im Überblick Warum viele Menschen vor dem Frühling mehr Haare verlieren Der Haarwachstumszyklus: Warum Haare zeitverzögert ausfallen Welche W...
Ein Winterhusten kann nerven, weil er bleibt, obwohl die Erkältung schon längst vorbei ist. Oft steckt keine neue Infektion dahinter, sondern gereizte Atemwege, trockene Luft und ein noch nicht ganz e...
Inhaltsverzeichnis Die wichtigsten Punkte im Überblick Warum trockene Haut im Februar besonders häufig auftritt Was die Hautbarriere eigentlich ist – und warum sie so wichtig ist Typi...
Lorlatinib ist ein moderner Wirkstoff, der als tyrosinkinase-Inhibitor konzipiert wurde und besonders bei der Behandlung von nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC) mit ALK-Positivität eine wichtige Rolle spielt.
Lorlatinib wirkt, indem es spezifisch die Aktivität von Anaplastic Lymphoma Kinase (ALK) und ROS1 hemmt. Dies verhindert das tumorenfördernde Signalging in den betroffenen Krebszellen. Durch seine gezielte Wirkungsweise kann der Tumorwuchs effektiv gehemmt werden.
Der Wirkstoff reduziert das Tumorwachstum, indem er die Zellproliferation unterbindet. Zusätzlich kann Lorlatinib das Fortschreiten der Erkrankung verlangsamen und somit die Lebensqualität der Patientinnen und Patienten verbessern.
Lorlatinib wird vor allem bei Patientinnen und Patienten mit nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC) eingesetzt, die eine ALK- oder ROS1-Genmutation aufweisen. Es kommt häufig bei fortgeschrittener oder metastasierender Erkrankung zur Anwendung, besonders wenn erste Therapien nicht den gewünschten Erfolg gebracht haben.
Die empfohlene Dosierung beträgt in der Regel 100 mg Lorlatinib, die einmal täglich oral eingenommen werden. Die genaue Dosierung und Dauer der Behandlung richtet sich nach individuellen Faktoren und sollte stets in Absprache mit einem erfahrenen Onkologen erfolgen.
Wie bei vielen zielgerichteten Therapien können auch hier Nebenwirkungen auftreten. Zu den häufig berichteten Reaktionen zählen unter anderem Hypercholesterinämie, Hypertriglyceridämie, periphere Ödeme, neurologische Veränderungen sowie gastrointestinale Beschwerden. Eine enge ärztliche Überwachung ist daher empfehlenswert.
Lorlatinib kann mit anderen Medikamenten interagieren, insbesondere mit solchen, die über das Enzymsystem CYP3A4 verstoffwechselt werden. Es ist wichtig, vor Beginn der Therapie alle aktuell eingenommenen Medikamente mit dem behandelnden Arzt abzuklären, um potenzielle Interaktionen zu vermeiden.
Patientinnen und Patienten sollten ihre Leber- und Nierenfunktion regelmäßig überprüfen lassen. Besonders ältere Menschen oder Personen mit vorbestehenden Erkrankungen benötigen eine individuelle Behandlungsplanung. Zudem können während der Behandlung zusätzliche Laborkontrollen notwendig sein, um den Therapieverlauf optimal zu überwachen.
Weitere Informationen zu Handelsnamen und Präparaten, die Lorlatinib enthalten, finden Sie in der Fachinformation Ihres Arztes oder auf entsprechenden Informationsportalen.
Lorlatinib stellt einen bedeutenden Fortschritt in der zielgerichteten Krebstherapie dar. Durch seine spezifische Hemmung von ALK und ROS1 bietet es eine wirksame Behandlungsoption für Patientinnen und Patienten mit bestimmten genetischen Tumorveränderungen. Eine sorgfältige ärztliche Betreuung und regelmäßige Überwachung während der Behandlung sind essenziell, um optimale Therapieergebnisse zu erzielen.