Phenoxybenzamin hydrochlorid
1 ErgebnisseDas könnte dich auch interessieren
06. Februar 2026
Warum ein Winterhusten so lange anhält – Ursachen, Dauer und Hilfe
Ein Winterhusten kann nerven, weil er bleibt, obwohl die Erkältung schon längst vorbei ist. Oft steckt keine neue Infektion dahinter, sondern gereizte Atemwege, trockene Luft und ein noch nicht ganz e...
Gesund Leben
Ernährung
05. Februar 2026
Trockene, rissige Haut im Februar: Was deine Hautbarriere jetzt braucht
Inhaltsverzeichnis Die wichtigsten Punkte im Überblick Warum trockene Haut im Februar besonders häufig auftritt Was die Hautbarriere eigentlich ist – und warum sie so wichtig ist Typi...
Gesund Leben
Pflege
04. Februar 2026
Late-Winter Immune Fatigue: Warum dein Körper im Spätwinter erschöpft ist
Viele Menschen fühlen sich im Spätwinter müde, anfälliger und „leer“, obwohl sie eigentlich gesund wirken. Das ist oft kein Zufall und auch nicht nur eine Frage von Motivation: Nach Monaten mit wenige...
Gesund Leben
Ernährung
Wirkstoff Phenoxybenzamin hydrochlorid – ein nicht selektiver α-Adrenozeptor-Antagonist (Alpha-Blocker) zur Kontrolle vasokonstriktiver Reaktionen.
Phenoxybenzamin hydrochlorid wirkt als irreversibler Blocker der α-Adrenozeptoren (α1- und α2-Rezeptoren). Dadurch kommt es zu einer Vasodilatation der Blutgefäße, was den Blutdruck senkt und perioperative Blutdruckspitzen reduziert. Der Wirkstoff wird überwiegend in der Behandlung des Pheochromocytoms genutzt, um hypertension und Tachykardie vor, während oder nach chirurgischen Eingriffen zu kontrollieren.
Hauptwirkung ist die Vasodilatation durch Blockade der α-Adrenozeptoren, was zu einer Senkung des Blutdrucks und einer Verringerung der kardiovaskulären Stressreaktionen führt. Langfristig unterstützt es die Stabilisierung des Kreislaufs bei catecholaminbedingten Hypertensivzuständen.
Indikationen umfassen die präoperative Vorbereitung bei Pheochromocytom, Kontrolle hypertensiver Krisen durch catecholaminbedingte Ausschüttungen sowie die generelle Blutdruckregulation in bestimmten phäochromocytomassoziierten Situationen.
Die Dosierung erfolgt individuell durch den behandelnden Arzt. Üblicherweise beginnt man mit einer niedrigen Dosis und titriert schrittweise, um Nebenwirkungen zu minimieren. Die Einnahme erfolgt oral; Anpassungen erfolgen langsam entsprechend Wirkung und Verträglichkeit. Bei Stopps oder Veränderungen der Behandlung ist ärztliche Rücksprache erforderlich.
Zu den häufigsten Nebenwirkungen gehören orthostatische Hypotonie (Schwindel beim Aufstehen), Kopfschmerzen, Müdigkeit, Nasenverstopfung, Flushing sowie Herzklopfen. Selten können Ödeme, Übelkeit oder Müdigkeit auftreten.
Wechselwirkungen treten vor allem mit anderen blutdrucksenkenden Mitteln, Nitraten, Alkohol sowie bestimmten Anästhetika auf, die zu erhöhter Hypotonie führen können. Informieren Sie Ihren Arzt über alle eingenommenen Medikamente, auch über rezeptfreie Präparate.
Zur Anwendung bei schwangeren oder stillenden Patientinnen ist Vorsicht geboten; Risiken und Nutzen sind individuell abzuwägen. Blutdruck, Herzfrequenz und Elektrolytstatus sollten regelmäßig überwacht werden. Arzneimittelunverträglichkeiten oder Vorerkrankungen wie ADHS oder Depressionen sind dem Arzt mitzuteilen.
Beispiele: Dibenzyline (Phenoxybenzamin hydrochlorid) – Marke; Generika mit dem Wirkstoff Phenoxybenzamin hydrochlorid. Die Verfügbarkeit variiert regional; fragen Sie in der Apotheke nach Arzneimitteln mit dem Wirkstoff.
Häufig Gestellte Fragen
Was ist Phenoxybenzamin hydrochlorid?
Phenoxybenzamin hydrochlorid ist ein nicht selektiver Alpha-Blocker, der die Blutgefäße erweitert und so den Blutdruck senkt. Es wird vor allem in der Behandlung von Pheochromocytom verwendet.Für welche Indikationen wird der Wirkstoff eingesetzt?
Primär zur Behandlung des Pheochromocytoms, um perioperative Hypertension und Tachykardie zu kontrollieren; in manchen Fällen auch zur Blutdruckregulation bei bestimmten hypertensiven Krisen.Wie wird Phenoxybenzamin hydrochlorid eingenommen?
Die Dosierung erfolgt individuell durch den Arzt. Typischerweise wird niedrig begonnen und schrittweise angepasst; die Einnahme erfolgt oral und regelmäßig, nicht abrupt stoppen ohne ärztliche Anweisung.Welche Nebenwirkungen sind möglich?
Zu den häufigen Nebenwirkungen gehören orthostatische Hyponie, Schwindel, Kopfschmerzen, Fatigue, Nasenverstopfung und Herzklopfen. Selten können Ödeme oder Übelkeit auftreten.Mit welchen Medikamenten sollte man vorsichtig sein?
Wechselwirkungen können mit anderen blutdrucksenkenden Mitteln, Anästhetika, Alkohol oder bestimmten Antidepressiva auftreten. Informieren Sie den Arzt über alle eingenommenen Medikamente.
Fachlich fundierte SEO-Beschreibung zum Wirkstoff Phenoxybenzamin hydrochlorid: Wirksam, aber gut verträglich unter ärztlicher Aufsicht. Die Inhalte richten sich an Fachkreise und qualifiziertes Apothekenpersonal sowie Endverbraucher, die sich über den Wirkstoff informieren möchten.