Prednison

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RECTODELT 100MG
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Prednison acis 20mg
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Prednison 10mg GALEN
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Prednison 20mg GALEN
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PREDNISON 50mg GALEN
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PREDNISON 5mg GALEN
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Prednison acis 5mg
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Rectodelt 100 mg Zäpfchen
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Prednison acis 50mg
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Prednison

 

Was ist Prednison?
Prednison gehört zu den synthetischen Glukokortikoiden, die umgangssprachlich auch als „Cortisone“ bezeichnet werden.

Sie sind dem körpereigenen und lebenswichtigen Hormon Cortisol nachempfunden, das auch unter den Begriffen „Stresshormon“ oder Hydrocortison bekannt ist. Es wird in der Nebennierenrinde gebildet; die Blutkonzentrationen folgen hierbei einem natürlichen Tagesrhythmus und sind in bestimmten Situationen wie Stress oder Unterzuckerung erhöht. In Folge steigt der Blutdruck, das Herz schlägt schneller, Glukose wird in den Blutkreislauf abgegeben und Entzündungsreaktionen im Körper werden gehemmt.

Prednison ist ein Prodrug, das im Körper zum aktiven Wirkstoff Prednisolon umgewandelt wird. Es wirkt etwa viermal stärker als das körpereigene Hydrocortison, zählt aber dennoch zu den schwach wirksamen Vertretern der synthetischen Glucocorticoide.

 

 

Wie wirkt Prednison?

Glucocorticoide unterdrücken die körpereigene Immunabwehr – wirken also immunsuppressiv –indem sie die Glucocorticoid-Rezeptoren fast aller Gewebe beeinflussen. Sie hemmen hierbei die durch Botenstoffe hervorgerufene Anlockung von Zellen des Immunsystems an den Ort einer Entzündungsreaktion sowie deren Aktivität.

Außerdem unterbinden sie die Freisetzung und Wirkung sogenannter Entzündungsmediatoren. Hierbei handelt es sich um körpereigene Stoffe, die Entzündungs- und Immunreaktionen einleiten oder aufrechterhalten.

 

 

Wann wird Prednison angewendet?

Aufgrund seiner Eigenschaften wird Prednison bei zahlreichen allergischen und entzündlichen Erkrankungen verwendet und steht in Form von Tabletten und Zäpfchen zur Verfügung.

 

In Form von Tabletten wird das Glucocorticoid bei einer Vielzahl von Indikationen eingesetzt. Hierzu zählen beispielsweise:

  • Autoimmunerkrankungen
  • Rheumatische Erkrankung wie rheumatoide Arthritis
  • Erkrankungen der Lunge wie Asthma oder COPD
  • Hauterkrankungen; wenn lokal angewendete Glukokortikoide keine ausreichende Wirkung aufweisen
  • Krebserkrankungen
  • Erkrankungen des Nervensystems
  • Schwere Entzündungen im Rahmen einer bakteriellen Infektion
  • Erkrankungen des Auges
  • Erkrankungen des Verdauungstraktes
  • Erkrankungen der Leber und der Niere
  • Nebenniereninsuffizienz; das Glukokortikoid wird hier im Rahmen einer lebensrettenden Hormonersatztherapie eingesetzt, da die Nebenniere in diesem Fall nicht in der Lage ist das Hormon Cortisol in ausreichender Menge selbst herzustellen

 

Tabletten mit unveränderter Wirkstofffreisetzung werden bevorzugt nach dem Frühstück, unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit eingenommen.

Prednison-Tabletten mit veränderter Wirkstofffreisetzung sind abends gegen 22 Uhr mit oder direkt nach einer Mahlzeit im Ganzen und unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit einzunehmen.

 

Prednison-haltige Zäpfchen kommen zur Akutbehandlung folgender Krankheitsbilder bei Kindern zum Einsatz:

  • Pseudokrupp; Atemwegserkrankung mit entzündeter und angeschwollener Schleimhaut im Bereich des Kehlkopfes und der Stimmbänder, in deren Folge die Atemwege verengen und eine starke Atemnot entstehen kann, die einen anfallsartigen Husten auslöst
  • Krupp; durch Diphtherie hervorgerufene Kehlkopfentzündung
  • spastische Bronchitis; entzündete und verengte Bronchien, die pfeifende oder brummende Geräusche beim Ausatmen sowie Atemnot verursachen

 

Quellen:

Mutschler Arzneimittelwirkungen. 8. Auflage

 

Taschenatlas Pharmakologie, 5. Auflage

 

Allgemeine und spezielle Pharmakologie und Toxikologie, 11. Auflage, Urban & Fischer Verlag/Elsevier GmbH, 2013

 

Fachinformationen der Fertigarzneimittel

Einführung in Prednison

Prednison ist ein synthetisches Kortikosteroid, das vor allem in der Behandlung von entzündlichen und immunologischen Erkrankungen eingesetzt wird. Es wird häufig von Ärzten verschrieben, um akute und chronische Entzündungen sowie allergische Reaktionen zu kontrollieren.

Was ist Prednison?

Prednison gehört zur Gruppe der Glukokortikoide. Es wirkt entzündungshemmend, immunsuppressiv und antiallergisch, wodurch es vielseitig in der modernen Medizin Anwendung findet. Sein Einsatzbereich umfasst eine Vielzahl von Krankheitsbildern, die von Autoimmunerkrankungen bis zu schweren allergischen Reaktionen reichen.

Wirkungsweise und Effekte

Prednison reduziert gezielt Entzündungsprozesse im Körper. Es hemmt die Freisetzung von Entzündungsmediatoren und unterdrückt unerwünschte Immunreaktionen. Dadurch werden Schwellungen, Schmerzen und andere Symptome, die mit entzündlichen Prozessen einhergehen, gelindert.

Indikationen

Prednison wird zur Behandlung zahlreicher Erkrankungen eingesetzt, darunter:
- Asthma und COPD
- Rheumatoide Arthritis
- Allergische Reaktionen
- Autoimmunerkrankungen
- Hauterkrankungen

Dosierung und Anwendung

Die Dosierung von Prednison richtet sich nach der Art und Schwere der Erkrankung. Es ist wichtig, sich strikt an die ärztliche Anweisung zu halten. Die Medikation erfolgt meist oral und wird in Tablettenform eingenommen. Eine plötzliche Reduzierung oder Absetzung sollte vermieden werden, um Entzugserscheinungen zu verhindern.

Nebenwirkungen

Wie alle Medikamente kann auch Prednison Nebenwirkungen haben. Häufig berichtete Nebenwirkungen sind unter anderem:
- Gewichtszunahme
- Stimmungsschwankungen
- Bluthochdruck
- Erhöhte Infektanfälligkeit
Gelegentlich können auch ernstere Nebenwirkungen auftreten, weshalb eine regelmäßige Kontrolle durch den Arzt ratsam ist.

Wechselwirkungen

Prednison kann mit anderen Medikamenten interagieren, was zu verstärkten Nebenwirkungen oder einer veränderten Wirkung führen kann. Zu den wichtigsten Wechselwirkungen zählen:
- Nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR)
- Antikoagulanzien
- Diabetische Medikamente
Es ist essentiell, den Arzt über alle eingenommenen Medikamente zu informieren.

Besondere Informationen

Unter Umständen sind besondere Vorsichtsmaßnahmen zu beachten, wenn Prednison über längere Zeit eingenommen wird. Eine Nebenwirkung der langfristigen Behandlung kann es sein, dass der Körper die eigene Cortisolproduktion reduziert. Regelmäßige Kontrollen und eine angepasste Dosierung können helfen, diese Effekte zu minimieren.

Medikamente mit Prednison

Es gibt verschiedene Präparate, die Prednison als Wirkstoff enthalten. Diese sind in unterschiedlichen Dosierungen erhältlich und werden häufig unter Markennamen sowie als Generika angeboten.

Häufig Gestellte Fragen

Was ist der Hauptzweck von Prednison?

Prednison wird hauptsächlich zur Reduktion von Entzündungen und zur Unterdrückung des Immunsystems bei verschiedenen Erkrankungen eingesetzt.

Wie wird Prednison eingenommen?

Die Einnahme erfolgt in der Regel oral in Tablettenform, wie es vom Arzt verordnet wird.

Welche häufigen Nebenwirkungen können auftreten?

Zu den häufigsten Nebenwirkungen zählen Gewichtszunahme, Stimmungsschwankungen und erhöhter Blutdruck.

Warum sollte die Dosierung nicht eigenmächtig geändert werden?

Eine Änderung der Dosierung kann zu Entzugserscheinungen und einer Verschlechterung der Symptome führen, daher ist die ärztliche Anleitung unerlässlich.

Kann Prednison mit anderen Medikamenten interagieren?

Ja, es können Wechselwirkungen auftreten. Informieren Sie daher Ihren Arzt über alle eingenommenen Medikamente.

Fazit

Prednison ist ein wirkungsvoll eingesetztes Medikament, das vielen Patienten dabei hilft, entzündliche Prozesse und allergische Reaktionen zu kontrollieren. Die richtige Anwendung und regelmäßige ärztliche Kontrolle sind essenziell, um den größtmöglichen Nutzen zu erzielen und Nebenwirkungen zu minimieren.