Teduglutid

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REVESTIVE 1.25mg
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TAKEDA GmbH PZN: 13753327 (rezeptpflichtig)

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Einführung in Teduglutid

Teduglutid ist ein innovativer Wirkstoff, der als analog zum Glukagon-like Peptid-2 (GLP-2) entwickelt wurde. Er unterstützt die Darmregeneration und verbessert die Nährstoffaufnahme bei Patienten mit Kurzdarmsyndrom.

Wirkmechanismus und Eigenschaften

Teduglutid wirkt durch Bindung an spezifische Rezeptoren im Darm, was zu einer Stimulierung des Darmwachstums und einer Verbesserung der Darmmorphologie führt. Dabei wird die Darmschleimhaut verdickt und die Resorptionsfläche vergrößert, was besonders bei Patienten mit reduzierter Darmlänge von Vorteil ist.

Wirkungen von Teduglutid

Die Hauptwirkungen umfassen eine erhöhte Nährstoff- und Flüssigkeitsaufnahme, was zu einer Reduktion oder sogar zum Wegfall der parenteralen Ernährung bei Kurz-Darmsyndrom führen kann. Zudem verbessert Teduglutid die Lebensqualität der Patienten, indem es die Darmfunktion unterstützt und Komplikationen reduziert.

Indikationen

Teduglutid wird vor allem bei Erwachsenen mit erworbenem Kurzdarmsyndrom eingesetzt, die aufgrund ihrer Erkrankung auf eine parenterale Ernährung angewiesen sind. Es kommt zur Anwendung, wenn herkömmliche Ernährungsformen nicht ausreichen, um den Nährstoffbedarf zu decken.

Anwendungsgebiete und Dosierung

Die Dosierung erfolgt in der Regel als subkutane Injektion, meist einmal täglich. Die exakte Dosierung und Dauer der Therapie richten sich nach den individuellen Bedürfnissen des Patienten und werden von Fachärzten festgelegt. Eine regelmäßige Kontrolle der Nährstoffwerte und der klinischen Parameter ist unerlässlich.

Mögliche Nebenwirkungen

Wie bei vielen Arzneimitteln können auch bei Teduglutid Nebenwirkungen auftreten. Dazu zählen unter anderem Reaktionen an der Injektionsstelle, Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, Übelkeit und Verdauungsstörungen. In seltenen Fällen können schwerwiegendere Reaktionen beobachtet werden, weshalb eine engmaschige Überwachung empfohlen wird.

Wechselwirkungen

Teduglutid kann in Kombination mit anderen Medikamenten angewendet werden, jedoch ist Vorsicht geboten. Es wird empfohlen, alle parallel eingenommenen Medikamente, insbesondere andere gastrointestinale Therapeutika, mit dem behandelnden Arzt abzuklären, um mögliche Wechselwirkungen zu vermeiden.

Wichtige Hinweise zur Anwendung

Die Anwendung von Teduglutid sollte ausschließlich unter ärztlicher Aufsicht und nach sorgfältiger Abwägung der Risiken erfolgen. Patienten müssen regelmäßig überwacht werden, um die optimalen Therapeutika-Dosierungen sowie mögliche Veränderungen der Darmfunktion frühzeitig zu erkennen. Zudem sollte Teduglutid nicht ohne Rücksprache abgesetzt oder verändert werden.

Enthaltene Medikamente

Teduglutid wird unter verschiedenen Handelsnamen angeboten. Häufige Präparate umfassen unter anderem Gattex® und Revestive®. Die Auswahl des präparates erfolgt in Abstimmung mit dem behandelnden Arzt unter Berücksichtigung individueller Therapieziele.

Häufig Gestellte Fragen

Wie wirkt Teduglutid?

Teduglutid simuliert die Wirkung des natürlichen GLP-2, fördert das Darmwachstum und steigert so die Resorptionskapazität des Darms.

Welche Nebenwirkungen können auftreten?

Mögliche Nebenwirkungen können unter anderem Bauchschmerzen, Übelkeit, Kopfschmerzen sowie lokale Reaktionen an der Injektionsstelle sein.

Wie wird Teduglutid verabreicht?

Die Verabreichung erfolgt in Form einer subkutanen Injektion, in der Regel einmal täglich, nach Anweisung des Arztes.

Welche Erkrankungen werden mit Teduglutid behandelt?

Teduglutid wird primär zur Behandlung des erworbenen Kurzdarmsyndroms eingesetzt, vor allem bei Patienten, die auf parenterale Ernährung angewiesen sind.

Muss ich regelmäßig ärztliche Kontrollen wahrnehmen?

Ja, regelmäßige ärztliche Untersuchungen sind essenziell, um den Therapieerfolg zu überwachen und die Dosierung bei Bedarf anzupassen.

Fazit

Teduglutid bietet Patienten mit Kurzdarmsyndrom eine vielversprechende Möglichkeit, ihre Ernährungsbedürfnisse zu optimieren und ihre Lebensqualität zu verbessern. Durch die gezielte Förderung der Darmregeneration kann eine Reduktion der parenteralen Ernährung erreicht werden. Eine enge Zusammenarbeit mit dem behandelnden Arzt ist dabei entscheidend.