Papain

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Wirkstoff Papain – Überblick

Papain ist ein proteolytisches Enzym aus der unreifen Papaya (Carica papaya). Als Wirkstoff wird es in verschiedenen Arzneimitteln und Nahrungsergänzungsmitteln eingesetzt, um Proteine zu spalten und die Verdauung zu unterstützen bzw. Gewebe sanft zu behandeln, je nach Formulierung.

Beschreibung

Papain gehört zur Gruppe der Proteasen und zerlegt Proteine durch Spaltung der Peptidbindungen. Es stammt aus dem Latex der Papaya und ist empfindlich gegenüber Hitze und pH-Wert. In Arzneiformen wird Papain oft als Verdauungsenzym oder topisch als Debridierungsenzyme verwendet, um nekrotisches Gewebe zu lösen oder Gewebe zu strukturieren.

Wirkmechanismus und Effekte

Durch proteolytische Aktivität spaltet Papain Proteine und unterstützt damit die Proteolyse. Organisatorisch kann es die Verdauung fördern, Entzündungen mildern und in der Wundbehandlung als Debridierungsenzyme eingesetzt werden, sofern es die passende Formulierung hat.

Indikationen

Unterstützung der Verdauung bei Einnahme von Verdauungsenzymen, Enzymmangel oder dyspeptischen Beschwerden. Topische Papain-Präparate können in der Wundbehandlung eingesetzt werden, gemäß Herstellerangaben und ärztlicher Empfehlung.

Gebrauch und Anwendung

Orale Verdauungsenzyme werden gemäß Packungsbeilage eingenommen. Topische Anwendungen erfolgen nur in der Form, wie vom Hersteller vorgesehen. Hinweise: Allergie gegen Papain vermeiden; bei Unsicherheit ärztlichen Rat einholen. Nicht überdosieren.

Nebenwirkungen

Zu den häufigeren Nebenwirkungen zählen Magenbeschwerden, Übelkeit oder Durchfall. Hautreizungen oder allergische Reaktionen können bei topischer Anwendung auftreten. Bei schweren oder anhaltenden Reaktionen suchen Sie bitte medizinische Hilfe auf.

Wechselwirkungen

Papain kann die proteolytische Aktivität beeinflussen und mit Medikamenten interagieren, die Proteine betreffen oder die Blutgerinnung beeinflussen. Nicht gleichzeitig mit anderen proteolytischen Enzympräparaten verwenden; insbesondere bei Einnahme von Antikoagulanzien oder anderen Enzympräparaten Arzt oder Apotheker konsultieren.

Besondere Hinweise

Nicht anwenden bei bekannter Papain-Allergie. Schwangere oder Stillende sollten vor der Anwendung ärztlichen Rat einholen. Vor der Anwendung bei Kindern Rat einholen. Lagerungshinweise beachten und Produktinformationen lesen.

Enthaltene Wirkstoffe bzw. Arzneimittel mit Papain

Die Verfügbarkeit und Formulierungen variiert je nach Produkt. Typische Einstufungen sind Verdauungsenzyme und topische Wundbehandlungen. Prüfen Sie immer die Produktliste bzw. die INCI-/EN-Listen des Herstellers bzw. die Packungsbeilage.

Häufig Gestellte Fragen

Was ist Papain?

Papain ist ein proteolytisches Enzym aus der Papaya, das Proteine spaltet und in Verdauungsprodukten bzw. in der Wundbehandlung eingesetzt wird.

Wofür wird Papain verwendet?

Es wird zur Unterstützung der Proteinverdauung verwendet und kommt auch in topischen Debridierungs-Anwendungen zum Einsatz, je nach Produktformulierung.

Gibt es Nebenwirkungen?

Zu den häufigsten Nebenwirkungen gehören Magenbeschwerden. Seltene Reaktionen können Hautreizungen oder allergische Reaktionen sein. Bei Verdacht Absetzen und ärztlichen Rat einholen.

Wie wendet man Papain an?

Gemäß Packungsbeilage. Orale Einnahme für Verdauung, topische Anwendung nur wie vorgesehen. Bei Unsicherheiten medizinischen Rat einholen und keine weiteren enzymreichen Präparate ohne Absprache verwenden.

Ist Papain sicher in der Schwangerschaft?

Schwangeren und Stillenden wird geraten, vor der Anwendung medizinischen Rat einzuholen und die Nutzen-Risiko-Abwägung mit dem behandelnden Arzt zu besprechen.

Fazit

Der Wirkstoff Papain bietet proteolytische Eigenschaften, die in Verdauungsenzymen und bestimmten Wundbehandlungen genutzt werden. Prüfen Sie Produktinformationen sorgfältig und konsultieren Sie im Zweifel einen Arzt oder Apotheker.