Diabetes

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Glycowohl Urtinktur
Produktbewertungen für Glycowohl Urtinktur
Heilpflanzenwohl GmbH PZN: 13749320 (rezeptfrei) Diabetes
  • Diabetes
  • homöopathisches Therapeutikum

UVP 67,95 €

ab 50,73 €

Alpha-Lipon AL 600
Produktbewertungen für Alpha-Lipon AL 600 (3)
ALIUD Pharma GmbH PZN: 958401 (rezeptfrei) Diabetes
  • Diabetes
  • Gefäßerkrankungen
  • Nervenschädigung
  • Nervenentzündungen
  • Neutralisierung von freien Radikalen

UVP 94,25 €

ab 43,79 €

UVP 71,01 €

ab 57,33 €

Allpresan diab Fuss Intens
Produktbewertungen für Allpresan diab Fuss Intens (3)
Neubourg Skin Care GmbH PZN: 6734536 (rezeptfrei) Allpresan diabetic
  • Hornhaut
  • Diabetes
  • Fußpflege

UVP 14,45 €

ab 11,33 €

UVP 39,75 €

ab 4,98 €

milgamma 300mg Filmtabletten
Produktbewertungen für milgamma 300mg Filmtabletten (2)
Wörwag Pharma GmbH & Co. KG PZN: 2913905 (rezeptfrei) Weitere Milgamma-Präparate
  • Stoffwechselstörungen
  • Diabetes
  • Nervenschädigung
  • Vitamin B-Mangel
  • Brennen

UVP 90,82 €

ab 57,88 €

Zink ratiopharm 25mg Brausetabletten
Produktbewertungen für Zink ratiopharm 25mg Brausetabletten (1)
ratiopharm GmbH PZN: 813252 (rezeptfrei) Vitamine und Nahrungsergänzungen
  • Darmerkrankungen
  • Diabetes
  • Lebererkrankungen
  • Haarwachstum
  • Zinkmangel
  • Appetitlosigkeit

UVP 7,18 €

ab 2,81 €

UVP 1,90 €

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BIOMO LIPON 600
Produktbewertungen für BIOMO LIPON 600 (3)
biomo pharma GmbH PZN: 6897600 (rezeptfrei) Diabetes
  • Stoffwechselstörungen
  • Diabetes
  • Nervenschädigung
  • Nervenentzündungen

UVP 68,00 €

ab 44,49 €

EUBOS Trockene Haut Urea 10% Fußcreme
Produktbewertungen für EUBOS Trockene Haut Urea 10% Fußcreme (2)
Dr. Hobein (Nachf.) GmbH PZN: 3447871 (rezeptfrei) Eubos trockene Haut
  • Hornhaut
  • Neurodermitis
  • Trockene Haut
  • Diabetes
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  • Druckstellen
  • Fußpflege

UVP 11,30 €

ab 6,89 €

Lightsuess HT
Produktbewertungen für Lightsuess HT
Spinnrad GmbH PZN: 1397560 (rezeptfrei) Zuckerersatz
  • Diät
  • Diabetes
  • Zahnschutz
  • Zuckeraustausch

UVP 35,45 €

ab 25,64 €

ZINK VERLA 10MG
Produktbewertungen für ZINK VERLA 10MG (2)
Verla-Pharm Arzneimittel GmbH & Co. KG PZN: 8912195 (rezeptfrei) Zink Verla
  • Darmerkrankungen
  • Immunsystem
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  • Lebererkrankungen
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UVP 19,94 €

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Accutrend Plus mg/dl
Produktbewertungen für Accutrend Plus mg/dl (2)
Roche Diagnostics Deutschland GmbH PZN: 1696541 (rezeptfrei) Blutzuckermessgeräte
  • Diabetes
  • Herzerkrankungen
  • Cholesterin
  • Diagnostik
  • Herz-Kreislauf-System

UVP 209,44 €

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CANDEREL NACHFUELLPACKUNG Stückchen
Produktbewertungen für CANDEREL NACHFUELLPACKUNG Stückchen
CosNem PZN: 3087792 (rezeptfrei) Bio und Ernährung
  • Diät
  • Diabetes
  • Kariesprophylaxe
  • Zuckeraustausch

UVP 11,90 €

ab 5,29 €

FreeStyle Freedom LITE Set mg/dl ohne Codieren
Produktbewertungen für FreeStyle Freedom LITE Set mg/dl ohne Codieren
Abbott GmbH PZN: 5703284 (rezeptfrei) Blutzuckermessgeräte
  • Diabetes
  • Diagnostik
  • Bestimmung des Blutzuckerwertes
  • Messung des Blutzuckers

UVP 51,09 €

ab 20,90 €

FRIO KÜHLTASCHE DOPPEL
Produktbewertungen für FRIO KÜHLTASCHE DOPPEL
FRIO DEUTSCHLAND GmbH PZN: 1352439 (rezeptfrei) Medikamentenzubehör
  • Diabetes
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  • Lagerung von Insulin

UVP 32,00 €

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THIOGAMMA 600 ORAL
Produktbewertungen für THIOGAMMA 600 ORAL (3)
Wörwag Pharma GmbH & Co. KG PZN: 4774626 (rezeptfrei) Diabetes
  • Diabetes
  • Nervenschädigung
  • Polyneuropathie
  • Neuropathien

UVP 103,80 €

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Hans Karrer Lipolotion MikroSilber
Produktbewertungen für Hans Karrer Lipolotion MikroSilber (1)
Hans Karrer GmbH PZN: 6789589 (rezeptfrei) Kosmetik und Pflege
  • Neurodermitis
  • Juckreiz
  • Diabetes
  • Rötungen
  • Psoriasis
  • Spannungsgefühle

UVP 20,90 €

ab 13,22 €

Hans Karrer Hand Repair MikroSilber
Produktbewertungen für Hans Karrer Hand Repair MikroSilber
Hans Karrer GmbH PZN: 9043034 (rezeptfrei) Schuppenflechte und Neurodermitis
  • Neurodermitis
  • Juckreiz
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  • Rötungen
  • Psoriasis
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UVP 10,20 €

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FRIO KÜHLTASCHE EXPEDITION
Produktbewertungen für FRIO KÜHLTASCHE EXPEDITION (1)
FRIO DEUTSCHLAND GmbH PZN: 1352468 (rezeptfrei) Medizinische Geräte
  • Diabetes
  • Reiseversorgung
  • Lagerung von Insulin

UVP 41,00 €

ab 33,51 €

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Inhaltsverzeichnis

Was versteht man unter Diabetes mellitus Typ 1?

Was sind die Ursachen von Diabetes mellitus Typ 1?

Was sind die Symptome bei Diabetes mellitus Typ 1?

Wie wird Diabetes mellitus Typ 1 behandelt?

Was versteht man unter Diabetes mellitus Typ 2?

Was sind die Ursachen von Diabetes mellitus Typ 2?

Was sind die Symptome bei Diabetes mellitus Typ 2?

Wie wird Diabetes mellitus Typ 2 behandelt?
 

Was versteht man unter Diabetes mellitus Typ 1?

Diabetes mellitus ist umgangssprachlich auch unter dem Begriff „Zuckerkrankheit“ bekannt. Diese chronische Stoffwechselerkrankung führt zu erhöhten Blutzuckerwerten aufgrund eines bestehenden Insulinmangels. Insulin ist ein Hormon, das in der Bauchspeicheldrüse gebildet wird und den im Blut befindlichen Zucker in die Zellen leitet. Dort wird daraus Energie gewonnen und zum Teil auch gespeichert.

Man unterscheidet zwei verschiedene Formen der Zuckerkrankheit. Typ-1-Diabetes beginnt meist im Kindes-und Jugendalter und wird deshalb auch juveniler (jugendlicher) Diabetes genannt. Bei dieser Form liegt ein absoluter Insulinmangel vor. Grund ist der Untergang Insulin produzierender Zellen. Dies hat nur Folge, dass die Bauchspeicheldrüse kein oder nur sehr wenig Insulin produziert. Bei Typ-2-Diabetes, oder auch „Erwachsenendiabetes“, liegt meist ein relativer Insulinmangel vor. Hierbei steht einem erhöhten Bedarf an Insulin eine sinkende Ausschüttung durch Insulin-produzierende Zellen gegenüber.
 

Was sind die Ursachen von Diabetes mellitus Typ 1?

In Deutschland leben knapp 200.000 Typ-1-Diabeter, darunter etwa 30.000 Kinder und Jugendliche. Jedes Jahr erkranken etwa 2 von 10.000 Kindern neu daran. Die Ursache liegt fast immer in einer Autoimmunreaktion. Das Immunsystem greift hierbei die körpereigenen, Insulin produzierenden Zellen an und führt zu einer chronische Entzündung. Diese schädigt die Zellen über einen längeren Zeitraum hinweg, bis sie nur noch sehr wenig oder gar kein Insulin mehr freisetzen. Je früher im Leben dieser Entzündungsprozess beginnt, desto schneller verläuft er in der Regel. Warum diese  Autoimmunreaktion auftritt ist noch nicht abschließend geklärt. Da eine familiäre Häufung von Diabetes Typ 1 beobachtet werden kann, geht man in manchen Fällen von einer genetischen Veranlagung aus. Aktuell sind mehr als 20 krankheitsrelevante Genorte bekannt, die an der Krankheitsentstehung beteiligt sind. Des Weiteren werden bestimmte Virusinfektionen oder Umweltfaktoren wie die frühkindliche Ernährung als Auslöser in Erwägung gezogen.


Was sind die Symptome bei Diabetes mellitus Typ 1?

Typ-1-Diabetes verursacht anfangs keine Beschwerden und bleibt daher zunächst häufig unentdeckt. Allerdings können die folgenden, jedoch recht unspezifischen Symptome auf erhöhte Blutzuckerwert hindeuten:

  • Abgeschlagenheit, Müdigkeit und Leistungsschwäche
  • Gewichtsverlust ohne erkennbaren Grund
  • Sehstörungen
  • gesteigerte Infektionsanfälligkeit und schlecht heilende Wunden
  • Übelkeit, Erbrechen und Schmerzen im Bauchraum
  • trockene oder juckende Haut
  • übermäßiger Durst
  • häufiger Harndrang
  • Atem dessen Geruch an Aceton erinnert

Symptome erscheinen, sobald das Immunsystem rund 80% der Insulin produzierenden Zellen zerstört hat. Bei jungen Patienten vollzieht sich das meist sehr schnell, sodass die Insulinbildung innerhalb kurzer Zeit zum Erliegen kommt. Dementsprechend setzen auch die typischen Symptome oft unvermittelt und deutlich ein.

Ein sehr hoher Blutzuckerspiegel kann zu Verwirrtheit, Bewusstseinsstörungen bis hin zur Bewusstlosigkeit, dem sogenannten diabetischen Koma, führen. Hierbei handelt es sich um einen lebensbedrohlichen Notfall, der umgehend eine medizinische Behandlung erfordert.
 

Wie wird Diabetes mellitus Typ 1 behandelt?

Patienten mit Diabetes mellitus Typ 1 müssen ihr Leben lang das fehlende Insulin in Form von Spritzen ersetzen. Eine Diät hinsichtlich Zucker und Kohlenhydrate ist für Typ 1 Diabetiker nicht erforderlich, allerdings müssen sie ihre Insulindosis an die aufgenommenen Kohlenhydratmenge anpassen.

Sie sollten mehrmals täglich ihren Blutzuckerspiegel kontrollieren, um zu hohe und zu niedrige Werte frühzeitig zu erkennen und zu vermeiden. Bei der herkömmlichen Methode zur Stoffwechselkontrolle wird mit einer Lanzette seitlich in eine Fingerkuppe gestochen. Der freisetzte Blutstropfen wird auf einen Teststreifen aufgebracht, der in ein Messgerät eingelegt ist. Dieses ermittelt dann den aktuellen Blutzuckerwert.

Seit einigen Jahren gibt es kontinuierliche Messsysteme zur Glucoseüberwachung: FGM- (Flash Glucose Monitoring) oder CGM- (Continuous Glukose Monitoring). Bei beiden ermittelt ein Sensor, der am Bauch oder Oberarm angebracht wird, den Gewebezucker.  Bei CGM werden die Ergebnisse permanent über einen am Sensor angebrachten Sender an den Empfänger (z.B. das Smartphone) geschickt. Bei FGM muss ein Auslesegerät am Glukosesensor vorbeigeführt und so der aktuelle Gewebezuckerwert gescannt werden.

Für die Insulintherapie steht eine Vielzahl von unterschiedlich synthetisierten Insulinpräparaten zur Verfügung. Sie unterscheiden sich hauptsächlich in ihrer Wirkungszeit. So gibt es sehr schnell wirkende Insuline oder Präparate, deren Wirkung zeitverzögert eintritt. Welche Form der Insulintherapie gewählt wird ist abhängig von den persönlichen Voraussetzungen und Bedürfnissen des Patienten und den Blutzuckerspiegeln im Alltag.

  • Intensivierte konventionelle Insulintherapie

Eine intensivierte Insulintherapie erfolgt mit Insulin-Pens oder seltener mit Einmalspritzen. Um die Grundversorgung abzudecken, wird ein- oder mehrmals täglich ein langwirksames Insulinpräparat verabreicht. Zusätzlich werden nach Bedarf kurzwirksame Insuline gespritzt, um Mahlzeiten oder erhöhte Zuckerwerte auszugleichen.

  • Insulinpumpentherapie

Bei einer Insulinpumpentherapie werden ausschliesslich kurzwirksame Insuline beziehungsweise deren Analoga eingesetzt. Die Pumpe wird dauerhaft am Körper getragen, kann aber auch kurzzeitig abgelegt werden. Von der Pumpe gelangt das Insulin über einen Katheter und eine Injektionsnadel in den Körper. Durch die Programmierung wird der Körper permanent mit Insulin in der benötigten Menge versorgt. Einen erhöhter Bedarf wie etwa zu Mahlzeiten können die Patienten über ein kleines Bedienfeld anpassen.

Die medikamentöse Behandlung mit Antidiabetika in Form von Tabletten ist bei Typ 1 Diabetes nur in Ausnahmefällen angezeigt. Die Arzneimittel setzen nämlich voraus, dass der Körper zumindest geringe Insulinmengen herstellt. Die meisten oralen Antidiabetika fördern entweder die Insulinproduktion oder verbessern die Wirkung von Insulin.
 

Was versteht man unter Diabetes mellitus Typ 2?

Diabetes mellitus wird umgangssprachlich auch als „Zuckerkrankheit“ bezeichnet. Es handelt sich hierbei um eine chronische Erkrankung des Stoffwechsels. Betroffene Patienten leiden an erhöhten Blutzuckerwerten aufgrund eines Mangels an Insulin. Insulin ist ein Hormon, das in der Bauchspeicheldrüse gebildet wird und den im Blut befindlichen Zucker in die Zellen leitet. Dort wird daraus Energie gewonnen und zum Teil auch gespeichert. Man unterscheidet zwei verschiedene Formen der Zuckerkrankheit. Bei Typ-1-Diabetes, der meist im Kindes-und Jugendalter auftritt, liegt ein absoluter Insulinmangel vor. Grund ist der Untergang Insulin-produzierender Zellen. Bei Typ-2-Diabetes, oder auch „Erwachsenendiabetes“, liegt meist ein relativer Insulinmangel vor: einem erhöhten Insulin-Bedarf steht eine sinkende Ausschüttung durch Insulin-produzierende Zellen gegenüber.
 

Was sind die Ursachen von Diabetes mellitus Typ 2?

Als wichtigste Risikofaktoren für die Entwicklung eines Diabetes-Typ-2 spielen neben einer genetischen Veranlagung schlechte Ernährungsgewohnheiten, Mangel an Bewegung und Übergewicht eine entscheidende Rolle. Der erhöhte Insulinbedarf hängt mit einer Insulinresistenz der Organe zusammen. Die Zellen, vor allem die der Leber und der Muskeln, sprechen nicht mehr richtig auf das Insulin an. Zunächst versucht der Körper dem entgegenzusteuern und die Resistenz auszugleichen, indem er mehr Insulin ausschüttet. Doch schließlich lässt die Fähigkeit der Bauchspeicheldrüse das lebenswichtige Hormon zu produzieren nach, die Insulin-bildenden Zellen sind förmlich ausgebrannt. Fettgewebe, insbesondere das Fettgewebe am Bauch, schüttet Stoffe aus, die eine Insulinresistenz begünstigen. Bewegungsmangel bewirkt, dass besonders die Muskelzellen resistent gegenüber Insulin werden.
 

Was sind die Symptome bei Diabetes mellitus Typ 2?

Betroffene von Typ-2-Diabetes verspüren zunächst keine Beschwerden und daher bleibt die Stoffwechselstörung oft über lange Zeit unentdeckt. Allerdings können die folgenden, jedoch recht unspezifischen Symptome auf erhöhte Blutzuckerwerte hindeuten
 

•             Müdigkeit

•             gesteigerte Infektionsanfälligkeit

•             schlecht verheilende Wunden

•             trockene oder juckende Haut

•             gesteigerter Durst

•             häufiges Urinieren

•             Infektionen im Genitalbereich

Bei einem sehr hohen Blutzuckerspiegel, kann es zu Bewusstseinsstörungen bis hin zur Bewusstlosigkeit, dem sogenannten diabetischen Koma, kommen. Wird ein Typ-2-Diabetes nicht hinreichend therapiert, enthält das Blut dauerhaft zu viel Zucker wodurch die Blutgefäße geschädigt werden. Daraus können sich verschiedene Folgeerkrankungen mit vielzähligen und breitgefächerten Symptomen entwickeln.
 

Wie wird Diabetes mellitus Typ 2 behandelt?

Ziel ist es die Blutzuckerwerte von  Typ-2-Diabetikern auf 80 bis 120 mg/dl (4,4 und 6,7 mmol/l) am Tag und 100 bis 140 mg/dl (5,6 und 7,8 mmol/l) vor dem Schlafengehen einzustellen. Hierzu sollten Betroffene zunächst ihre Lebensführung ändern, ihr Gewicht senken und sich mehr bewegen. Sollten diese Maßnahmen nicht ausreichen, ist im nächsten Schritt die medikamentöse Behandlung mit Antidiabetika in Form von Tabletten angezeigt. Sollte auch diese Therapieoption die Blutzuckerwerte nicht ausreichend senken, bleibt als letzte Behandlungsmöglichkeit das Spritzen von Insulin. Es gibt hierzu eine Vielzahl von Insulinpräparaten, die auf unterschiedliche Arten synthetisiert werden. Sie unterscheiden sich hauptsächlich in ihrer Wirkungszeit. So gibt es sehr schnell wirkende Insuline oder Präparate, deren Wirkung zeitverzögert eintritt. Welche Form der Insulintherapie gewählt wird, ist abhängig von den persönlichen Voraussetzungen und Bedürfnissen des Patienten und den Blutzuckerspiegeln im Alltag.

Quellen:

Mutschler Arzneimittelwirkungen. 8. Auflage

Taschenatlas Pharmakologie, 5. Auflage

https://flexikon.doccheck.com/de/Diabetes_mellitus

https://flexikon.doccheck.com/de/Intensivierte_konventionelle_Insulintherapie

Mutschler Arzneimittelwirkungen. 8. Auflage

Taschenatlas Pharmakologie, 5. Auflage

apotheken-umschau.de/Diabetes

gelbe-liste.de/krankheiten/diabetes-typ-2