"Cimicifuga, macht die Hitzelwallungen erträgllicher"
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Cimicifuga D12, die Traubensilberkerze, wird zur homöopathischen Behandlung von Beschwerden vor und während der Menstruation, von PMS (prämenstruelles Syndrom) und in den Wechseljahren sowie von Zyklusunregelmäßigkeiten angewendet. Die Tiefpotenz wirkt besonders bei akuten Beschwerden wie krampfartigen Schmerzen, Nervosität, Schlafstörungen und Stimmungsschwankungen. Cimicifuga ist auch wirksam bei rheumatischen und nervenbedingten Schmerzen. Die Traubensilberkerze hat sich auch zur Linderung depressiver Verstimmungen bewährt. Bei dauernden oder sich stetig verschlimmernden Beschwerden sollte vor der homöopathischen Behandlung ein Arzt aufgesucht werden, um ernsthafte Erkrankungen auszuschließen. Frauen, die einen hormonabhängigen Tumor haben oder östrogenhaltige Arzneimittel einnehmen, sollten vor der Anwendung von Cimicifuga D12 ihren Arzt oder Heilpraktiker befragen.
Die Traubensilberkerze (Cimicifuga racemosa) stammt ursprünglich aus Nordamerika. Dort wurde sie schon früher von den Indianern gegen Schlangenbisse und in der Frauenheilkunde eingesetzt. Deshalb wird sie auch indianische Frauenwurzel genannt. Die Traubensilberkerze gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse und wird bis zu zwei Meter hoch. Am Ende ihrer Stängel trägt sie in Trauben angeordnete, silber-weiße, kerzenförmige Blüten. Das Hahnenfußgewächs gibt einen für Blattwanzen unerträglichen Geruch ab, um die Schädlinge fernzuhalten. Davon leitet sich ihr botanischer Name ab. Cimex heißt übersetzt Wanze und fuga Flucht. Racemus ist der lateinische Begriff für Traube. Das homöopathische Mittel wird aus dem Wurzelstock der Pflanze hergestellt.
Cimicifuga hat eine schmerzlindernde, entkrampfende und beruhigende Wirkung. Es enthält Cimicifugin, das an die Rezeptoren von Östrogen auf den Zellen andockt und dieselbe Wirkung hervorruft. Die Traubensilberkerze soll auch Rezeptoren im Gehirn aktivieren, die normalerweise von den Glückshormonen Serotonin und Dopamin besetzt werden, was die stimmungsaufhellende Wirkung des Hahnenfußgewächses erklärt. Außerdem hemmt Cimicifuga Nervenzellen im Gehirn, die zur Regulation von Körpertemperatur und Kreislauf beitragen, wodurch Hitzewallungen und Herzrasen in den Wechseljahren gelindert werden können. Cimicifuga schützt zudem den Aufbau der Knochen. In der Tiefpotenz Cimicifuga D12 ist noch materielle Substanz der Pflanze enthalten, deren Wirkungen durch die homöopathische Verdünnung verstärkt werden sollen.
Cimiciuga D12 zählt zu den Tiefpotenzen und wird besonders zur Behandlung körperlicher Beschwerden und bei akuten Fällen eingesetzt. Anwendungsgebiete sind deshalb krampfartige Schmerzen vor und während der Regelblutung sowie von Magen, Darm und Gallenblase. Auch rheumatische Schmerzen können mit Cimicifuga D12 behandelt werden, wenn sie von innerer Unruhe oder depressiven Verstimmungen begleitet werden, d.h. der seelischen Seite des Arzneimittels entsprechen. Cimicifuga D12 eignet sich auch bei schmerzhaften Spannungsgefühlen in der Brust beim prämenstruellen Syndrom und bei Unregelmäßigkeiten des Zyklus. Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Herzrasen, Trockenheit und Juckreiz der Scheide sowie Schlafstörungen in den Wechseljahren sind weitere Anwendungsbereiche von Cimicifuga D12. Psychisch lindert Cimicifuga D12 Unruhe, Nervosität und depressive Verstimmungen, Reizbarkeit und Stimmungsschwankungen. Wenn die seelisch bedingten Beschwerden im Vordergrund stehen, sind LM-Potenzen eher zu empfehlen.
Bei akuten Beschwerden werden bis zu 6-mal täglich jeweils 5 Globuli eingenommen. Bei chronischem Verlauf genügt die Anwendung von 1-3-mal täglich je 5 Globuli. Bei chronischen Beschwerden wird jedoch eine individuelle Behandlung beim Homöopathen mit höheren Potenzen empfohlen. Bei Besserung kann die Anzahl der Anwendungen reduziert werden. Bei starken Beschwerden, wie krampfartigen Menstruationsschmerzen oder intensiven Hitzewallungen und Schweißausbrüchen hat sich die Anwendung von Cimicifuga D12 auch mit der Wasserglas-Methode bewährt: Dazu 5 Globuli in ein halbes Glas stilles Wasser geben, mit einem Plastiklöffel (kein Metall!) umrühren, bis sie aufgelöst sind, einen Schluck einnehmen und etwas im Mund belassen. Je nach Schweregrad nach 15 bis 30 Minuten die Lösung mit dem Plastiklöffel umrühren und erneut einen Schluck einnehmen. Dieses Verfahren so lange durchführen, bis Linderung eintritt. Dann die Abstände der Anwendung vergrößern. Bei jeder Form der Anwendung möglichst 15 Minuten vor und nach der Einnahme nichts essen, trinken, nicht rauchen und Zähne putzen. Falls keine Besserung eintritt, muss die Potenz oder das Mittel gewechselt werden.
Informationen zuletzt aktualisiert am: 28.10.2020
Bühring, U.: Praxis-Lehrbuch Heilpflanzenkunde, Haug-Verlag, 4. Auflage 2014, S. 530, 653-654, 666
Hiller, K./Melzig, M.F.: Lexikon der Arzneipflanzen und Drogen, Sonderausgabe area verlag gmbh, 2006, S. 193
Mandl, E.: Arzneipflanzen in der Homöopathie, Verlag für medizinische Wissenschaften Wilhelm Maudrich, Wien 1997, S. 60-61
Beate Helm, Heilpraktikerin, freie Redakteurin und Autorin für Gesundheitsthemen und Persönlichkeitsentwicklung. Selfpublisherin. Weiterbildungen in Ernährungswissenschaft, Homöopathie, Pflanzenheilkunde, Ayurveda, psychologischer Beratung und systemischer Therapie. Langjährige Erfahrung in Yoga und Meditation. Bei apomio seit 04/2015.
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