Lieferengpass bei GALANTAMIN-NEURAXPHARM 16 MG HARTKAPSELN, RETARDIERT: Darum ist das Medikament nach wie vor knapp
Zuletzt wurde am 08.08.2025 vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) eine Änderungsmitteilung herausgegeben, die sich auf die Angaben zum Lieferengpass beim Präparat GALANTAMIN-NEURAXPHARM 16 MG HARTKAPSELN, RETARDIERT bezieht. Bereits am 06.03.2025 war bekannt gegeben worden, dass es bei der Lieferung des Medikaments Probleme gibt. Wieso es derzeit zu Einschränkungen kommt und wofür das Mittel gebraucht wird, erfahren Sie hier im Artikel.
Derzeit sind viele Pharmazeuten und Apotheker damit beschäftigt, Lösungen für fehlende Arzneimittel zu finden, denn in ganz Europa sind die Medikamente knapp. Immer mehr Patienten müssen deshalb auf wichtige Medikamente verzichten oder auf alternative Behandlungen umsteigen. Davon betroffen ist aktuell auch GALANTAMIN-NEURAXPHARM 16 MG HARTKAPSELN, RETARDIERT.
Details zum Lieferengpass beim Medikament GALANTAMIN-NEURAXPHARM 16 MG HARTKAPSELN, RETARDIERT
Die Mitteilung über den Lieferengpass für das Medikament, verkauft von neuraxpharm Arzneimittel GmbH, bleibt für den Zeitraum vom 11.02.2025 bis zum 31.12.2025 aufrechterhalten. Ob das Medikament eine besondere Relevanz für Krankenhäuser besitzt, ist derzeit nicht bekannt. Ein alternativ wirkendes Präparat für GALANTAMIN-NEURAXPHARM® 16 MG wurde vom Bundesinstitut nicht vorgeschlagen. In jedem Fall kann es aber von Nutzen sein, in der Apotheke nach Alternativen zu suchen. In jedem Fall muss beachtet werden: Produkte sollten erst nach fachkundiger Beratung erworben werden.
Es gibt verschiedene Ursachen für Knappheiten bei der Versorgung mit Medikamenten: Von Verunreinigungen in den Arzneimitteln bis hin zur Einstellung der Produktion durch Hersteller. Dennoch ist die hauptsächliche Wurzel des Problems darin zu finden, dass für die meisten Wirkstoffe nur noch eine begrenzte Anzahl von Herstellern existiert, von denen viele ihren Hauptsitz in China und Indien haben, was oft weit entfernt ist. Für GALANTAMIN-NEURAXPHARM® 16 MG teilt das BfArM als Begründung für die aktuellen Lieferschwierigkeiten “unzureichende Produktionskapazitäten” mit.
GALANTAMIN-NEURAXPHARM 16 MG HARTKAPSELN, RETARDIERT: Die Details zum Arzneimittel
Bei GALANTAMIN-NEURAXPHARM® 16 MG handelt es sich um ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel, das vor allem wegen seines Wirkstoffes Galantaminhydrobromid von Bedeutung ist.
Das Arzneimittel wird beispielsweise bei folgenden Diagnosen verschrieben:
- Alzheimer-Krankheit, nicht näher bezeichnet
| Medikament | GALANTAMIN-NEURAXPHARM 16 MG HARTKAPSELN, RETARDIERT |
|---|---|
| Hersteller | neuraxpharm Arzneimittel GmbH |
| PZN | 09381771 |
| Wirkstoff | Galantaminhydrobromid |
| Gültigkeitszeitraum | 11.02.2025 bis 31.12.2025 |
| relevant im Krankenhaus | nein |
| Alternativpräparat | keine Angaben |
| Begründung für den Lieferengpass | Unzureichende Produktionskapazitäten |
(Stand der Meldung: 08.08.2025)
Lieferschwierigkeiten in Deutschland aktuell – Ein Ende in Sicht?
Eine Verlängerung des Geltungszeitraums im Fall GALANTAMIN-NEURAXPHARM 16 MG HARTKAPSELN, RETARDIERT ist derzeit nicht ausgeschlossen, da der Engpass weiterhin besteht.
Die Apotheken stehen derzeit vor einer besonderen Herausforderung und müssen mit klugen Entscheidungen auf die Engpässe reagieren. Bei manchen Medikamenten ist es möglich, von der vorgeschriebenen Packungsgröße abzuweichen oder Alternativen bereitzustellen. Zwar scheint dies aktuell gut zu funktionieren, jedoch sollte dieses Provisorium nicht zur nachhaltigen Lösung der Probleme werden. Schon seit einer Weile wird versucht, die Problematik der Arzneimittellieferengpässe einzuschränken. Nach Verabschiedung eines Gesetzes für Deutschland durch die Ampel-Regierung im Juli 2023 hat die Europäische Kommission im Oktober 2023 ein Dokument zur Bewältigung des Medikamentenmangels vorgelegt. Darin sind sowohl Sofortmaßnahmen als auch langfristige Strategien festgehalten worden.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf der Basis von aktuellen Daten des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) erstellt.+++ +++
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