Lieferengpass bei PALIPERIDON ADVANZ PHARMA 25 MG DEPOT-INJEKTIONSSUSPENSION IN EINER FERTIGSPRITZE: Darum ist das Medikament nach wie vor knapp
Wie das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) zuletzt am 19.09.2025 mitteilte, kommt es aktuell auch beim Arzneimittel PALIPERIDON ADVANZ PHARMA 25 MG DEPOT-INJEKTIONSSUSPENSION IN EINER FERTIGSPRITZE weiterhin zu Lieferengpässen. Bereits am 28.01.2025 war bekannt gegeben worden, dass es bei der Lieferung des Medikaments Probleme gibt. Wieso es derzeit zu Einschränkungen kommt und wofür das Präparat gebraucht wird, erfahren Sie hier im Artikel.
Schon vor der Corona-Pandemie hat es bei der Lieferung von Arzneimitteln immer wieder Schwierigkeiten gegeben. Nun ist die Lage aber ernst: Immer mehr Patienten müssen auf wichtige Medikamente verzichten oder auf alternative Behandlungen umsteigen. Das gilt aktuell auch für PALIPERIDON ADVANZ PHARMA 25 MG DEPOT-INJEKTIONSSUSPENSION IN EINER FERTIGSPRITZE.
Probleme in der Produktion bei PALIPERIDON ADVANZ PHARMA 25 MG DEPOT-INJEKTIONSSUSPENSION IN EINER FERTIGSPRITZE
Aktuell ist die Benachrichtigung über den Lieferengpass des Medikaments von Advanz Pharma Germany GmbH für den Zeitraum vom 10.01.2025 bis zum 30.11.2025 in Kraft. Ob das Medikament eine besondere Relevanz für Krankenhäuser besitzt, ist derzeit nicht bekannt. Als Alternativpräparat für PALIPERIDON ADVANZ PHARMA 25MG DEPOT-INJ.-SUSP.FS wird jedoch vom Bundesinstitut Paliperidon Advanz Pharma 50 mg Depot-Injektionssuspension in einer Fertigspritze – Einreichungsnummer: 7000418 vorgeschlagen, was die Lage etwas entspannen könnte. In jedem Fall gilt hier: Suchen Sie auf keinen Fall im Ausland nach Alternativen.
Ob Qualitätsprobleme bei der Produktion bis hin zu Verpackungsproblemen: die Ursachen für die Lieferengpässe sind vielfältig. Im vorliegenden Fall sind für die derzeitige Knappheit des Medikaments nach Angaben des BfArM Produktionsprobleme verantwortlich, wobei als Detail “Probleme in der Herstellung” angegeben wird. Weitere Details gab das Bundesinstitut dazu nicht bekannt.
PALIPERIDON ADVANZ PHARMA 25 MG DEPOT-INJEKTIONSSUSPENSION IN EINER FERTIGSPRITZE: Die Details zum Arzneimittel
PALIPERIDON ADVANZ PHARMA 25MG DEPOT-INJ.-SUSP.FS ist ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel und vor allem wegen seines Wirkstoffes Paliperidonpalmitat von Bedeutung.
| Medikament | PALIPERIDON ADVANZ PHARMA 25 MG DEPOT-INJEKTIONSSUSPENSION IN EINER FERTIGSPRITZE |
|---|---|
| Hersteller | Advanz Pharma Limited |
| PZN | 18302351 |
| Wirkstoff | Paliperidonpalmitat |
| Gültigkeitszeitraum | 10.01.2025 bis 30.11.2025 |
| relevant im Krankenhaus | nein |
| Alternativpräparat | Paliperidon Advanz Pharma 50 mg Depot-Injektionssuspension in einer Fertigspritze – Einreichungsnummer: 7000418 |
| Begründung für den Lieferengpass | Probleme in der Herstellung |
(Stand der Meldung: 19.09.2025)
Lieferschwierigkeiten in Deutschland aktuell – Ein Ende in Sicht?
Da der Engpass im Fall PALIPERIDON ADVANZ PHARMA 25 MG DEPOT-INJEKTIONSSUSPENSION IN EINER FERTIGSPRITZE möglicherweise länger anhält, bleibt unklar, ob der derzeitige Geltungszeitraum beibehalten wird.
Für Personen, die auf Langzeitmedikation angewiesen sind, ist es entscheidend, frühzeitig nach Ersatzmöglichkeiten zu suchen. Hierbei ist es von großer Bedeutung, das Rezept rechtzeitig in der Arztpraxis abzuholen und in der Apotheke vorzulegen, solange die aktuelle Medikation noch ausreicht. Auf diese Weise bleibt der Apotheke genügend Zeit, um das benötigte Medikament zu beschaffen. Dennoch sollte darauf geachtet werden, Medikamente nicht in übermäßigen Mengen zu horten, da dies die Engpässe noch verschärfen kann. Immer wieder gibt es Vorschläge, um die Lieferengpässe bei Arzneimitteln zu reduzieren. Nach Verabschiedung eines Gesetzes für Deutschland durch die Ampel-Regierung im Juli 2023 hat die Europäische Kommission im Oktober 2023 ein Dokument zur Bewältigung des Medikamentenmangels vorgelegt. Darin sind sowohl Sofortmaßnahmen als auch langfristige Strategien festgehalten worden.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf der Basis von aktuellen Daten des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) erstellt.+++ +++
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