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Lieferengpass bei PALIPERIDON ADVANZ PHARMA 50 MG DEPOT-INJEKTIONSSUSPENSION IN EINER FERTIGSPRITZE: Das sind die Ursachen für die aktuelle Knappheit des Arzneimittels

apomio-Redaktion
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Aktualisiert am 25. September 2025

Wie das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) zuletzt am 11.08.2025 mitteilte, kommt es aktuell auch beim Medikament PALIPERIDON ADVANZ PHARMA 50 MG DEPOT-INJEKTIONSSUSPENSION IN EINER FERTIGSPRITZE weiterhin zu Lieferengpässen. Bereits am 02.06.2025 war bekannt gegeben worden, dass es bei der Lieferung des Medikaments Probleme gibt. Wieso es derzeit zu Einschränkungen kommt und wofür das Arzneimittel gebraucht wird, erfahren Sie hier im Artikel.

Derzeit sind viele Pharmazeuten und Apotheker damit beschäftigt, Alternativen für fehlende Arzneimittel zu finden, denn in ganz Europa sind die Präparate knapp. Immer mehr Patienten müssen deshalb auf wichtige Medikamente verzichten oder auf alternative Behandlungen umsteigen. Auch PALIPERIDON ADVANZ PHARMA 50 MG DEPOT-INJEKTIONSSUSPENSION IN EINER FERTIGSPRITZE ist aktuell betroffen.

Produktionsprobleme bei PALIPERIDON ADVANZ PHARMA 50 MG DEPOT-INJEKTIONSSUSPENSION IN EINER FERTIGSPRITZE

Aktuell ist die Lieferengpassmeldung für das Medikament, vertrieben von Advanz Pharma Germany GmbH, im Zeitraum vom 02.06.2025 bis zum 15.09.2025 gültig. Ob das Medikament eine besondere Relevanz für Krankenhäuser besitzt, ist derzeit nicht bekannt. Als Alternativpräparat für PALIPERIDON ADVANZ PHARMA 50MG DEPOT-INJ.-SUSP.FS wird jedoch vom Bundesinstitut Paliperidon AbZ 50 mg Depot-Injektionssuspension – Einreichungsnummer: 7001828 vorgeschlagen, was die Lage etwas entspannen könnte. Zu beachten ist hier in jedem Fall: Suchen Sie auf keinen Fall im Ausland nach Alternativen.

Lieferengpässe bei Medikamenten können durch verschiedene Faktoren entstehen. Eine wichtige Ursache sind die Produktion und Verfügbarkeit von Rohstoffen, aus denen die Arzneimittel hergestellt werden. Wenn es hier Defizite gibt, kann es zu einer Unterbrechung in der Lieferkette kommen. Im vorliegenden Fall sind für die derzeitige Knappheit des Medikaments nach Angaben des BfArM Produktionsprobleme verantwortlich, wobei als Detail “Probleme in der Herstellung” angegeben wird.

PALIPERIDON ADVANZ PHARMA 50 MG DEPOT-INJEKTIONSSUSPENSION IN EINER FERTIGSPRITZE: Die Details zum Arzneimittel

PALIPERIDON ADVANZ PHARMA 50MG DEPOT-INJ.-SUSP.FS ist ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel und vor allem wegen seines Wirkstoffes Paliperidonpalmitat von Bedeutung.

Medikament PALIPERIDON ADVANZ PHARMA 50 MG DEPOT-INJEKTIONSSUSPENSION IN EINER FERTIGSPRITZE
Hersteller Advanz Pharma Limited
PZN 18302368
Wirkstoff Paliperidonpalmitat
Gültigkeitszeitraum 02.06.2025 bis 15.09.2025
relevant im Krankenhaus nein
Alternativpräparat Paliperidon AbZ 50 mg Depot-Injektionssuspension – Einreichungsnummer: 7001828
Begründung für den Lieferengpass Probleme in der Herstellung

(Stand der Meldung: 11.08.2025)

Lieferengpässe in Deutschland aktuell – Ein Ende in Sicht?

Es ist unklar, ob im Fall PALIPERIDON ADVANZ PHARMA 50 MG DEPOT-INJEKTIONSSUSPENSION IN EINER FERTIGSPRITZE der derzeitige Geltungszeitraum beibehalten wird, da der Engpass möglicherweise länger anhält.

Besonders gefordert sind derzeit die Apotheken, die mit viel Improvisation auf die entsprechenden Engpässe reagieren müssen. Bei manchem Medikament ist es etwa möglich, von der Packungsgröße abweichen oder Alternativen ausgeben. Im Großen und Ganzen scheint das zwar gut zu funktionieren, langfristig ist das aber natürlich keine Lösung. Schon seit längerem gab es Bestrebungen, Lieferengpässe von Medikamenten einzudämmen. Das im Juli 2023 in Kraft getretene “Gesetz zur Bekämpfung von Lieferengpässen bei Arzneimitteln und zur Verbesserung der Versorgung” hat das Ziel, Abhilfe zu schaffen. Laut der offiziellen Website des Bundesgesundheitsministeriums zielt es darauf ab, die Produktion von Medikamenten vermehrt in Europa anzusiedeln, um die Herausforderung der Lieferengpässe anzugehen und die Vielfalt der Anbieter zu erhöhen.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf der Basis von aktuellen Daten des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) erstellt.+++ +++

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