Lieferengpass bei TARKA 240 MG/4 MG TABLETTEN MIT VERÄNDERTER WIRKSTOFFFREISETZUNG: Jetzt ist auch dieses Medikament von der Knappheit betroffen
Das für Medikamente zuständige Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat am 22.09.2025 veröffentlicht, dass es aktuell beim Arzneimittel TARKA 240 MG/4 MG TABLETTEN MIT VERÄNDERTER WIRKSTOFFFREISETZUNGEngpässe bei der Lieferung gibt. Wie lange es vermutlich zu Einschränkungen kommt und wofür das Arzneimittel gebraucht wird, erfahren Sie hier im Artikel.
Ihr Arzt hat Ihnen ein Rezept ausgestellt, aber die Apotheke lehnt es mit einem traurigen Kopfschütteln ab? Seit einiger Zeit erleben das viele Menschen, denn in ganz Europa sind die Präparate knapp. Immer mehr Patienten müssen deshalb auf wichtige Medikamente verzichten oder auf alternative Behandlungen umsteigen. Auch TARKA 240 MG/4 MG TABLETTEN MIT VERÄNDERTER WIRKSTOFFFREISETZUNG ist aktuell betroffen.
Lieferprobleme beim Medikament TARKA 240 MG/4 MG TABLETTEN MIT VERÄNDERTER WIRKSTOFFFREISETZUNG: Das sind die Details
Die Mitteilung über den Lieferengpass für das Medikament, verkauft von Viatris Healthcare GmbH, bleibt für den Zeitraum vom 10.09.2025 bis zum 17.11.2025 aufrechterhalten. Heikel ist das Lieferdefizit vor allem, weil das Medikament eine hohe Relevanz für Krankenhäuser hat. Ein alternativ wirkendes Präparat für TARKA® 240 MG/4 MG wurde vom Bundesinstitut nicht vorgeschlagen. Trotz allem kann es sinnvoll sein, in der Apotheke nach Alternativen zu fragen. Unzweifelhaft ist aber: Kaufen Sie keine Produkte ohne die Beratung von entsprechendem Fachpersonal.
Lieferengpässe bei Medikamenten können durch verschiedene Faktoren entstehen. Eine wichtige Ursache sind die Produktion und Verfügbarkeit von Rohstoffen, aus denen die Arzneimittel hergestellt werden. Wenn es hier Defizite gibt, kann es zu einer Unterbrechung in der Lieferkette kommen. Im vorliegenden Fall können vom BfArM jedoch aktuell keine genauen Angaben gemacht werden. Weitere Details gab das Bundesinstitut dazu nicht bekannt.
TARKA 240 MG/4 MG TABLETTEN MIT VERÄNDERTER WIRKSTOFFFREISETZUNG: Die Details zum Arzneimittel
TARKA® 240 MG/4 MG ist ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel und vor allem wegen seiner Wirkstoffe Trandolapril und Verapamilhydrochlorid von Bedeutung.
Das Arzneimittel wird beispielsweise bei folgenden Leiden verschrieben:
- Essentielle Hypertonie, nicht näher bezeichnet: Ohne Angabe einer hypertensiven Krise
Zum Medikament und seiner Anwendung kann entsprechend zusammengefasst werden:
- Bei dem Arzneimittel handelt es sich um Tabletten mit veränderter Wirkstofffreisetzung. Das bedeutet, dass die Wirkstoffe langsam über mehrere Stunden hinweg abgegeben werden.
- Das Präparat wird angewendet zur Behandlung des Bluthochdrucks, wenn dieser bereits mit der Kombination von 240 mg Verapamil mit veränderter Wirkstofffreisetzung und 4 mg Trandolapril kontrolliert wurde. Das Arzneimittel gehört zur Gruppe der blutdrucksenkenden Arzneimittel (auch Antihypertensiva genannt).
- Es enthält zwei verschiedene Arten von Wirkstoffen:
- einen Calciumkanal-Blocker (Verapamil)
- einen Angiotensin-Konversions-Enzym (ACE)-Hemmer (Trandolapril).
| Medikament | TARKA 240 MG/4 MG TABLETTEN MIT VERÄNDERTER WIRKSTOFFFREISETZUNG |
|---|---|
| Hersteller | Viatris Healthcare GmbH |
| PZN | 03359486 |
| Wirkstoffe | Trandolapril und Verapamilhydrochlorid |
| Gültigkeitszeitraum | 10.09.2025 bis 17.11.2025 |
| relevant im Krankenhaus | ja |
| Alternativpräparat | keine Angaben |
| Begründung für den Lieferengpass | keine Angaben |
(Stand der Meldung: 22.09.2025)
Verfügbarkeit und Ausblick
Es ist unklar, ob im Fall TARKA 240 MG/4 MG TABLETTEN MIT VERÄNDERTER WIRKSTOFFFREISETZUNG der derzeitige Geltungszeitraum beibehalten wird, da der Engpass möglicherweise länger anhält.
Die Apotheken stehen derzeit vor besonderen Herausforderungen und setzen alles daran, Lösungen zu finden, wenn ein bestimmtes Medikament knapp ist. Für Personen, die auf Langzeitmedikation angewiesen sind, ist es entscheidend, frühzeitig nach Ersatzmöglichkeiten zu suchen. Hierbei ist es von großer Bedeutung, das Rezept rechtzeitig in der Arztpraxis abzuholen und in der Apotheke vorzulegen, solange die aktuelle Medikation noch ausreicht. Auf diese Weise bleibt der Apotheke genügend Zeit, um das benötigte Medikament zu beschaffen. Dennoch sollte darauf geachtet werden, Medikamente nicht in übermäßigen Mengen zu horten, da dies die Engpässe noch verschärfen kann. Die Bemühungen zur Eindämmung der Lieferengpässe von Arzneimitteln bestehen bereits seit einiger Zeit. Nach Verabschiedung eines Gesetzes für Deutschland durch die Bundesregierung im Juli 2023 hat die Europäische Kommission im Oktober 2023 ein Dokument zur Bewältigung des Medikamentenmangels vorgelegt. Darin sind sowohl Sofortmaßnahmen als auch langfristige Strategien festgehalten worden.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf der Basis von aktuellen Daten des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) erstellt.+++ +++
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