Lieferengpass bei EQUASYM RETARD 40 MG HARTKAPSELN MIT VERÄNDERTER WIRKSTOFFFREISETZUNG: Das sind die Ursachen für die aktuelle Knappheit des Medikaments
Zuletzt wurde am 17.04.2025 vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) eine Änderungsmitteilung herausgegeben, die sich auf die Angaben zum Lieferengpass beim Arzneimittel EQUASYM RETARD 40 MG HARTKAPSELN MIT VERÄNDERTER WIRKSTOFFFREISETZUNG bezieht. Bereits am 17.03.2025 war bekannt gegeben worden, dass es bei der Lieferung des Medikaments Schwierigkeiten gibt. Wieso es derzeit zu Einschränkungen kommt und wofür das Mittel gebraucht wird, erfahren Sie hier im Artikel.
Schon vor der Corona-Pandemie hat es bei der Lieferung von Arzneimitteln immer wieder Schwierigkeiten gegeben. Nun ist die Lage aber ernst: Immer mehr Patienten müssen auf wichtige Medikamente verzichten oder auf alternative Behandlungen umsteigen. Das gilt aktuell auch für EQUASYM RETARD 40 MG HARTKAPSELN MIT VERÄNDERTER WIRKSTOFFFREISETZUNG.
Produktionsprobleme bei EQUASYM RETARD 40 MG HARTKAPSELN MIT VERÄNDERTER WIRKSTOFFFREISETZUNG
Die Meldung über den Lieferengpass für das Medikament der Firma Takeda Pharmaceuticals International AG t/a Takeda Pharmaceuticals International AG Ireland Branch hat aktuell eine Gültigkeit für den Zeitraum vom 24.03.2025 bis zum 30.09.2025. Ob das Medikament eine besondere Relevanz für Krankenhäuser besitzt, ist derzeit nicht bekannt. Als Alternativpräparat für EQUASYM wird jedoch vom Bundesinstitut Equasym retard 20 mg Hartkapseln mit veränderter Wirkstofffreisetzung – Einreichungsnummer: 2164004 vorgeschlagen, was die Lage etwas entspannen könnte. Zu beachten ist hier in jedem Fall: Es wird ausdrücklich davon abgeraten, im Ausland nach Alternativen zu suchen.
Knappheiten bei der Medikamentenversorgung können auf verschiedene Faktoren zurückgeführt werden. Diese reichen von Verunreinigungen in den Arzneimitteln bis zur Einstellung der Produktion durch Hersteller. Dennoch liegt die vorrangige Ursache des Problems darin, dass für die meisten Wirkstoffe nur eine begrenzte Anzahl von Herstellern existiert, von denen viele ihren Sitz in Ländern wie China und Indien haben, die oft weit entfernt liegen. Im vorliegenden Fall sind für die derzeitige Knappheit des Medikaments nach Angaben des BfArM Produktionsprobleme verantwortlich, wobei als Detail “Probleme in der Herstellung” angegeben wird. Weitere Details gab das Bundesinstitut dazu nicht bekannt.
EQUASYM RETARD 40 MG HARTKAPSELN MIT VERÄNDERTER WIRKSTOFFFREISETZUNG: Die Details zum Arzneimittel
EQUASYM ist ein zugelassenes Medikament und vor allem wegen seines Wirkstoffes Methylphenidathydrochlorid von Bedeutung.
| Medikament | EQUASYM RETARD 40 MG HARTKAPSELN MIT VERÄNDERTER WIRKSTOFFFREISETZUNG |
|---|---|
| Hersteller | Takeda Pharmaceuticals International AG t/a Takeda Pharmaceuticals International AG Ireland Branch |
| PZN | 17395646 |
| Wirkstoff | Methylphenidathydrochlorid |
| Gültigkeitszeitraum | 24.03.2025 bis 30.09.2025 |
| relevant im Krankenhaus | nein |
| Alternativpräparat | Equasym retard 20 mg Hartkapseln mit veränderter Wirkstofffreisetzung – Einreichungsnummer: 2164004 |
| Begründung für den Lieferengpass | Probleme in der Herstellung |
(Stand der Meldung: 17.04.2025)
Wann ist das Medikament wieder verfügbar?
Da der Engpass im Fall EQUASYM RETARD 40 MG HARTKAPSELN MIT VERÄNDERTER WIRKSTOFFFREISETZUNG möglicherweise länger anhält, bleibt unklar, ob der derzeitige Geltungszeitraum beibehalten wird.
Aktuell sind die Apotheken besonders gefordert und müssen klug auf die vorhandenen Engpässe reagieren. Bei einigen Medikamenten ist es möglich, von der Standardpackungsgröße abzuweichen oder Alternativen auszugeben. Obwohl dies derzeit gut zu funktionieren scheint, stellt es auf Dauer jedoch keine ausreichende Lösung für die Probleme dar. Immer wieder gibt es Vorschläge, um die Lieferengpässe bei Arzneimitteln zu reduzieren. Das im Juli 2023 in Kraft getretene “Gesetz zur Bekämpfung von Lieferengpässen bei Arzneimitteln und zur Verbesserung der Versorgung” hat das Ziel, das Problem der Lieferengpässe einzudämmen. Laut der offiziellen Website des Bundesgesundheitsministeriums zielt es darauf ab, die Produktion von Medikamenten vermehrt in Europa anzusiedeln, um die Herausforderung der Lieferengpässe anzugehen und die Vielfalt der Anbieter zu erhöhen.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf der Basis von aktuellen Daten des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) erstellt.+++ +++
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apomio-Redaktion
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