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Lieferengpass bei MYCOPHENOLSÄURE HEXAL 360 MG MAGENSAFTRESISTENTE TABLETTEN: Nach wie vor ist auch dieses Arzneimittel von der Knappheit betroffen

apomio-Redaktion
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Aktualisiert am 27. September 2025

Zuletzt wurde am 08.09.2025 vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) eine Änderungsmitteilung herausgegeben, die sich auf die Angaben zum Lieferengpass beim Medikament MYCOPHENOLSÄURE HEXAL 360 MG MAGENSAFTRESISTENTE TABLETTEN bezieht. Bereits am 13.02.2025 war bekannt gegeben worden, dass es bei der Lieferung des Medikaments Probleme gibt. Wie lange es vermutlich zu Einschränkungen kommt und wofür das Mittel gebraucht wird, erfahren Sie hier im Artikel.

Die Engpässe in der Medikamentenlieferung werden zu einer wachsenden Herausforderung für das Gesundheitswesen. Die Gründe für Engpässe sind dabei vielfältig und reichen von Problemen in der Herstellung bis hin zu regulatorischen Schwierigkeiten. Immer mehr Patienten müssen deshalb nun auf wichtige Medikamente verzichten oder auf alternative Behandlungen umsteigen. Auch MYCOPHENOLSÄURE HEXAL 360 MG MAGENSAFTRESISTENTE TABLETTEN ist aktuell betroffen.

Lieferengpass beim Medikament MYCOPHENOLSÄURE HEXAL 360 MG MAGENSAFTRESISTENTE TABLETTEN: Das sind die Details

Die Mitteilung über den Lieferengpass für das Medikament, verkauft von Hexal AG, bleibt für den Zeitraum vom 31.01.2025 bis zum 30.11.2025 aufrechterhalten. Ob das Medikament eine besondere Relevanz für Krankenhäuser besitzt, ist derzeit nicht bekannt. Als Alternativpräparat für MYCOPHENOLSÄURE HEXAL® 360 MG wird jedoch vom Bundesinstitut Mycophenolsäure HEXAL 360 mg magensaftresistente Tabletten – Einreichungsnummer: 2196427 vorgeschlagen, was die Lage etwas entspannen könnte. Zu beachten ist hier in jedem Fall: Lassen Sie sich vor dem Kauf von Produkten stets von Fachkräften beraten.

Viele Ursachen können dafür verantwortlich sein, dass Medikamente nicht rechtzeitig geliefert werden können. So können neben Produktionsproblemen auch regulatorische Faktoren eine Rolle spielen, wie z.B. behördliche Zulassungen und Kontrollen, die die Produktion und Lieferung verzögern. Im vorliegenden Fall können vom BfArM jedoch aktuell keine genauen Angaben gemacht werden.

MYCOPHENOLSÄURE HEXAL 360 MG MAGENSAFTRESISTENTE TABLETTEN: Die Details zum Medikament

Bei MYCOPHENOLSÄURE HEXAL® 360 MG handelt es sich um ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel, das vor allem wegen seines Wirkstoffes Natriummycophenolat von Bedeutung ist.
Das Arzneimittel wird beispielsweise bei folgenden Krankheiten verschrieben:

  • Akute Funktionsverschlechterung eines Nierentransplantates

Zum Medikament und seiner Anwendung kann entsprechend zusammengefasst werden:

  • Das Arzneimittel enthält eine Substanz mit der Bezeichnung Mycophenolsäure. Diese gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als Immunsuppressiva bezeichnet werden.
  • Das Präparat wird angewendet, um die Abstoßung einer transplantierten Niere durch das körpereigene Immunsystem zu verhindern. Es wird gemeinsam mit anderen Arzneimitteln angewendet, die Ciclosporin und Kortikosteroide enthalten.
Medikament MYCOPHENOLSÄURE HEXAL 360 MG MAGENSAFTRESISTENTE TABLETTEN
Hersteller H e x a l Aktiengesellschaft
PZN 13502453
Wirkstoff Natriummycophenolat
Gültigkeitszeitraum 31.01.2025 bis 30.11.2025
relevant im Krankenhaus nein
Alternativpräparat Mycophenolsäure HEXAL 360 mg magensaftresistente Tabletten – Einreichungsnummer: 2196427
Begründung für den Lieferengpass keine Angaben

(Stand der Meldung: 08.09.2025)

Lieferschwierigkeiten in Deutschland aktuell – Ein Ende in Sicht?

Aufgrund des andauernden Engpasses ist es im Fall MYCOPHENOLSÄURE HEXAL 360 MG MAGENSAFTRESISTENTE TABLETTEN unklar, ob der aktuell definierte Geltungszeitraum eingehalten wird.

Aktuell sind die Apotheken besonders gefordert und müssen klug auf die vorhandenen Engpässe reagieren. Bei einigen Medikamenten ist es möglich, von der Standardpackungsgröße abzuweichen oder Alternativen auszugeben. Obwohl dies derzeit gut zu funktionieren scheint, stellt es auf Dauer jedoch keine ausreichende Lösung für die Probleme dar. Schon seit einer Weile wird versucht, die Problematik der Arzneimittellieferengpässe einzuschränken. Das im Juli 2023 in Kraft getretene “Gesetz zur Bekämpfung von Lieferengpässen bei Arzneimitteln und zur Verbesserung der Versorgung” hat das Ziel, das Problem der Lieferengpässe einzudämmen. Dieses sieht unter anderem Sicherheitspuffer bei den Herstellern vor und beinhaltet Sonderregelungen bei Mitteln für Kinder.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf der Basis von aktuellen Daten des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) erstellt.+++ +++

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