Lieferengpass bei UDRIK 0,5 MG: Wann ist das Medikament wieder lieferbar?
Wie das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) am 12.09.2025 mitteilte, gibt es aktuell auch beim Arzneimittel UDRIK 0,5 MG Lieferengpässe. Wieso es derzeit zu Einschränkungen kommt und wofür das Medikament gebraucht wird, erfahren Sie hier im Artikel.
Schon vor der Corona-Pandemie hat es bei der Lieferung von Arzneimitteln immer wieder Schwierigkeiten gegeben. Nun ist die Lage aber ernst: Immer mehr Patienten müssen auf wichtige Medikamente verzichten oder auf alternative Behandlungen umsteigen. Das gilt aktuell auch für UDRIK 0,5 MG.
Details zum Lieferengpass beim Medikament UDRIK 0,5 MG
Die Mitteilung über den Lieferengpass für das Medikament, verkauft von Viatris Healthcare GmbH, bleibt für den Zeitraum vom 29.08.2025 bis zum 15.01.2026 aufrechterhalten. Das Lieferdefizit ist vor allem deshalb schwierig zu bewältigen, weil das Medikament in Krankenhäusern dringend benötigt wird. Ein alternativ wirkendes Präparat für UDRIK® 0,5 MG wurde vom Bundesinstitut nicht vorgeschlagen. Es kann sich dennoch empfehlen, in der Apotheke nach Alternativen zu fragen. Unzweifelhaft ist aber: Es ist strikt davon abzuraten, im Ausland nach Ersatzlösungen zu suchen.
Ursachen für Lieferengpässe können insgesamt vielfältig sein und reichen von Produktionsproblemen bis hin zu regulatorischen Hindernissen. Für UDRIK® 0,5 MG teilt das BfArM als Begründung für die aktuellen Lieferschwierigkeiten “Probleme beim Sonstigen Hersteller” mit. Weitere Details gab das Bundesinstitut dazu nicht bekannt.
UDRIK 0,5 MG: Die Details zum Arzneimittel
Bei UDRIK® 0,5 MG handelt es sich um ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel, das vor allem wegen seines Wirkstoffes Trandolapril von Bedeutung ist.
Das Arzneimittel wird beispielsweise bei folgenden Diagnosen verschrieben:
- Sonstige akute Komplikationen nach akutem Myokardinfarkt
- Essentielle Hypertonie, nicht näher bezeichnet: Ohne Angabe einer hypertensiven Krise
- Linksherzinsuffizienz: Nicht näher bezeichnet
- Akuter Myokardinfarkt, nicht näher bezeichnet
| Medikament | UDRIK 0,5 MG |
|---|---|
| Hersteller | Viatris Healthcare GmbH |
| PZN | 04660242 |
| Wirkstoff | Trandolapril |
| Gültigkeitszeitraum | 29.08.2025 bis 15.01.2026 |
| relevant im Krankenhaus | ja |
| Alternativpräparat | keine Angaben |
| Begründung für den Lieferengpass | Probleme beim Sonstigen Hersteller |
(Stand der Meldung: 12.09.2025)
Lieferschwierigkeiten in Deutschland aktuell – Ein Ende in Sicht?
Da der Engpass im Fall UDRIK 0,5 MG möglicherweise länger anhält, bleibt unklar, ob der derzeitige Geltungszeitraum beibehalten wird.
Die Apotheken stehen derzeit vor einer besonderen Herausforderung und müssen mit klugen Entscheidungen auf die Engpässe reagieren. Bei manchen Medikamenten ist es möglich, von der vorgeschriebenen Packungsgröße abzuweichen oder Alternativen bereitzustellen. Zwar scheint dies aktuell gut zu funktionieren, jedoch sollte dieses Provisorium nicht zur nachhaltigen Lösung der Probleme werden. Es wird bereits seit geraumer Zeit versucht, die Lieferengpässe von Medikamenten zu bewältigen. Nach Verabschiedung eines Gesetzes für Deutschland durch die Ampel-Regierung im Juli 2023 hat die Europäische Kommission im Oktober 2023 ein Dokument zur Bewältigung des Medikamentenmangels vorgelegt. Darin sind sowohl Sofortmaßnahmen als auch langfristige Strategien festgehalten worden.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf der Basis von aktuellen Daten des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) erstellt.+++ +++
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