Lieferengpass bei SUFENTA 50 MIKROGRAMM/ML INJEKTIONSLÖSUNG: Darum ist das Medikament aktuell nicht verfügbar

apomio-Redaktion
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Aktualisiert am 26. September 2025

Wie das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) zuletzt am 15.09.2025 mitteilte, kommt es aktuell auch beim Medikament SUFENTA 50 MIKROGRAMM/ML INJEKTIONSLÖSUNG weiterhin zu Lieferengpässen. Bereits am 10.07.2025 war bekannt gegeben worden, dass es bei der Lieferung des Medikaments Probleme gibt. Wieso es derzeit zu Einschränkungen kommt und wofür das Präparat gebraucht wird, erfahren Sie hier im Artikel.

Medikamentenengpässe werden zu einer zunehmenden Herausforderung für das Gesundheitswesen. Die Gründe für Engpässe sind dabei vielfältig und reichen von Problemen in der Herstellung bis hin zu regulatorischen Schwierigkeiten. Immer mehr Patienten müssen deshalb nun auf wichtige Medikamente verzichten oder auf alternative Behandlungen umsteigen. Das gilt aktuell auch für SUFENTA 50 MIKROGRAMM/ML INJEKTIONSLÖSUNG.

Probleme in der Produktion bei SUFENTA 50 MIKROGRAMM/ML INJEKTIONSLÖSUNG

Die Mitteilung über den Lieferengpass für das Medikament, verkauft von Piramal Critical Care B.V., bleibt für den Zeitraum vom 10.07.2025 bis zum 01.12.2025 aufrechterhalten. Bedenklich ist das Lieferdefizit vor allem, weil das Medikament eine hohe Relevanz für Krankenhäuser hat. Ein alternativ wirkendes Präparat für SUFENTA 50 MIKROGRAMM/ML INJEKTIONSLÖSUNG wurde vom Bundesinstitut nicht vorgeschlagen. Wenn Sie das Medikament dringend brauchen, sollten Sie gemeinsam mit Ihrem Apotheker eine Lösung suchen. In jedem Fall gilt hier: Von der Suche nach Alternativen im Ausland ist absolut abzuraten.

Knappheiten bei der Medikamentenversorgung können auf verschiedene Faktoren zurückgeführt werden. Diese reichen von Verunreinigungen in den Arzneimitteln bis zur Einstellung der Produktion durch Hersteller. Dennoch liegt die vorrangige Ursache des Problems darin, dass für die meisten Wirkstoffe nur eine begrenzte Anzahl von Herstellern existiert, von denen viele ihren Sitz in Ländern wie China und Indien haben, die oft weit entfernt liegen. Für SUFENTA 50 MIKROGRAMM/ML INJEKTIONSLÖSUNG sind für die derzeitige Knappheit des Medikaments nach Angaben des BfArM Produktionsprobleme verantwortlich, wobei als Detail “Probleme in der Herstellung” angegeben wird. Außerdem ergänzt das Bundesinstitut dazu: “Unser HerstellerDEMO S.A. Pharmaceutical Industry21st Km National Rd Athens – Lamia, 14568 Krionerihat ProduktionsproblemeAttica GreecePhone:(+30)2108161802, FAX:(+30)2108161587VAT:EL094041553, E-mail:info@demo.gr”.

SUFENTA 50 MIKROGRAMM/ML INJEKTIONSLÖSUNG: Die Details zum Arzneimittel

SUFENTA 50 MIKROGRAMM/ML INJEKTIONSLÖSUNG ist ein zugelassenes Medikament und vor allem wegen seines Wirkstoffes Sufentanilcitrat von Bedeutung.

Medikament SUFENTA 50 MIKROGRAMM/ML INJEKTIONSLÖSUNG
Hersteller Piramal Critical Care B.V.
PZN 04544731
Wirkstoff Sufentanilcitrat
Gültigkeitszeitraum 10.07.2025 bis 01.12.2025
relevant im Krankenhaus ja
Alternativpräparat keine Angaben
Begründung für den Lieferengpass Probleme in der Herstellung

(Stand der Meldung: 15.09.2025)

Wann ist das Medikament wieder verfügbar?

Aufgrund des andauernden Engpasses ist es im Fall SUFENTA 50 MIKROGRAMM/ML INJEKTIONSLÖSUNG unklar, ob der aktuell definierte Geltungszeitraum eingehalten wird.

Die Apotheken stehen derzeit vor besonderen Herausforderungen und setzen alles daran, Lösungen zu finden, wenn ein bestimmtes Medikament knapp ist. Für Personen, die auf Langzeitmedikation angewiesen sind, ist es entscheidend, frühzeitig nach Ersatzmöglichkeiten zu suchen. Hierbei ist es von großer Bedeutung, das Rezept rechtzeitig in der Arztpraxis abzuholen und in der Apotheke vorzulegen, solange die aktuelle Medikation noch ausreicht. Auf diese Weise bleibt der Apotheke genügend Zeit, um das benötigte Medikament zu beschaffen. Dennoch sollte darauf geachtet werden, Medikamente nicht in übermäßigen Mengen zu horten, da dies die Engpässe noch verschärfen kann. Schon seit längerem gab es Bestrebungen, Lieferengpässe von Arzneimitteln einzudämmen. Das im Juli 2023 in Kraft getretene “Gesetz zur Bekämpfung von Lieferengpässen bei Arzneimitteln und zur Verbesserung der Versorgung” hat das Ziel, Abhilfe zu schaffen. Dieses sieht unter anderem Sicherheitspuffer bei den Herstellern vor und beinhaltet Sonderregelungen bei Mitteln für Kinder.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf der Basis von aktuellen Daten des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) erstellt.+++ +++

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