Lieferengpass bei TACROLIMUS AL 5 MG HARTKAPSELN, RETARDIERT: Wann ist das Medikament wieder verfügbar?

apomio-Redaktion
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Aktualisiert am 26. September 2025

Wie das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) zuletzt am 24.07.2025 mitteilte, kommt es aktuell auch beim Präparat TACROLIMUS AL 5 MG HARTKAPSELN, RETARDIERT weiterhin zu Lieferengpässen. Bereits am 25.03.2025 war bekannt gegeben worden, dass es bei der Lieferung des Medikaments Probleme gibt. Wieso es derzeit zu Einschränkungen kommt und wofür das Mittel gebraucht wird, erfahren Sie hier im Artikel.

Derzeit sind viele Pharmazeuten und Apotheker damit beschäftigt, Alternativen für fehlende Arzneimittel zu finden, denn in ganz Europa sind die Präparate knapp. Immer mehr Patienten müssen deshalb auf wichtige Medikamente verzichten oder auf alternative Behandlungen umsteigen. Auch TACROLIMUS AL 5 MG HARTKAPSELN, RETARDIERT ist aktuell betroffen.

Lieferprobleme beim Medikament TACROLIMUS AL 5 MG HARTKAPSELN, RETARDIERT: “Erhöhte Nachfrage”

Aktuell ist die Benachrichtigung über den Lieferengpass des Medikaments von ALIUD Pharma GmbH für den Zeitraum vom 15.02.2025 bis zum 01.12.2025 in Kraft. Ob das Medikament eine besondere Relevanz für Krankenhäuser besitzt, ist derzeit nicht bekannt. Ein alternativ wirkendes Präparat für TACROLIMUS AL 5 MG HARTKAPSELN RETARDIERT wurde vom Bundesinstitut nicht vorgeschlagen. Nichtsdestotrotz könnte es sich auszahlen, in der Apotheke nach Alternativen zu fragen. Zu beachten ist hier in jedem Fall: Die Konsultation von Fachpersonal ist vor dem Kauf von Produkten unerlässlich.

Es gibt verschiedene Ursachen für Knappheiten bei der Versorgung mit Medikamenten: Von Verunreinigungen in den Arzneimitteln bis hin zur Einstellung der Produktion durch Hersteller. Dennoch ist die hauptsächliche Wurzel des Problems darin zu finden, dass für die meisten Wirkstoffe nur noch eine begrenzte Anzahl von Herstellern existiert, von denen viele ihren Hauptsitz in China und Indien haben, was oft weit entfernt ist. Für TACROLIMUS AL 5 MG HARTKAPSELN RETARDIERT teilt das BfArM als Begründung für die aktuellen Lieferschwierigkeiten eine erhöhte Nachfrage mit. Weitere Details gab das Bundesinstitut dazu nicht bekannt.

TACROLIMUS AL 5 MG HARTKAPSELN, RETARDIERT: Die Details zum Medikament

TACROLIMUS AL 5 MG HARTKAPSELN RETARDIERT ist ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel und vor allem wegen seines Wirkstoffes Tacrolimus-Monohydrat von Bedeutung.

Zum Medikament und seiner Anwendung kann entsprechend zusammengefasst werden:

  • Das Arzneimittel enthält den Wirkstoff Tacrolimus. Es handelt sich um ein Immunsuppressivum. Nach erfolgter Organtransplantation (z. B. Leber- oder Nierentransplantation) versucht Ihr Immunsystem, das neue Organ abzustoßen. Das Präparat soll Ihr Immunsystem unter Kontrolle halten und Ihrem Körper die Annahme des transplantierten Organs ermöglichen.
  • Vielleicht erhalten Sie das Arzneimittel auch zur Behandlung einer Abstoßung Ihres Leber-, Nieren- oder Herztransplantats oder eines anderen transplantierten Organs, da die Immunreaktion Ihres Körpers durch eine vorausgehende Behandlung nicht beherrscht werden konnte.
  • Das Arzneimittel wird bei Erwachsenen eingesetzt.
Medikament TACROLIMUS AL 5 MG HARTKAPSELN, RETARDIERT
Hersteller ALIUD PHARMA GmbH
PZN 18105478
Wirkstoff Tacrolimus-Monohydrat
Gültigkeitszeitraum 15.02.2025 bis 01.12.2025
relevant im Krankenhaus nein
Alternativpräparat keine Angaben
Begründung für den Lieferengpass Erhöhte Nachfrage

(Stand der Meldung: 24.07.2025)

Arzneimittel-Knappheit in Deutschland aktuell – Ein Ende in Sicht?

Die Möglichkeit einer Verlängerung des Geltungszeitraums besteht im Fall TACROLIMUS AL 5 MG HARTKAPSELN, RETARDIERT aufgrund des anhaltenden Engpasses.

Die Apotheken stehen derzeit vor einer besonderen Herausforderung und müssen mit klugen Entscheidungen auf die Engpässe reagieren. Bei manchen Medikamenten ist es möglich, von der vorgeschriebenen Packungsgröße abzuweichen oder Alternativen bereitzustellen. Zwar scheint dies aktuell gut zu funktionieren, jedoch sollte dieses Provisorium nicht zur nachhaltigen Lösung der Probleme werden. Schon seit einiger Zeit sind Schritte notwendig, um die Problematik der Arzneimittellieferengpässe anzugehen. Nach Verabschiedung eines Gesetzes für Deutschland durch die Bundesregierung im Juli 2023 hat die Europäische Kommission im Oktober 2023 ein Dokument zur Bewältigung des Medikamentenmangels vorgelegt. Das vorrangige Ziel besteht darin, die Produktion nach Europa zurückzuverlagern.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf der Basis von aktuellen Daten des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) erstellt.+++ +++

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