Lieferengpass bei TARKA 180 MG/ 2 MG TABLETTEN MIT VERÄNDERTER WIRKSTOFFFREISETZUNG: Nach wie vor ist auch dieses Medikament von der Knappheit betroffen
Wie das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) zuletzt am 16.09.2025 mitteilte, kommt es aktuell auch beim Arzneimittel TARKA 180 MG/ 2 MG TABLETTEN MIT VERÄNDERTER WIRKSTOFFFREISETZUNG weiterhin zu Lieferengpässen. Bereits am 22.04.2025 war bekannt gegeben worden, dass es bei der Lieferung des Medikaments Probleme gibt. Wie lange es vermutlich zu Einschränkungen kommt und wofür das Mittel gebraucht wird, erfahren Sie hier im Artikel.
Lieferprobleme bei Medikamenten sind in Deutschland zwar kein neues Phänomen, doch gegenwärtig hat sich die Lage in der Versorgung weiter zugespitzt. Immer mehr Patienten müssen auf wichtige Medikamente verzichten oder auf alternative Behandlungen umsteigen. Das gilt aktuell auch für TARKA 180 MG/ 2 MG TABLETTEN MIT VERÄNDERTER WIRKSTOFFFREISETZUNG.
Lieferengpass beim Medikament TARKA 180 MG/ 2 MG TABLETTEN MIT VERÄNDERTER WIRKSTOFFFREISETZUNG: Das sind die Details
Aktuell ist die Benachrichtigung über den Lieferengpass des Medikaments von Viatris Healthcare GmbH für den Zeitraum vom 09.04.2025 bis zum 15.03.2026 in Kraft. Ob das Medikament eine besondere Relevanz für Krankenhäuser besitzt, ist derzeit nicht bekannt. Als Alternativpräparat für TARKA® 180 MG/2 MG wird jedoch vom Bundesinstitut Tarka 180 mg/ 2 mg Tabletten mit veränderter Wirkstofffreisetzung – Einreichungsnummer: 2159721 vorgeschlagen, was die Lage etwas entspannen könnte. Unzweifelhaft ist aber: Es wird nachdrücklich davon abgeraten, im Ausland nach Alternativen zu suchen.
Lieferengpässe können immer wieder aus verschiedenen Gründen entstehen, etwa wegen Produktionsproblemen sowie regulatorischen Hürden, die sich auf die Freigabe und den Transport von Medikamenten auswirken können. Im vorliegenden Fall können vom BfArM jedoch aktuell keine genauen Angaben gemacht werden.
TARKA 180 MG/ 2 MG TABLETTEN MIT VERÄNDERTER WIRKSTOFFFREISETZUNG: Die Details zum Arzneimittel
TARKA® 180 MG/2 MG ist ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel und vor allem wegen seiner Wirkstoffe Trandolapril und Verapamilhydrochlorid von Bedeutung.
Das Arzneimittel wird beispielsweise bei folgenden Krankheitsbildern verschrieben:
- Essentielle Hypertonie, nicht näher bezeichnet: Ohne Angabe einer hypertensiven Krise
Zum Medikament und seiner Anwendung kann entsprechend zusammengefasst werden:
- Bei dem Arzneimittel handelt es sich um Tabletten mit veränderter Wirkstofffreisetzung. Das bedeutet, dass die Wirkstoffe langsam über mehrere Stunden hinweg abgegeben werden.
- Das Präparat wird angewendet zur Behandlung des Bluthochdrucks bei Patienten, deren Blutdruck bereits mit der Kombination aus 180 mg Verapamil mit veränderter Wirkstofffreisetzung und 2 mg Trandolapril kontrolliert wird.
- Das Arzneimittel gehört zur Gruppe der blutdrucksenkenden Arzneimittel (auch Antihypertensiva genannt).
- Es enthält zwei verschiedene Arten von Wirkstoffen:
- einen Calciumkanal-Blocker (Verapamil)
- einen Angiotensin-Konversions-Enzym-(ACE)-Hemmer (Trandolapril)
| Medikament | TARKA 180 MG/ 2 MG TABLETTEN MIT VERÄNDERTER WIRKSTOFFFREISETZUNG |
|---|---|
| Hersteller | Viatris Healthcare GmbH |
| PZN | 04167323 |
| Wirkstoffe | Trandolapril und Verapamilhydrochlorid |
| Gültigkeitszeitraum | 09.04.2025 bis 15.03.2026 |
| relevant im Krankenhaus | nein |
| Alternativpräparat | Tarka 180 mg/ 2 mg Tabletten mit veränderter Wirkstofffreisetzung – Einreichungsnummer: 2159721 |
| Begründung für den Lieferengpass | keine Angaben |
(Stand der Meldung: 16.09.2025)
Lieferprobleme in Deutschland aktuell – Ein Ende in Sicht?
Es ist unklar, ob im Fall TARKA 180 MG/ 2 MG TABLETTEN MIT VERÄNDERTER WIRKSTOFFFREISETZUNG der derzeitige Geltungszeitraum beibehalten wird, da der Engpass möglicherweise länger anhält.
Die Apotheken stehen derzeit vor besonderen Herausforderungen und setzen alles daran, Lösungen zu finden, wenn ein bestimmtes Medikament knapp ist. Für Personen, die auf Langzeitmedikation angewiesen sind, ist es entscheidend, frühzeitig nach Ersatzmöglichkeiten zu suchen. Hierbei ist es von großer Bedeutung, das Rezept rechtzeitig in der Arztpraxis abzuholen und in der Apotheke vorzulegen, solange die aktuelle Medikation noch ausreicht. Auf diese Weise bleibt der Apotheke genügend Zeit, um das benötigte Medikament zu beschaffen. Dennoch sollte darauf geachtet werden, Medikamente nicht in übermäßigen Mengen zu horten, da dies die Engpässe noch verschärfen kann. Es wird bereits seit geraumer Zeit versucht, die Lieferengpässe von Medikamenten zu bewältigen. Das im Juli 2023 in Kraft getretene “Gesetz zur Bekämpfung von Lieferengpässen bei Arzneimitteln und zur Verbesserung der Versorgung” hat das Ziel, Abhilfe zu schaffen. Laut der offiziellen Website des Bundesgesundheitsministeriums zielt es darauf ab, die Produktion von Medikamenten vermehrt in Europa anzusiedeln, um die Herausforderung der Lieferengpässe anzugehen und die Vielfalt der Anbieter zu erhöhen.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf der Basis von aktuellen Daten des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) erstellt.+++ +++
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