Lieferengpass bei OXYCODON / NALOXON KRUGMANN 20 MG/10 MG RETARDTABLETTEN: Das sind die Ursachen für die aktuelle Knappheit des Medikaments
Wie das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) zuletzt am 22.09.2025 mitteilte, kommt es aktuell auch beim Arzneimittel OXYCODON / NALOXON KRUGMANN 20 MG/10 MG RETARDTABLETTEN weiterhin zu Lieferengpässen. Bereits am 08.09.2025 war bekannt gegeben worden, dass es bei der Lieferung des Medikaments Probleme gibt. Wieso es derzeit zu Einschränkungen kommt und wofür das Arzneimittel gebraucht wird, erfahren Sie hier im Artikel.
Ihr Arzt hat Ihnen ein Rezept ausgestellt, aber die Apotheke lehnt es mit einem traurigen Kopfschütteln ab? Seit einiger Zeit erleben das viele Menschen, denn auch in Deutschland sind nun die Präparate knapp. Immer mehr Patienten müssen deshalb auf wichtige Medikamente verzichten oder auf alternative Behandlungen umsteigen. Auch OXYCODON / NALOXON KRUGMANN 20 MG/10 MG RETARDTABLETTEN ist aktuell betroffen.
Probleme in der Produktion bei OXYCODON / NALOXON KRUGMANN 20 MG/10 MG RETARDTABLETTEN
Aktuell ist die Benachrichtigung über den Lieferengpass des Medikaments von Krugmann Gesellschaft mit beschränkter Haftung für den Zeitraum vom 01.09.2025 bis zum 30.09.2025 in Kraft. Ob das Medikament eine besondere Relevanz für Krankenhäuser besitzt, ist derzeit nicht bekannt. Ein alternativ wirkendes Präparat für OXYCODON wurde vom Bundesinstitut nicht vorgeschlagen. In jedem Fall kann es aber von Nutzen sein, in der Apotheke nach Alternativen zu suchen. Zu beachten ist hier in jedem Fall: Produkte sollten erst nach fachkundiger Beratung erworben werden.
Eine Schlüsselentwicklung hat wesentlich dazu beigetragen, die Problematik von Lieferengpässen zu verschärfen. Auf der einen Seite haben Rabattverträge, die zwischen den Krankenkassen und Pharmaunternehmen geschlossen wurden, zu Preissenkungen bei Arzneimitteln geführt, insbesondere bei Generika (wirkstoffgleiche Kopien). Dies ist vorteilhaft für die Patienten, hat jedoch zur Folge, dass Pharmaunternehmen, die ihre Medikamente in Deutschland vertreiben, bestrebt sind, die Wirkstoffe zu günstigsten Konditionen zu beschaffen, was oft in China oder Indien geschieht. Im vorliegenden Fall sind für die derzeitige Knappheit des Medikaments nach Angaben des BfArM Produktionsprobleme verantwortlich, wobei als Detail “Probleme in der Herstellung” angegeben wird. Weitere Details gab das Bundesinstitut dazu nicht bekannt.
OXYCODON / NALOXON KRUGMANN 20 MG/10 MG RETARDTABLETTEN: Die Details zum Medikament
OXYCODON ist ein zugelassenes Medikament und vor allem wegen seiner Wirkstoffe Naloxonhydrochlorid-Dihydrat und Oxycodonhydrochlorid (Ph.Eur.) von Bedeutung.
| Medikament | OXYCODON / NALOXON KRUGMANN 20 MG/10 MG RETARDTABLETTEN |
|---|---|
| Hersteller | Krugmann Gesellschaft mit beschränkter Haftung |
| PZN | 11538671 |
| Wirkstoffe | Naloxonhydrochlorid-Dihydrat und Oxycodonhydrochlorid (Ph.Eur.) |
| Gültigkeitszeitraum | 01.09.2025 bis 30.09.2025 |
| relevant im Krankenhaus | nein |
| Alternativpräparat | keine Angaben |
| Begründung für den Lieferengpass | Probleme in der Herstellung |
(Stand der Meldung: 22.09.2025)
Wann ist das Medikament wieder verfügbar?
Eine Verlängerung des Geltungszeitraums im Fall OXYCODON / NALOXON KRUGMANN 20 MG/10 MG RETARDTABLETTEN ist derzeit nicht ausgeschlossen, da der Engpass weiterhin besteht.
Besonders gefordert sind derzeit die Apotheken, die mit viel Köpfchen auf die entsprechenden Engpässe zu reagieren versuchen. Bei manchem Medikament ist es etwa möglich, von der Packungsgröße abweichen oder Alternativen ausgeben. Im Großen und Ganzen scheint das zwar gut zu funktionieren, langfristig ist das aber natürlich keine Lösung. Schon seit längerem gab es Bestrebungen, Lieferengpässe von Arzneimitteln einzudämmen. Sowohl auf nationaler als auch auf europäischer Ebene gibt es inzwischen Gesetze und Strategiepapiere. Das vorrangige Ziel besteht darin, die Produktion nach Europa zurückzuverlagern.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf der Basis von aktuellen Daten des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) erstellt.+++ +++
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apomio-Redaktion
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