Lieferengpass bei SYMPAL INJEKT 50 MG INJEKTIONS-/INFUSIONSLÖSUNG: Wann ist das Medikament wieder verfügbar?
Wie das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) zuletzt am 10.09.2025 mitteilte, kommt es aktuell auch beim Medikament SYMPAL INJEKT 50 MG INJEKTIONS-/INFUSIONSLÖSUNG weiterhin zu Lieferengpässen. Bereits zuvor war bekannt gegeben worden, dass es bei der Lieferung des Medikaments Probleme gibt. Wieso es derzeit zu Einschränkungen kommt und wofür das Arzneimittel gebraucht wird, erfahren Sie hier im Artikel.
Schon vor der Corona-Pandemie hat es bei der Lieferung von Arzneimitteln immer wieder Schwierigkeiten gegeben. Nun ist die Lage aber ernst: Immer mehr Patienten müssen auf wichtige Medikamente verzichten oder auf alternative Behandlungen umsteigen. Davon betroffen ist aktuell auch SYMPAL INJEKT 50 MG INJEKTIONS-/INFUSIONSLÖSUNG.
Produktionsprobleme bei SYMPAL INJEKT 50 MG INJEKTIONS-/INFUSIONSLÖSUNG
Für das Medikament vom Hersteller BERLIN-CHEMIE AG erstreckt sich die Lieferengpassmeldung vorerst bis zum 15.10.2025. Ob das Medikament eine besondere Relevanz für Krankenhäuser besitzt, ist derzeit nicht bekannt. Ein alternativ wirkendes Präparat für SYMPAL® INJEKT 50 MG wurde vom Bundesinstitut nicht vorgeschlagen. Trotz allem kann es sinnvoll sein, in der Apotheke nach Alternativen zu fragen. Zu beachten ist hier in jedem Fall: Vom Kauf anderer Präparate ohne die Beratung von entsprechendem Fachpersonal wird dringend abgeraten.
Lieferengpässe können immer wieder aus verschiedenen Gründen entstehen, etwa wegen Produktionsproblemen sowie regulatorischen Hürden, die sich auf die Freigabe und den Transport von Medikamenten auswirken können. Im vorliegenden Fall sind für die derzeitige Knappheit des Medikaments nach Angaben des BfArM Produktionsprobleme verantwortlich, wobei als Detail “Probleme in der Herstellung” angegeben wird. Desweiteren ergänzt das Bundesinstitut dazu: “00074464 war noch bis Anfang Mai 2025 verfügbar”.
SYMPAL INJEKT 50 MG INJEKTIONS-/INFUSIONSLÖSUNG: Die Details zum Arzneimittel
Bei SYMPAL® INJEKT 50 MG handelt es sich um ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel, das vor allem wegen seines Wirkstoffes Dexketoprofen-Trometamol von Bedeutung ist.
Das Arzneimittel wird beispielsweise bei folgenden Diagnosen verschrieben:
- Nicht näher bezeichnete Nierenkolik
- Rückenschmerzen, nicht näher bezeichnet: Nicht näher bezeichnete Lokalisation
- Akuter Schmerz
- Schmerz, nicht näher bezeichnet
Zum Medikament und seiner Anwendung kann entsprechend zusammengefasst werden:
- Das Präparat ist ein schmerzstillendes Arzneimittel aus der Gruppe der nichtsteroidalen Analgetika/Antirheumatika (NSAR – nicht zu den Kortikoiden gehörende Mittel gegen Schmerzen, Fieber, Entzündungen oder Rheuma).
- Es wird angewendet zur symptomatischen Behandlung mäßiger bis starker akuter Schmerzen, wie z. B. Schmerzen nach Operationen, Nierenkoliken und Rückenschmerzen, wenn eine Einnahme von Tabletten nicht geeignet erscheint.
| Medikament | SYMPAL INJEKT 50 MG INJEKTIONS-/INFUSIONSLÖSUNG |
|---|---|
| Hersteller | BERLIN-CHEMIE Aktiengesellschaft |
| PZN | 00074464 |
| Wirkstoff | Dexketoprofen-Trometamol |
| Gültigkeitszeitraum | 24.03.2025 bis 15.10.2025 |
| relevant im Krankenhaus | nein |
| Alternativpräparat | keine Angaben |
| Begründung für den Lieferengpass | Probleme in der Herstellung |
(Stand der Meldung: 10.09.2025)
Wann ist das Medikament wieder lieferbar?
Es ist unklar, ob im Fall SYMPAL INJEKT 50 MG INJEKTIONS-/INFUSIONSLÖSUNG der derzeitige Geltungszeitraum beibehalten wird, da der Engpass möglicherweise länger anhält.
Gerade jetzt sind die Apotheken besonders gefragt und müssen mit viel Geschick auf die aktuellen Engpässe reagieren. Unter Umständen ist es möglich, von der Standardpackungsgröße abzuweichen oder Alternativen anzubieten. Obwohl dies derzeit eine gute Lösung darstellt, sollte dieses Provisorium kein Dauerzustand werden. Es wird bereits seit geraumer Zeit versucht, die Lieferengpässe von Medikamenten zu bewältigen. Nach Verabschiedung eines Gesetzes für Deutschland durch die Bundesregierung im Juli 2023 hat die Europäische Kommission im Oktober 2023 ein Dokument zur Bewältigung des Medikamentenmangels vorgelegt. Darin sind sowohl Sofortmaßnahmen als auch langfristige Strategien festgehalten worden.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf der Basis von aktuellen Daten des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) erstellt.+++ +++
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