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Produktinformationen zu Ibu 400 akut - 1A Pharma

Allgemeine Informationen zu dem Produkt

1 A Pharma GmbH PZN: 3045316 (rezeptfrei) Filmtabletten, 50 Stück Generikum 5,00 € Zuzahlung für Versicherte gesetzl. Krankenvers.

Was sind Ibu 400 akut - 1A Pharma Filmtabletten und wie wirken sie?
 

Ibu 400 akut - 1A Pharma Filmtabletten enthalten als Wirkstoff Ibuprofen. Ibuprofen hemmt im Organismus die Cyclooxygenase I und die Cyclooxygenase II (auch COX-1 und COX-2 abgekürzt). Diese Stoffe sind maßgeblich an der Herstellung der Prostaglandine beteiligt. Prostaglandine sorgen für die typischen Entzündungszeichen wie Schwellungen und Rötungen. Außerdem spielen sie eine Rolle bei der Weiterleitung von Schmerzempfindungen in das Gehirn. Auch auf das Zentrum im Gehirn, das die Körpertemperatur regelt, wirken die Prostaglandine. Das bedeutet, dass das Präparat folgende Wirkungen haben kann:
 

  • schmerzlindernd
  • entzündungslindernd
  • fiebersenkend
     

Ibu 400 akut - 1A Pharma Filmtabletten gehören zu den nichtsteroidalen Antiphlogistika bzw. Antirheumatika.
 

Anwendungsgebiete
 

Die wesentlichen Anwendungsgebiete dieses Arzneimittels sind:
 

  • Schmerzen, die leicht bis mäßig stark sind (Kopfschmerzen, Regelschmerzen, Zahnschmerzen)
  • erhöhte Körpertemperatur
     

Gegenanzeigen und Wechselwirkungen
 

Dieses Medikament darf nicht eingenommen werden bei:
 

  • Allergie gegen Ibuprofen oder einen anderen Inhaltsstoff
  • Asthma, Atemnot, Schwellungen der Nasenschleimhaut oder Hautveränderungen in der Vergangenheit als Reaktion auf Acetylsalicylsäure oder andere nichtsteroidale Antirheumatika
  • ungeklärten Störungen der Blutbildung
  • gegenwärtigen oder vergangenen Magen-Darm-Geschwüren
  • Blutungen oder Durchbruch im Magen in der Vergangenheit im Zusammenhang mit nichtsteroidalen Antirheumatika
  • Hirn- oder anderen aktiven Blutungen
  • schwerer Funktionsstörung der Leber / Nieren
  • gleichzeitiger Anwendung von anderen nichtsteroidalen Antirheumatika (auch von selektiven Cyclooxygenase-2-Inhibitoren)
  • im letzten Drittel der Schwangerschaft
  • bei Herzinsuffizienz und koronarer Herzkrankheit
  • starker Austrocknung
  • Kindern mit einem Körpergewicht unter 20 kg
     

Bei folgenden Umständen sollte man vorher mit dem Arzt sprechen:
 

  • bestimmte Autoimmunkrankheiten (systemischer Lupus erythematodes und Mischkollagenose)
  • bestimmte angeborene Blutbildungsstörungen
  • Störungen im Magen-Darm-Bereich wie Colitis ulcerosa, Morbus Crohn
  • eingeschränkte Leber- oder Nierenfunktion
  • hoher Blutdruck oder Herzinsuffizienz, Herzkrankheiten
  • Austrocknung
  • Allergien
  • chronische Atemwegsschwellungen
  • chronische verengende Atemwegserkrankungen (wie Asthma)
  • Störungen der Blutgerinnung
  • nach großen Operationen
  • Schlaganfall, TIA
  • Diabetes
  • hoher Cholesterinspiegel
  • Herzkrankheiten oder Schlaganfälle in der Familie
  • als Raucher
     

Wenn man Ibu 400 akut - 1A Pharma Filmtabletten zusammen mit anderen Medikamenten einnehmen möchte, sollte man vorher den Arzt darüber informieren.
 

Die Wirkung oder Nebenwirkungen können verstärkt sein bei:
 

  • Digoxin
  • Phenytoin
  • Lithium
  • Gerinnungshemmern
  • Methotrexat
  • Acetylsalicylsäure (Aspirin) und anderen nichtsteroidalen Antirheumatika
  • Glucocorticoiden (mit Kortison oder kortisonähnlichen Stoffen)
  • Thrombozytenaggregationshemmern und selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmern
  • Ginkgo biloba
  • Mitteln bei Pilzkrankheiten
     

Eine Abschwächung der Wirkung ist möglich bei:
 

  • Diuretika (zur Entwässerung)
  • Blutdrucksenkern
  • niedrig dosierter Acetylsalicylsäure (deren gerinnungshemmende Wirkung kann vermindert sein)
  • Colestyramin (verminderte Aufnahme von Ibuprofen)
  • Mifepriston
     

Weitere Wechselwirkungen sind z. B. möglich mit:
 

  • Zidovudin (gesteigertes Risiko für Einblutungen in die Gelenke und für Blutergüsse bei Blutern, die HIV-positiv sind)
  • Ciclosporin (mögliche Nierenschädigung)
  • Tacrolimus (mögliche Nierenschädigung, Überdosierung)
  • Antidiabetika (Kontrolle der Blutzuckerwerte erforderlich)
  • Probenecid und Sulfinpyrazon bei Gicht (verzögerte Ibuprofenausscheidung möglich)
  • Kalium sparende Diuretika (kann zu einem erhöhten Kaliumspiegel führen)
  • Chinolon-Antibiotika (gesteigertes Risiko für Krampfanfälle möglich)
  • etc.

Kundenbewertung zu Ibu 400 akut - 1A Pharma

Produktbewertungen
25.06.2010

Produktbewertung vom

Ich habe schon öfters festgestellt, dass die Generika von 1A Pharma nicht so wirken wie die Originale. Das ist mir auch bei Ibu 400 akut aufgefallen, die schmerzstillende Wirkung ist definitiv schwächer und für mich daher unberechenbar. Ich bin trotz des höheren Preises wieder auf das Original zurückgekommen.

DocMorris
DocMorris
Bewertung 4.8 (479)

"Es gibt schon kleine Unterschiede bei den Herstellern das sind die sogenannten hilfsstoffen können bei jeden Präparat anders sein mein Persönlicher Favorit sind die von den Herstellern 1A Pharma 400mg und von der Firma betapharm 400mg nehme die Tabletten z.B. gegen Zahnschmerzen,Rückenschmerzen,Kopf und Gliederschmerzen und bei Fiber ein es hilft sehr schnell nach der einnahme ca.15-25 Minuten dritt die Wirkung Zuverlässig bei mir ein und wirken bei mir ca.5-6 Stunden lang bei Rückenschmerzen nehme ich auch Schon mal 600mg ein die Tabletten lassen sich auch Gutteilen und sind sehr verträglich auch der Preis ist super kann sie nur Weiterempfehlen."

Produktbewertungen
18.06.2010

Produktbewertung vom

Ich frage mich, in wie weit Ibu 400 wirklich entzündungshemmend ist? Bisher habe ich es nur gegen Schmerzen genommen, da ist es wirklich gut. Aber bei Angina oder Mittelohrentzündung? Soll die dann schneller abheilen?

SHOP APOTHEKE
SHOP APOTHEKE
Bewertung 4.9 (314)

"mein Mann nimmt diese Tabletten immer und ich kaufe sie in der Shop Apotheke weil sie günstiger sind als in unsere Apotheke werde die demnächst wieder bestellen

mfg stengel "

Produktbewertungen
25.02.2009

Produktbewertung vom

Ich benutze Ibu 400 mit dem Hauptwirkstoff Ibuprofen nun schon seit ca. einem Jahr als Substitut für ACC. Ich las im Internet von weniger Nebenwirkungen gegenüber herkömmlichen Schmerzmitteln. Ein Vorteil ist scheinbar auch die gute Magenverträglichkeit. Es hilft gegen viele Arten von Schmerzen. So habe ich es bei Fieber, Kopf, aber auch Gelenkschmerzen erfolgreich eingesetzt. Natürlich sollte man bei oft wiederkehrenden Schmerzen einen Arzt konsultieren.

apo.com
apo.com
Bewertung 4.9 (38)

"Ibuprofen, egal von welchem Pharmaunternehmen, hilft mir, je nach Schmerz natürlich dosierungsabhängig, sehr gut und ich vertrage es bestens. Da ich viele chronische Schmerzen habe, kann ich auch auf langjährige Erfahrung damit zurückblicken.
Ibuprofen von 1A Pharma hat darüber hinaus den Vorteil, das es stets mit am günstigsten ist."

Produktbewertungen
11.02.2009

Produktbewertung vom

Schon seid vielen Jahren leide ich unter Rückenschmerzen die mir bis in den Kopf oder die Schulter strahlen. Nachts werde ich davon wach. Ibu 400 akut habe ich deswegen immer im Haus und auch in der Tasche. Ich kaufe mir die Ibu 400 akut jetzt immer übers Internet ein, da bekomme ich das doppelte für das selbe Geld wie hier in der Apotheke und da ich eh schon genug für meine Gesundheit ausgeben muss lohnt sich das wirklich.So sind die Ibu 400 akut nicht zu teuer und helfen tun sie mir gut. Natürlich tue ich auch noch einiges andere für meinen Rücken, Krankengymnastik und Massage helfen auch ein wenig, aber halt nicht genug.

medikamente-per-klick Versandapotheke
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Bewertung 5 (11)

"Ich habe dieses Produkt gekauft und musste feststellen, dass es sehr gut hilft."

Produktbewertungen
14.12.2008

Produktbewertung vom

Da ich sehr oft Kopfschmerzen habe, habe ich mich schon durch alle möglichen Schmerzmittel durchprobiert. Keins hat mir bis jetzt so effektiv geholfen wie Ibu 400 akut. Paracetamol hat bei mir kaum einen schmerzstillenden Effekt und ASS verträgt mein Magen nicht. Ibu 400 hat genau die richtige Dosis, um mir im Fall von Schmerzen schnell und nebenwirkungsfrei zu helfen. Deshalb achte ich bei einer Bestellung in meiner Onlineapotheke auch immer darauf, es mitzubestellen.

Produktbewertungen
29.11.2008

Produktbewertung vom

Ibu 400 akut von 1A Pharma habe ich immer im Haus. Es hat uns schon sehr gute Dienste geleistet. Schmerzen treten ja leider häufig gerade dann auf, wenn Arzt und Apotheke nicht erreichbar sind, gerade am Wochenende. So habe ich schon Zahnschmerzen über zwei Tage in Schach halten können und nehme Ibu 400 akut von 1A Pharma regelmäßig bei Kopfschmerzen. Über die Online- Apotheke ist unser kleiner Vorrat immer wieder schnell aufgefüllt. Auch mein Mann verlässt sich inzwischen darauf, dass Ibu 400 akut immer im Haus ist. Seit die Kinder größer sind, nehmen sie es auch. Leider ist es ja für unter 14 jährige nicht empfehlenswert, deshalb haben wir es bis zu diesem Alter den Kindern auch nicht verabreicht. Nebenwirkungen haben wir noch bei keinem von uns festgestellt.

Produktbewertungen
08.11.2008

Produktbewertung vom

Das sind mal Tabletten die wirklich gegen Schmerzen helfen. Ibu 400 ist frei verkäuflich in der Apotheke zu bekommen, erst ab IBU 600 mus der Artzt sie verschreiben.Ich nutze sie hauptsächlich gegen Kopfschmerzen. Und da gibt es echt nichts besseres als diese Tabletten, habe bis jetzt noch kein anderes Mittel gefunden da mir so hilft. Habe auch keine Probleme mt der Verträglichkeit aber die ist ja sowieso bei jedem Menschen anders

Produktbewertungen
11.09.2008

Produktbewertung vom

Wenn ich Kopfschmerzen habe, was zum Glück nicht allzu oft vorkommt, nehme ich immer Ibu 400 von 1A Pharma. Ich vertrage das Ibuprofen gut und ohne Nebenwirkungen. Meist reicht schon 1 Tablette und die Kopfschmerzen lassen dann meist nach einer halben Stunde schon deutlich nach. Ein Preisvergleich zwischen Apotheke und Internetapotheke lohnt sich hier auf jeden Fall.

Produktbewertungen
15.04.2008

Produktbewertung vom

Ibu 400 von Pharma ist bei mir hinsichtlich Preis und Wirkung die 1. Wahl. Bei leichten fiebrigen Infekten oder auch während meiner Regel hilft es mir immer richtig gut. Allerdings vertrage ich es schlecht auf leeren Magen. Auch meine ich schon mal einen Hautausschlag bemerkt zu haben. Aber das mag auch woanders herkommen.

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Pflichtangaben: Ibu 400 akut - 1A Pharma

Indikation

  • Das Arzneimittelist ein entzündungshemmendes und schmerzstillendes Arzneimittel (nicht-steroidales Antiphlogistikum/Analgetikum). Es enthält den Wirkstoff Ibuprofen.
  • Das Arzneimittel wird angewendet bei
    • leichten bis mäßig starken Schmerzen wie Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Regelschmerzen;
    • Fieber.

Kontraindikation

  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden
    • wenn Sie allergisch gegen Ibuprofen oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind;
    • wenn Sie in der Vergangenheit mit Asthmaanfällen, Nasenschleimhautschwellungen oder Hautreaktionen nach der Einnahme von Acetylsalicylsäure oder anderen nicht-steroidalen Entzündungshemmern reagiert haben;
    • bei ungeklärten Blutbildungsstörungen;
    • bei bestehenden oder in der Vergangenheit wiederholt aufgetretenen Magen-/Zwölffingerdarm-Geschwüren (peptischen Ulzera) oder Blutungen (mindestens 2 unterschiedliche Episoden nachgewiesener Geschwüre oder Blutungen);
    • bei Magen-Darm-Blutung oder -Durchbruch (Perforation) in der Vorgeschichte im Zusammenhang mit einer vorherigen Therapie mit nicht-steroidalen Antirheumatika/Antiphlogistika (NSAR);
    • bei Hirnblutungen (zerebrovaskulären Blutungen) oder anderen aktiven Blutungen;
    • bei schweren Leber- oder Nierenfunktionsstörungen;
    • bei schwerer Herzschwäche (Herzinsuffizienz);
    • im letzten Drittel der Schwangerschaft;
    • bei Kindern unter 20 kg (6 Jahren), da diese Dosisstärke aufgrund des Wirkstoffgehaltes in der Regel nicht geeignet ist.

Dosierung

  • Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau wie beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
    • Die empfohlene Dosis beträgt:
      • Körpergewicht (Alter): 20 kg - 29 kg (6 - 9 Jahre)
        • Einzeldosis in Anzahl der Tabletten: 1/2 Filmtablette
        • max. Tagesdosis in der Anzahl der Tabletten: bis 1 1/2 Filmtabletten
      • Körpergewicht (Alter): 30 kg - 39 kg (10 - 12 Jahre)
        • Einzeldosis in Anzahl der Tabletten: 1/2 Filmtablette
        • max. Tagesdosis in der Anzahl der Tabletten: 2 Filmtabletten
      • Körpergewicht (Alter): > 40 kg (Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene)
        • Einzeldosis in Anzahl der Tabletten: 1/2 - 1 Filmtablette
        • max. Tagesdosis in der Anzahl der Tabletten: 3 Filmtabletten
    • Wenn Sie die maximale Einzeldosis eingenommen haben, warten Sie mindestens 6 Stunden bis zur nächsten Einnahme.
  • Erwachsene
    • Wenn bei Erwachsenen die Einnahme dieses Arzneimittel länger als 3 Tage im Fall von Fieber und länger als 4 Tage im Fall von Schmerzen erforderlich ist oder wenn sich die Symptome verschlimmern, sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.
  • Kinder und Jugendliche
    • Wenn bei Kindern und Jugendlichen die Einnahme dieses Arzneimittel für mehr als 3 Tage erforderlich ist oder wenn sich die Symptome verschlimmern, sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.

 

  • Behandlungsdauer
    • Nebenwirkungen können minimiert werden, indem die zur Symptomkontrolle erforderliche niedrigste wirksame Dosis über den kürzest möglichen Zeitraum angewendet wird.
  • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung des Arzneimittels zu stark oder zu schwach ist.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben als Sie sollten
    • Nehmen Sie dieses Arzneimittel nach den Anweisungen des Arztes bzw. nach der hier angegebenen Dosierungsanleitung ein.
    • Als Symptome einer Überdosierung können zentralnervöse Störungen wie Kopfschmerzen, Schwindel, Benommenheit und Bewusstlosigkeit (bei Kindern auch Krampfanfälle) sowie Bauchschmerzen, Übelkeit und Erbrechen auftreten. Des Weiteren sind Blutungen im Magen-Darm-Trakt und Funktionsstörungen von Leber und Nieren möglich. Ferner kann es zu Blutdruckabfall, verminderter Atmung (Atemdepression) und zur blauroten Färbung von Haut und Schleimhäuten (Zyanose) kommen.
    • Es gibt kein spezifisches Gegenmittel (Antidot).
    • Bei Verdacht auf eine Überdosierung mit diesem Arzneimittel benachrichtigen Sie bitte Ihren Arzt. Dieser kann, entsprechend der Schwere einer Vergiftung, über die gegebenenfalls erforderlichen Maßnahmen entscheiden.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Patientenhinweise

  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Apotheker, bevor Sie dieses Arzneimittel einnehmen.
    • Nebenwirkungen können minimiert werden, indem die zur Symptomkontrolle erforderliche niedrigste wirksame Dosis über den kürzesten Zeitraum angewendet wird.
    • Sicherheit im Magen-Darm-Trakt
      • Eine gleichzeitige Anwendung dieses Arzneimittels mit anderen nicht-steroidalen Entzündungshemmern, einschließlich so genannten COX-2-Hemmern (Cyclooxygenase-2-Hemmern), sollte vermieden werden.
      • Ältere Patienten:
        • Bei älteren Patienten treten häufiger Nebenwirkungen nach Anwendung von NSAR auf, inbesondere BIutungen und Druchbrüche im Magen- und Darmbereich, die unter Umständen lebensbedrohlich sein können. Daher ist bei älteren Patienten eine besonders sorgfältige ärztliche Überwachung erforderlich.
      • Blutungen des Magen-Darm-Traktes, Geschwüre und Durchbrüche (Perforationen):
        • Blutungen des Magen-Darm-Traktes, Geschwüre und Perforationen, auch mit tödlichem Ausgang, wurden während der Behandlung mit allen NSAR berichtet. Sie traten mit oder ohne vorherige Warnsymptome bzw. schwerwiegende Ereignisse im Magen-Darm-Trakt in der Vorgeschichte zu jedem Zeitpunkt der Therapie auf.
        • Das Risiko für das Auftreten von Magen-Darm-Blutungen, Geschwüren und Durchbrüchen ist höher mit steigender NSAR-Dosis, bei Patienten mit Geschwüren in der Vorgeschichte, insbesondere mit den Komplikationen Blutung oder Durchbruch, und bei älteren Patienten. Diese Patienten sollten die Behandlung mit der niedrigsten verfügbaren Dosis beginnen.
        • Für diese Patienten sowie für Patienten, die eine begleitende Therapie mit niedrig dosierter Acetylsalicylsäure (ASS) oder anderen Arzneimitteln, die das Risiko für Magen-Darm-Erkrankungen erhöhen können, benötigen, sollte eine Kombinationstherapie mit Magenschleimhaut schützenden Arzneimitteln (z. B. Misoprostol oder Protonenpumpenhemmer) in Betracht gezogen werden.
        • Wenn Sie eine Vorgeschichte von Nebenwirkungen am Magen-Darm-Trakt aufweisen, insbesondere in höherem Alter, sollten Sie jegliche ungewöhnliche Symptome im Bauchraum (vor allem Magen-Darm-Blutungen), insbesondere am Anfang der Therapie melden.
        • Vorsicht ist angeraten, wenn Sie gleichzeitig Arzneimittel erhalten, die das Risiko für Geschwüre oder Blutungen erhöhen können, wie z. B. orale Kortikosteroide, blutgerinnungshemmende Medikamente wie Warfarin, selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer, die unter anderem zur Behandlung von depressiven Verstimmungen eingesetzt werden, oder Thrombozytenaggregationshemmer wie ASS.
        • Wenn es bei Ihnen während der Behandlung mit dem Arzneimittel zu Magen-Darm-Blutungen oder Geschwüren kommt, ist die Behandlung abzusetzen.
        • NSAR sollten bei Patienten mit einer gastrointestinalen Erkrankung in der Vorgeschichte (Colitis Ulzerosa, Morbus Crohn) mit Vorsicht angewendet werden, da sich ihr Zustand verschlechtern kann.
      • Wirkungen am Herz-Kreislauf-System
        • Entzündungshemmende Mittel/Schmerzmittel wie Ibuprofen können mit einem geringfügig erhöhten Risiko für einen Herzanfall oder Schlaganfall einhergehen, insbesondere bei Anwendung in hohen Dosen. Überschreiten Sie nicht die empfohlene Dosis oder Behandlungsdauer.
        • Sie sollten Ihre Behandlung vor der Einnahme dieses Arzneimittels mit Ihrem Arzt oder Apotheker besprechen, wenn Sie
          • eine Herzerkrankung, einschließlich Herzschwäche (Herzinsuffizienz) und Angina Pectoris (Brustschmerzen), haben oder einen Herzinfarkt, eine Bypass-Operation, eine periphere arterielle Verschlusskrankheit (Durchblutungsstörungen in den Beinen oder Füßen aufgrund verengter oder verschlossener Arterien) oder jegliche Art von Schlaganfall (einschließlich Mini-Schlaganfall oder transitorischer ischämischer Attacke,
            TIA") hatten.
          • Bluthochdruck, Diabetes oder hohe Cholesterinspiegel haben oder Herzerkrankungen oder Schlaganfälle in Ihrer Familienvorgeschichte vorkommen oder wenn Sie Raucher sind.
      • Hautreaktionen
        • Unter NSAR-Therapie wurde sehr selten über schwerwiegende Hautreaktionen mit Rötung und Blasenbildung, einige mit tödlichem Ausgang, berichtet (exfoliative Dermatitis, Stevens-Johnson-Syndrom und toxische epidermale Nekrolyse/Lyell-Syndrom). Das höchste Risiko für derartige Reaktionen scheint zu Beginn der Therapie zu bestehen, da diese Reaktionen in der Mehrzahl der Fälle im ersten Behandlungsmonat auftraten. Beim ersten Anzeichen von Hautausschlägen, Schleimhautdefekten oder sonstigen Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion sollte Aktren Forte abgesetzt und umgehend der Arzt aufgesucht werden.
        • Während einer Windpockeninfektion (Varizellen-Infektion) sollte eine Anwendung dieses Arzneimittel vermieden werden.
      • Sonstige Hinweise
        • Dieses Arzneimittel sollte nur unter strenger Abwägung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses angewendet werden:
          • bei bestimmten angeborenen Blutbildungsstörungen (z. B. akute intermittierende Porphyrie);
          • bei bestimmten Autoimmunerkrankungen (systemischer Lupus erythematodes und Mischkollagenose), da diese Patienten ein erhöhtes Risiko für eine aseptische Meningitis haben.
        • Eine besonders sorgfältige ärztliche Überwachung ist erforderlich:
          • bei eingeschränkter Nierenfunktion, da diese sich weiter verschlechtern kann;
          • bei Leberfunktionsstörungen; Leberfunktionsstörungen erhöhen das Risiko für das Auftreten einer Nierenschädlichkeit und Schädigung, sowie für schwere, möglicherweise tödliche Leberreaktionen;
          • direkt nach größeren chirurgischen Eingriffen;
          • bei Allergien (z. B. Hautreaktionen auf andere Arzneimittel, Asthma, Heuschnupfen), chronischen Nasenschleimhautschwellungen oder chronischen, die Atemwege verengenden Atemwegserkrankungen.
        • Schwere akute Überempfindlichkeitsreaktionen (z. B. anaphylaktischer Schock) werden sehr selten beobachtet. Bei ersten Anzeichen einer schweren Überempfindlichkeitsreaktion nach Einnahme von Aktren Forte muss die Therapie abgebrochen werden. Der Symptomatik entsprechende, medizinisch erforderliche Maßnahmen müssen durch fachkundige Personen eingeleitet werden.
        • Ibuprofen, der Wirkstoff dieses Arzneimittels, kann vorübergehend die Blutplättchenfunktion (Thrombozytenaggregation) hemmen. Patienten mit Blutgerinnungsstörungen sollten daher sorgfältig überwacht werden.
        • Bei gleichzeitiger Anwendung von Ibuprofen-haltigen Arzneimitteln kann die gerinnungshemmende Wirkung niedrig-dosierter Acetylsalicylsäure (Vorbeugung der Entstehung von Blutgerinnseln) beeinträchtigt sein. Sie sollten daher in diesem Fall Ibuprofen-haltige Arzneimittel nicht ohne ausdrückliche Anweisung Ihres Arztes anwenden.
        • Wenn Sie gleichzeitig Arzneimittel zur Hemmung der Blutgerinnung oder zur Senkung des Blutzuckers einnehmen, sollten vorsichtshalber Kontrollen der Blutgerinnung bzw. der Blutzuckerwerte erfolgen.
        • Bei länger dauernder Gabe dieses Arzneimittels ist eine regelmäßige Kontrolle der Leberwerte, der Nierenfunktion sowie des Blutbildes erforderlich.
        • Bei Einnahme dieses Arzneimittels vor operativen Eingriffen ist der Arzt oder Zahnarzt zu befragen bzw. zu informieren.
        • Die längere Anwendung jeglicher Art von Schmerzmitteln gegen Kopfschmerzen kann diese verschlimmern. Ist dies der Fall oder wird dies vermutet, sollte ärztlicher Rat eingeholt werden und die Behandlung abgebrochen werden. Die Diagnose von Kopfschmerz bei Medikamentengebrauch (Medication Overuse Headache, MOH) sollte bei Patienten vermutet werden, die an häufigen oder täglichen Kopfschmerzen leiden, obwohl (oder gerade weil) sie regelmäßig Arzneimittel gegen Kopfschmerzen einnehmen.
        • Ganz allgemein kann die gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe, zur dauerhaften Nieren-schädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) führen.
        • Bei Anwendung von NSAR können durch gleichzeitigen Genuss von Alkohol, Wirkstoff-bedingte Nebenwirkungen, insbesondere solche, die den Gastrointestinaltrakt oder das zentrale Nervensystem betreffen, verstärkt werden.
  • Kinder und Jugendliche
    • Es besteht ein Risiko für Nierenfunktionsstörungen bei dehydrierten Kindern und Jugendlichen.
    • Bitte beachten Sie die Hinweise unter Kategorie
      Kontraindikationen".

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Da bei der Anwendung des Arzneimittels in höherer Dosierung zentralnervöse Nebenwirkungen wie Müdigkeit und Schwindel auftreten können, kann im Einzelfall das Reaktionsvermögen verändert und die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr und zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt werden. Dies gilt in verstärktem Maße im Zusammenwirken mit Alkohol. Sie können dann auf unerwartete und plötzliche Ereignisse nicht mehr schnell und gezielt genug reagieren. Fahren Sie in diesem Fall nicht Auto oder andere Fahrzeuge! Bedienen Sie keine Werkzeuge oder Maschinen! Arbeiten Sie nicht ohne sicheren Halt!

Schwangerschaft

  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Schwangerschaft
    • Wird während einer Anwendung dieses Arzneimittels eine Schwangerschaft festgestellt, so ist der Arzt zu benachrichtigen. Sie dürfen Ibuprofen im ersten und zweiten Schwangerschaftsdrittel nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt anwenden. Im letzten Drittel der Schwangerschaft darf dieses Arzneimittels wegen eines erhöhten Risikos von Komplikationen für Mutter und Kind nicht angewendet werden.
  • Stillzeit
    • Der Wirkstoff Ibuprofen und seine Abbauprodukte gehen nur in geringen Mengen in die Muttermilch über. Da nachteilige Folgen für den Säugling bisher nicht bekannt geworden sind, wird bei kurzfristiger Anwendung eine Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich sein. Wird eine längere Anwendung bzw. Einnahme höherer Dosen verordnet, sollte jedoch ein frühzeitiges Abstillen erwogen werden.
  • Fortpflanzungsfähigkeit
    • Dieses Arzneimittel gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln (nicht-steroidale Antirheumatika), die die Fruchtbarkeit von Frauen beeinträchtigen können. Diese Wirkung ist nach Absetzen des Arzneimittels reversibel (umkehrbar).